Donnerstag, 24. November 2016

"Unser" zwangsgebührenfinanziertes defacto Staatsfernsehen (u. Rundfunk) und die Wahrheit [update]

[→] (neu) Der mächtige Bogen des ZDF
35 Jahre nach ABLE ARCHER 83 bietet das öffentlich-rechtliche Fernsehen noch immer Desinformation
Im Herbst 1983, als Reagan die Abrüstung für tot und eine Co-Existenz mit dem "Reich des Bösen" für ausgeschlossen erklärte, war der Kalte Krieg so heiß wie nie zuvor. Das Herbstmanöver und insbesondere die Operation Able Archer 83 erschienen dem Kreml als getarnte Vorbereitung eines nuklearen Überraschungsschlags. Berühmtester Zwischenfall war jene Nacht am vermutlich 26. September 1983, als ein Fehlalarm beinahe den Dritten Weltkrieg auslöste (Stanislaw Petrow und das Geheimnis des roten Knopfs). ...
Markus Kompa, telepolis.de, 26. September 2018

[→] Viele Wahrheiten sind zu unangenehm
Interview mit dem Journalisten und Kriegsberichterstatter Ulrich Tilgner. Exklusivabdruck aus „Lügen die Medien?“.
Ulrich Tilgner wurde als Kriegsberichterstatter aus Bagdad bekannt als einer der wenigen, die überhaupt noch kritische Fragen stellen – weswegen er vom Bundesnachrichtendienst auch bespitzelt worden ist. Im Interview erklärt er, warum er 2010 das ZDF und Deutschland verließ, berichtet von opportunem wie »eingebettetem Journalismus« und skizziert unser Mediensystem als geschlossenen Kreislauf, »in dem Journalisten die Adressaten symbolischer Politik sind und die Wahrheit auf der Strecke bleibt«. ...
Jens Wernicke, rubikon.news, 16. August 2018

[→] Bieten ARD und ZDF Orientierung?
Ein ARD-Bericht verdreht den Wortlaut des Bundesverfassungsgerichtsurteils zum Rundfunkbeitrag
Das Bundesverfassungsgericht hat den Rundfunkbeitrag heute für grundsätzlich verfassungsgemäß erklärt. Die ARD-Rechtsredaktion schreibt dazu:
Der Rundfunkbeitrag ist grundsätzlich rechtens. (…) Grundsätzlich sei alles in Ordnung, sagen die Verfassungsrichter. (…) Die Menschen hätten einen ganz konkreten Vorteil durch die Vielfalt der Anbieter, die, wie sie sagen, durch 'authentische, sorgfältig recherchierte Informationen' Orientierungshilfe böten. (ARD)
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk bietet laut Gericht also "Orientierungshilfe durch sorgfältig recherchierte Informationen"? Da könnte mancher widersprechen wollen. Und ein Blick in das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zeigt auch: So haben die Richter das gar nicht gesagt. Die ARD hat es "hineingelesen". ...
Paul Schreyer, telepolis.de, 18. Juli 2018

[→] Kriegsverbrecher an der Macht
Halbwahrheiten sind genauso übel wie Nachrichtenunterschlagung und Falschinformation.
Stimmt. Du sprichst ein großes Wort gelassen aus. Schlimm genug, dass hetzerische Propaganda heutzutage nicht mal mehr intelligent sein muss, um zu wirken. Der letzte Schwachsinn wird verbraten, um die Leute auf Krieg einzustimmen. Klar doch! Und die politischen Akteure wissen das. Ihre Hofschranzen, voran die im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, halten sich an entsprechend primitive Vorlagen. Sie zitieren distanzlos den bösartigsten Stuss im Wortlaut und halten das für Journalismus, weil ihr Mikrofon dabei nicht schamrot anläuft.
Friedhelm Klinkhammer, Volker Bräutigam, rubikon.news, 28. April 2018

[→] Wehe dem, der gegen den Strom schwimmt!
UliGack hat es getan. Der Leiter des ZDF-Studios in Kairo hat in einer Live-Schalte der ZDF-Nachrichten Augenzeugenberichte des vermeintlichen Giftgasangriffs auf die syrische Stadt Duma wiedergegeben, die der offiziellen Sprachregelung der Regierungen in Washington, London, Paris und Berlin widersprechen. Dieser kleine Ausflug in eine differenziertere Berichterstattung wurde sogleich von den Kollegen bei BILD und Focus mit einer kaum zu glaubenden Vehemenz attackiert. Der angesehene Journalist war plötzlich ein „Verschwörungstheoretiker“ und „Assad- und Putin-Propagandist“, der entweder „keine Ahnung hat“ oder „bewusst lügt“. Das ZDF stellte sich daraufhin nicht etwa – wie es sich eigentlich gehören sollte – vor seinen eigenen Mitarbeiter, sondern distanzierte sich ausdrücklich. Nun muss Gack offenbar Aussagen aus „nicht bundesregierungskonformen“ Quellen speziell als „potentielle Propaganda“ kennzeichnen. Für konforme Quellen gilt dies freilich nicht. Und Gack ist damit kein Einzelfall. ...
Jens Berger, nachdenkseiten.de, 26. April 2018

[→] Vorsicht, Realität!
Wer die Wahrheit auch nur andeutet, wird unter Feuer genommen.
So schnell kann’s gehen. Da stellt jemand ein paar naheliegende Fragen, meldet milden Zweifel an, zeigt verhaltene Skepsis, formuliert obendrein den Satz „irgendwie scheint da was dran zu sein“ – und schon wird aus einem „Uli“ ein „Hans-Ulrich“, aus einem weithin respektierten und geschätzten ZDF-Korrespondenten ein „Verschwörungstheoretiker“. Ja, Uli Gack, Leiter des ZDF-Studios Kairo, macht dieser Tage Erfahrungen der besonderen Art. ...
Ulrich Teusch, rubikon.news, 25.04.2018


[→] Mich erreicht gerade ein Hinweis von einem Whistleblower aus der ARD
Und zwar sind demnach ARD-Journalisten ausdrücklich angehalten worden, "nicht zu positiv über Asylbewerber in Deutschland zu berichten". Anlass ist, dass sie sich von der AfD unter Druck gesetzt fühlen und Vorwürfe der Parteilichkeit und "Lügenpresse"-Gekreische aus dem Weg gehen wollen. ...
blog.fefe.de, 20.02.2017

[→] Tagesschau: Unseriöse Berichterstattung und Dünkel
ARD-aktuell verschweigt al-Qaida in Aleppo. Für Chefredakteur Gniffke ist Telepolis "keine seriöse Quelle"
Kann es sein, dass die Tagesschau in einer Komfortzone arbeitet, sozusagen im Himmel des Journalismus, unbelästigt von Einwänden und Fakten, die ihr Bild von der Welt Widersprüchen aussetzen? ...
Thomas Pany, telepolis.de, 24. November 2016

[→] Erfüllt DeutschlandRadioKultur mit der Kakadu Sendung vom 19. Oktober den Tatbestand der Volksverhetzung?
Gibt es unter unseren Nachdenkseiten-Leser/innen Juristinnen/en, die dies prüfen könnten und gegebenenfalls bei der Berliner Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige erstatten? Gegenstand der Empörung von uns und vielen Leserinnen und Lesern ist eine Sendung, auf die wir gestern hingewiesen hatten. ...
Albrecht Müller, nachdenkseiten.de, 26. Oktober 2016

[→] Tricksen und Täuschen in der ARD
Von Beginn ihrer Arbeit an üben die NachDenkSeiten Medienkritik und leisten Aufklärung über Meinungsmache, Reformlügen und den Machtwahn von Eliten und Politik. Inzwischen sind sie damit nicht mehr ganz so allein: Immer mehr Mediennutzer emanzipieren sich, immer häufiger gibt es Programmbeschwerden oder gar radikale Kritik. Eine solche leistet seit Längerem die Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien, die sich für Medienkompetenz und die demokratische Mitsprache bei der Umsetzung des gesellschaftlichen Programmauftrages der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten stark macht. Jens Wernicke sprach mit der Vorsitzenden Maren Müller über die von der Publikumskonferenz soeben veröffentlichte Expertise Das Ende des Informationsjournalismus – Storytelling in der ARD-Griechenlandberichterstattung 2015, die kein heiles Haar an der ARD-Berichterstattung zu Griechenland lässt und die tagtäglichen Methoden der Manipulation konkret beim Namen nennt. ...
Jens Wernicke, nachdenkseiten.de, 30. September 2016

[→] Tagesschau: Falsche Berichterstattung zur Kurdenfrage
In der Tagesschau wurde aus Unkenntnis (?) behauptet, die PKK wolle weiter einen eigenen Staat ...
Elke Dangeleit, telepolis.de, 19.02.2016

[→] Programmbeschwerde: ARD Tagesschau lügt erneut zu Syrien und erhält Nachhilfeunterricht von Friedhelm Klinkhammer & Volker Bräutigam
statusquo-news.de, 9. Februar 2016
→ s.a.: http://www.medienanalyse-international.de/braeutigam.html

[→] ARD und ZDF als "ständiger Gesetzesverstoß"
Berthold Seliger plädiert für die Abschaffung des gebührenfinanzierten Staatsfernsehens - Teil 1
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat 2014 durch den Rundfunkbeitrag über 8 Milliarden Euro eingenommen. Nach Meinung von Berthold Seliger kommen ARD und ZDF mit diesem Geld aber nicht ihrem staatlich verankerten Bildungs- und Informationsauftrag nach, sondern produzieren und senden niveaulose Unterhaltung und staatspropagandistische Berichterstattung. In seinem neuen Buch I Have A Stream plädiert er deshalb für ein Ende der teuren Kitschfabriken. ...
Reinhard Jellen, telepolis.de,  01.08.2015
[→] Zwangsabgabenfinanzierte Albtraumfabrik Degeto
Berthold Seliger über Ideologie und Ästhetik des Staatsfernsehens - Teil 2
Das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen ist im internationalen Vergleich extrem teuer und erreicht im Verhältnis zum monetären Aufwand verhältnismäßig wenige Zuschauer. Warum dürfen ARD und ZDF trotzdem von der Politik unbehelligt ihre üppigen Budgets verpulvern? Berthold Seliger vermutet dahinter in seinem Buch I Have A Stream eine politische Strategie: die Verdummung der Zuschauer und die "Verlindenstraßung der Politik."
Reinhard Jellen, telepolis.de, 02.08.2015

[→] Korruption beim Kika : Die Millionen sind verschwunden
Knapp zehn Jahre lang gab es beim öffentlich-rechtlichen Kinderkanal Kika ein Korruptionssystem. Jetzt zieht der zuständige MDR Bilanz. Sie fällt für die Gebührensender katastrophal aus.

Michael Hanfeld, faz.net, 05.05.2015

[→] Ukraine-Konflikt: ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik

"Fragmentarisch", "tendenziös", "mangelhaft" und "einseitig": Der Programmbeirat teilt über weite Strecken die Publikumskritik an der Berichterstattung
Der Programmbeirat der ARD kritisierte auf seiner Sitzung im Juni 2014 die Berichterstattung der größten öffentlichen Medienanstalt über den Ukraine-Konflikt. Die ausgestrahlten Inhalte hätten teilweise den "Eindruck der Voreingenommenheit erweckt" und seien "tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen" gerichtet, heißt es im Resümee aus dem Protokoll des neunköpfigen Gremiums, das Telepolis vorliegt. Wichtige und wesentliche Aspekte des Konflikts seien von den ARD-Redaktionen "nicht oder nur unzureichend beleuchtet" worden, insgesamt zeigte sich die Berichterstattung "nicht ausreichend differenziert", urteilen die Medienkontrolleure. ...
Malte Daniljuk, telepolis.de, 18.09.2014

[→] Lammert zweifelt an Rundfunkgebühr.
Dem Bundestagspräsidenten zufolge kommen die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ihrem Informationsauftrag immer weniger nach. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat in seiner Laudation zur Verleihung des Karl-Carstens-Preises an den ZDF-Nachrichtenspreicher Claus Kleber am Samstag die Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland scharf kritisiert. Ihm zufolge kommen die Sendeanstalten ihrem Informationsauftrag immer weniger nach. Angesichts dieser Entwicklung stellt sich für ihn zunehmend die Frage, ob sich eine Finanzierung mit Zwangsgebühren auch in Zukunft noch rechtfertigen lässt. Kleber nahm Lammert von dieser Kritik explizit aus und lobte ihn als Beispiel, das zeige, "dass es auch anders geht".
Peter Mühlbauer, telepolis.de, 28.10.2013.

[→] Rundfunk und Politik : Das ZDF im Zangengriff politischer Einflussnahme. Hildebrandts Satiren, Elefantenrunden, "Der Alte": Am 1. April feiert das ZDF seinen 50. Geburtstag. Archivfunde dokumentieren, wie Politiker den Sender zu instrumentalisieren suchten. ...
welt.de, 28.03.201

[→] GEZ-Streik wegen Fall Brender.
Wie ein findiger Staatsrechtler durch Boykott die verfassungsrechtlich gebotene Staatsferne des ZDF durchsetzen möchte ...
Markus Kompa, telepolis, 07.01.2010



Kommentare:

"Umfrage" hat gesagt…

70 Prozent der Deutschen lehnen Zwangsgebühr für Rundfunk ab
Die Akzeptanz der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland ist offenbar noch geringer als gedacht: Eine Umfrage hat ergeben, dass 70 Prozent den zwangsweise eingezogenen Rundfunkbeitrag (GEZ) ablehnen. Die Zwangsabgabe sei nicht mehr zeitgemäß und gehöre abgeschafft. ...
Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 19. Februar 2016
 

:-) hat gesagt…

"Wagon Master gehört nicht zu der am Fließband hergestellten Konfektionsware, die den Zuschauer bevormundet und bei der Hand nimmt, als wäre er ein kleiner Junge oder geistig nicht besonders rege. Ford-Filme sind für Erwachsene (und kluge Kinder). Vielleicht ist das der Grund dafür, dass sie im gebührenfinanzierten deutschen Fernsehen kaum mehr laufen. ..."

Zitat aus: Westlich von Spießern, Besitzstandswahrern und besorgten Bürgern
Hans Schmid, telepolis.de
 

"Programmbeschwerde" hat gesagt…

Bürgerkrieg in Syrien Heftige Angriffe vor Waffenruhe
Stand: 26.02.2016 19:15 Uhr

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

erneut müssen wir Beschwerde gegen einen Beitrag der "Tagesschau" erheben, da er mit unwahren Behauptungen und Propaganda-Versatzstücken behaftet ist. ...
 

"Programmbeschwerde" hat gesagt…

Assad-Interview: Falschbehauptungen in der "Tagesschau"

Eingabe: Assad-Interview: Falschbehauptungen in der "Tagesschau" vom 1. 3. 2016, 14:00 und 20:00

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die ARD hat in einem ausführlichen Interview dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad die Gelegenheit gegeben, sich zur Lage in seinem Land zu äußern. ... Wie so häufig mochten die ARD-Programm-Macher im Zusammenhang mit dem an sich informativen Interview auf Manipulation und Falschbehauptungen auch diesmal nicht verzichten. ...
 

"Jedem das seine ..." hat gesagt…

[l] Lieber Gefängnis als Gebühren zahlen
Eine Thüringerin verweigert die Zahlung des Rundfunkbeitrags, der Staat greift durch. Nun sitzt die Frau in Haft. ...
zeit.de, 4. April 2016

[l] So viel "verdienen" die Chefs von ARD und ZDF
WDR-Intendant Tom Buhrow bekommt Pensionsbezüge in Höhe von 2,9 Millionen Euro. Auch die Nebeneinkünfte der Senderchefs sind beachtlich. Was die Intendanten von ARD und ZDF "verdienen". ...
wiwo.de, 28. Juli 2014
 

"Rundfunkbeitrag" hat gesagt…

Aufstand der Kleinen gegen die "Zwangsgebühr"
Für die Boykottbewegung - eine bunte Koalition aus Einzelkämpfern, Juristen und Firmen - ist der Rundfunkbeitrag eine "Zwangsgebühr". Sie proben den Aufstand und wollen vors Bundesverfassungsgericht.
Ein Murren geht durchs Land, und es wird lauter. Es ist das Murren über die "Zwangsgebühr". So nennt die Boykottbewegung den Beitrag für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, der jedem deutschen Haushalt monatlich abverlangt wird: 17,50 Euro. ...
welt.de, 10.05.2016
 

"TV-Abgabe" hat gesagt…

Manch einer muss die Rundfunkgebühr doppelt zahlen
Menschen mit Zweitwohnsitz müssen den Rundfunkbeitrag doppelt zahlen. Das gilt für Ferienwohnung, Datsche oder Wohnwagen. Es gibt fast keine Ausnahmen – und Detail-Regeln, die völlig absurd anmuten. ...
welt.de, 09.05.2016
 

"Meinung" hat gesagt…

Offener Brief an den MDR: Schluss mit der Hetze gegen Russland!
Anja Böttcher hat genug. Nachdem der MDR abermals russische Medien - darunter auch RT Deutsch - verunglimpfte, verfasste die Lehrerin einen überaus deutlichen Offenen Brief an den öffentlich-rechtlichen Sender. RT Deutsch dokumentiert das Schreiben im Wortlaut.
deutsch.rt.com, 11.07.2016
 

"Alle Angaben ohne Gewähr" hat gesagt…

Lückenpresse - Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten
Die typische "Tagesschau" sieht so aus: Auf Platz eins steht ein Krisentreffen der Koalitionsspitzen in Berlin; schwarze Karossen fahren in eine Tiefgarage, Politiker laufen wie zufällig durchs Bild und - Schnitt - posieren plötzlich vor der Kamera, um ein Statement abzugeben, nie länger als zwanzig oder dreißig Sekunden. ...
Ulrich Teusch, telepolis.de, 08.09.2016
 

"Griechenland-Krise" hat gesagt…

Schwere Kritik an Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen
Nach einer Studie der Otto Brenner Stiftung berichteteten ARD und ZDF weder neutral noch ausgewogen, aber mit Mängeln in der analytischen Qualität. Die Sender weisen die Vorwürfe zurück
  Weder neutral noch ausgewogen und dazu Mängel in der analytischen Qualität: Das ist das Ergebnis einer neuveröffentlichten Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS) über die Berichterstattung von ARD und ZDF zur Griechenland-Krise. ...
Marcus Klöckner, telepolis.de, 11.09.2016
 

"Gier frißt Hirn" hat gesagt…

Urteil sorgt für Aufregung : Rundfunkbeitrag vor dem Aus?
Ein Urteil des Landgerichts Tübingen erzeugt bei den Gegnern der Rundfunkgebühr mächtig Wirbel. Manche sehen die GEZ schon vor dem nahen Ende. Steht das Gebührenmodell wirklich auf der Kippe?
Isabell Noé, n-tv.de, 29.09.2016
 

"ausGEZockt" hat gesagt…

SWR darf Gebühren nicht über Verwaltungsvollstreckung eintreiben
Das Landgerichts Tübingen hat entschieden, dass der öffentlich-rechtliche Sender ein Unternehmen ist und sich deshalb an das reguläre Mahnverfahren halten muss
  In einer gestern bekannt gewordenen Entscheidung hat die 5. Zivilkammer des Landgerichts Tübingen festgestellt, dass der öffentlich-rechtliche Südwestrundfunk (SWR) nicht auf das Verwaltungsvollstreckungsgesetz zugreifen darf (Az.: 5 T 232/16). Die Begründung der Entscheidung reicht nach Ansicht des Lawbloggers Udo Vetter "weit über den Einzelfall hinaus, weil sie grundsätzlich für jede Rundfunkanstalt gilt". ...
Peter Mühlbauer, telepolis.de, 30.09.2016
 

Anonym hat gesagt…

Und keiner nennt es Korruption
Das große Schweigen um die „Leihbeamten“-Affäre
Seit zwei Jahren ist bekannt, dass in deutschen Bundesministerien sogenannte „externe Mitarbeiter“ oder auch „Leihbeamte“ tätig sind. Finanziert werden sie meist von großen Konzernen, und sie üben brisante Tätigkeiten aus, sind beteiligt an der öffentlichen Auftragsvergabe und am Entwerfen von Gesetzesvorlagen. Das Politmagazin Monitor berichtete vor kurzem, aber die Bundesregierung wies tags darauf die Kritik zurück: Man brauche die externe Kompetenz, da die Regierungsbehörden selber nicht darüber verfügen. Ende der Debatte. ...
Thomas Barth, telepolis.de, 14. April 2008
 

"Ist ZORN der Schlüssel?" hat gesagt…

Georg Schramm: ZORN (YouTube)
 

"Irrenhaus Deutschland?" hat gesagt…

Heidenspaß an Karfreitag und Narrenfreiheit für die GEZ (Neusprech: "Beitragsservice")? Was kommt als nächstes?

Urteil zu Feiertagen : Karlsruhe erlaubt Heidenspaß an Karfreitag
Der ausnahmslose Schutz des Karfreitags in Bayern verstößt gegen das Grundgesetz. Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden. ...
faz.net, 30.11.2016
 

Anonym hat gesagt…

Schmutzkampagne gegen die NachDenkSeiten – Das schreiben uns unsere Leser zum „Faktenfinder“
Die als Faktencheck getarnte Schmutzkampagne von Teilen der Tagesschau-Redaktion gegen die NachDenkSeiten hat auch unsere Leser nicht kaltgelassen. Alleine auf Facebook haben fast 350.000 Leser die beiden Artikel zur SPON-Meldung und zum Faktenfinder der Tagesschau gelesen – die Beiträge wurden mehr 2.000mal geteilt und mehr als 3.000mal geliked. Danke dafür. Wie kaum anders zu erwarten, haben wir zum Thema natürlich auch zahlreiche Lesermails bekommen, von denen keine einzige die seltsame Argumentationslinie der Tagesschau-Faktenfinder verteidigen wollte. ...
Jens Berger, nachdenkseiten.de, 21. April 2017
 

Anonym hat gesagt…

Urteil vollstreckt: Michael Lüders ist jetzt "umstritten"

Ein Kommentar zum Umgang großer Medien mit einem kritischen Autor

Das Urteil der führenden Medien ist vollstreckt: Michael Lüders, der Nahostexperte und Buchautor, ist umstritten. Umstritten, weil er bei Markus Lanz eine Aussage getätigt hat, die falsch war. Umstritten, weil er des Weiteren davon gesprochen hat, dass der Einsatz von Giftgas in der syrischen Ortschaft Ghouta im August 2013 mit "sehr hoher Wahrscheinlichkeit" ein "Angriff unter falscher Flagge" war.

Die Art und Weise, wie führende Medien mit Lüders umgehen, zeigt deutlich: Ein Teil der Presse weigert sich von ihrer Fähigkeit Gebrauch zu machen, Themen den journalistischen Standards entsprechend einzuordnen und zu gewichten.

Zwei Personen nehmen an Talkshows teil. Der eine ist ein Buchautor, die andere Bundesverteidigungsministerin. Der Buchautor ordnet bei "Markus Lanz" einen Sachverhalt sprachlich nicht korrekt ein, die Bundesverteidigungsministerin betont bei "Anne Will", ein UN-Bericht zu dem Einsatz des Giftgases im Jahr 2013 in Syrien habe die Schuldfrage geklärt.

Die Äußerungen des Buchautors führen zu reichlich Nervosität in den Reihen der großen Medien. Rasch legen sie fest: Wer Michael Lüders als ernstzunehmendes Medium von nun an zitieren möchte, sollte am besten immer das Adjektiv "umstritten" anführen (und, falls der Platz ausreicht, erwähnen, dass er "ergraut" ist).

Die Falschaussage von Ursula von der Leyen, also einer Person, die eines der höchsten politischen Ämter dieses Landes innehat, ist in der Medienberichterstattung allenfalls eine Marginale. ...

Marcus Klöckner, telepolis.de, 25. April 2017
 

"Steueraffäre" hat gesagt…

Konnten sich Prominente gegen Geldzahlung löschen lassen?
Deutsche und schweizerische Medien haben in der Berichterstattung um die Steuerspionageaffäre unterschiedliche Schwerpunkte
In der Affäre um den in Frankfurt am Main festgenommenen mutmaßlichen Schweizer Agenten Daniel M. gab der deutsche Justizminister Heiko Maas den Eidgenossen letzte Woche "gute Ratschläge" (vgl. Schweizerischer Steuerspionagefall wird mysteriöser). Der polternde und an die verbalen "Kavallerie"-Attacken seines Parteifreundes Peer Steinbrück erinnernde Tonfall, in dem er das machte, kam nicht nur in der Schweiz, sondern auch beim deutschen Finanzminister Wolfgang Schäuble nicht gut an.
...
Während deutsche Zeitungen vor allem solche Politikeräußerungen wiedergeben, berichten schweizerische Medien wie die Aargauer Zeitung über den Verdacht, dass Prominente und Politiker ihre Namen gegen Geldzahlungen aus den Steuerhinterzieher-Datensätzen verschwinden lassen konnten. ...
Peter Mühlbauer, telepolis.de, 09. Mai 2017
 

Anonym hat gesagt…

Das "Twitter-Mädchen" im Syrienkrieg
Fata Morganas aus 1000 und einer Nachtschicht
Bei der Rollenverteilung in Gut und Böse greifen erfahrene Spindoctors gerne auf kleine Mädchen zurück, die zuverlässig Sympathien für die leidende Partei und Hass auf die denunzierte Partei liefern (vgl. Geleaktes CIA-Dokument belegt Kriegspropaganda - Junge Mädchen in der politischen Propaganda).
  Legendäres Beispiel ist [die vermeintliche] "Krankenschwester Nayira" die 1990 in einem Video heulend "bezeugte", wie irakische Soldaten Babys aus Brutkästen geworfen hätten. Diese von Medienvertretern unkritisch aufgesogene Story bewirkte in der Öffentlichkeit eine Stimmung, die den USA das Bombardement auf die Ölfelder des Irak politisch ermöglichte. Tatsächlich waren die "Babys" in Wirklichkeit Puppen, die "Krankenschwester" die Tochter des kuwaitischen Botschafters. Regie dieser infamen Propaganda-Inszenierung führte die PR-Agentur Hill & Knowlton.
  Während das Leben der nur inszenierten Babys damals immerhin für einen Kriegsgrund taugte, spielte die halbe Million echter irakischer Kinder, die durch das US-Embargo ohne Medikamente verreckte, für die westliche Wertegemeinschaft keine Rolle. Bill Clintons damalige Außenministerin Madeleine Albright kommentierte 1996 ungerührt, dieses Opfer sei es wert gewesen. Die zynische Kriegerin führt heute eine politische Beratungsfirma in strategischer Partnerschaft mit dem grünen Warlord Joschka Fischer, der den Deutschen den Jugoslawienkrieg verkaufte, und unterstützt Warlady Hillary Clinton, die lügend und lächelnd über Leichen geht. ...
Markus Kompa, telepolis.de, 08. Mai 2017
 

"Stille Zensur" hat gesagt…

Wenn die Medien einmal wirkliche Aufklärung leisten, wird diese umgehend diskreditiert.
Wir haben uns als Rubikon nicht nur gute und streitbare Beiträge vorgenommen. Wir haben uns auch gesagt, dass wir unsere bescheidenen Möglichkeiten – zusammen mit unseren Leserinnen und Lesern – dazu nutzen werden, Unterstützung für jene, die mit genau diesem Vorhaben unter Feuer genommen werden, zu leisten.
Auch wenn die Macher der Dokumentation Tod einer Polizistin – Das kurze Leben der Michèle Kiesewetter aktuell nicht direkt angegriffen werden, geht es natürlich darum, genau ihnen und anderen wie ihnen das Leben schwer zu machen, indem man sie auf die „schwarze Liste“ setzt und Dokumentationen wie diese zukünftig nicht mehr finanziert.
Aus diesem Grunde möchten wir klar und deutlich unsere Unterstützung für die beiden Filmemacher aussprechen und legen unseren Leserinnen und Lesern ans Herz, dies ebenfalls zu tun – zum Beispiel durch Briefe an die Programmdirektion des ARD. ...
Wolf Wetzel, rubikon.news, 03. Mai 2017
 

Anonym hat gesagt…

Aus dem Redaktions-Mülleimer der Tagesschau
Welche Tatsachen fallen der "institutionellen Zensur" der Massenmedien zum Opfer?
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, teilte am 30. Juni auf einer Pressekonferenz in Genf mit, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres seien mindestens 440 000 Syrien-Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Tendenz zunehmend; bis Jahresende dürften es noch einmal eine halbe Million Menschen werden. Rückkehr-Zentren seien die Regionen Aleppo, Hama, Homs und Damaskus. Hauptsächliche Motive der Rückkehrer seien die Kontaktsuche zu ihren in der Heimat verbliebenen Angehörigen und die Sorge um zurückgelassenes Eigentum. Auf ganz Syrien bezogen seien die Voraussetzungen für eine sichere Rückkehr allerdings bei weitem noch nicht gegeben, erklärte das UNHCR. ...
Volker Bräutigam & Friedhelm Klinkhammer, rubikon.news, 08. Juli 2017
 

"AgitProp Nordkorea" hat gesagt…

Mo 28. Aug 2017, 19:26
Programmbeschwerde: AgitProp Nordkorea

z.B. Tagesschau 6.8.2017

Sehr geehrte Rundfunkräte,

weil sie so oft aufgelegt werden musste, hat die Platte schon einen Sprung, der Text wiederholt sich:

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, in unserem Fall der NDR, ist laut Staatsvertrag verpflichtet, mit seinen Programmen zu Frieden und Völkerverständigung beizutragen. Das gilt auch für die – im übrigen der Vollständigkeit, der Sachlichkeit, der Objektivität und der Unparteilichkeit verpflichteten – Informationsangebote der ARD-aktuell. Dass die Redaktion die Richtlinien stets beachtet, haben Sie, der Rundfunkrat, zu überwachen. Falls die Redaktion auftragswidrig arbeitet, sind Sie befugt, vom Intendanten Abhilfe zu verlangen. Schafft er das nicht, können Sie ihn abwählen und einen Fähigeren einsetzen, der – beispielsweise – den ARD-aktuell-Chefredakteur Dr. Gniffke zur Räson bringt.

Dr. Gniffke kann fortgesetzt propagandistische, sachwidrige Nachrichten verbreiten lassen, weil Sie, der Rundfunkrat, nichts dagegen unternehmen. Sie sind deshalb letztlich auch für von ihm veranlasste Nachrichtenunterschlagung zu Propagandazwecken verantwortlich.

Unser aktueller Anstoß, die alte Platte wieder aufzulegen: Am 22. August berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter dem apodiktischen Titel

„Nordkorea wird niemals auf seine Atomwaffen verzichten“

über eine Konfrontation, die sich bei den Abrüstungsverhandlungen der UNO in Genf zwischen US-Abrüstungsbotschafter Robert Wood und dem Beauftragten Nordkoreas, Ju Yong Chol, zugetragen hat. Wood hatte erklärt, für US-Präsident Donald Trump habe der Schutz der USA und ihrer Verbündeten „absolute Priorität“ angesichts der von Nordkorea ausgehenden „wachsenden Bedrohung“. Die Antwort des Nordkoreaners:

"Die Maßnahmen der DVRK (Nordkorea) zur Stärkung der nuklearen Abschreckung und der Entwicklung von interkontinentalen Raketen sind gerechtfertigt und eine legitime Option zur Selbstverteidigung angesichts offensichtlicher und wirklicher Bedrohungen"

weiter ...
 

"M.K." hat gesagt…

Jan Fleischhauer, die Atlantik-Brücke und die CIA
SPIEGEL-Autor Jan Fleischhauer, stolzes Mitglied des transatlantischen Lobbyvereins Atlantik-Brücke e.V., echauffierte sich vor geraumer Zeit über die Assoziation seiner Loge mit der CIA. Die Atlantik-Brücke ist ein deutsch-amerikanischer Gesellschaftsverein, in dem hochgestellte Journalisten, Spitzenpolitiker und Industrielle vierstellige Mitgliedsbeiträge bezahlen, um nett zueinander zu sein.
  Fleischhauer störte sich an einem Kapitel im unerwünschten Bestseller "Gekaufte Journalisten" des umstrittenen Autors Udo Ulfkotte, der sich für seine Zeilen zur Atlantik-Brücke ausgiebig aus dem Telepolis-Artikel Grüne und Linke auf der Atlantik-Brücke von 2013 bedient hatte. Fleischhauer versuchte damals in erschreckender Naivität, die Beziehung der Atlantik-Brücke zur CIA mit Sarkasmus ins Lächerliche zu ziehen.
  Da der Telepolis-Autor Texte von Fleischhauer mit gleichem Eifer meidet wie solche von Ulfkotte, stieß er erst jetzt auf dieses humoristische Juwel des konservativen Kommentators. Dem transatlantisch verstrickten Journalisten ist insbesondere für seine historischen Defizite kein Vorwurf zu machen, da etwa die Ursprünge der Atlantik-Brücke und die tatsächlichen Zusammenhänge mit der CIA gemeinhin unbekannt sind. Während Bundesbehörden inklusive Geheimdienste ihre Geschichte von unabhängigen Historikerkommissionen aufarbeiten lassen, werden die Wurzeln der Atlantik-Brücke gerne vernachlässigt.
  Auch die Medien lassen das Thema aus, denn Verleger und Rundfunkintendanten sind häufig selbst Mitglied. Daher sind an der Atlantik-Brücke etwa die 68er Jahre und die damals begonnene Vergangenheitsbewältigung spurlos vorübergegangen, so dass der unbedarfte SPIEGEL-Kolumnist in seiner transatlantischen Echochamber hilflos gefangen ist. Damit Fleischhauer künftig kompetenter spotten kann, soll ihm nachfolgend erklärt werden, in welcher Gesellschaft er sich eigentlich befindet. ...
Markus Kompa, telepolis.de, 30. September 2017
 

Anonym hat gesagt…

Hingeschaut : Programmauftrag der Öffentlich-Rechtlichen und die tatsächliche Berichterstattung
Laut Programmauftrag sollen die öffentlich-rechtlichen Sender ausgewogen berichten. Wenn es um Russland geht, ist davon aber kaum etwas zu spüren. Die ARD-Korrespondentin Golineh Atai liefert ein Paradebeispiel für eine einseitige Berichterstattung mit anti-russischer Schlagseite ab.
Russland hat eine der niedrigsten Staatsverschuldungen in der Welt. Das Renteneintrittsalter für Frauen liegt bei traumhaften 55, für Männer bei 60 Jahren. Bemannte Weltraumfahrt ist ohne Russland nicht denkbar. Es ist das einzige Land, das derzeit die technischen Mittel dazu hat. In Russland gibt es 13 Feiertage im Jahr. Wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, wird er am Montag nachgeholt. Die Krankenversicherungsbeiträge zahlt in voller Höhe der Arbeitgeber. Wenn man krank ist, kommt der Arzt nach Hause. Man muss nicht in eine Arztpraxis, schließlich ist man ja krank. Der öffentliche Nah- und Fernverkehr ist in Russland vorbildlich ausgebaut, günstig und für sozial Schwache umsonst. ...
Gert-Ewen Ungar, deutsch.rt.com, 18.11.2017
 

"S.Sch." hat gesagt…

Mehr über Ursachen von Depressionen
Politische Brisanz einer millionenfach vorkommenden psychischen Störung
Stephan Schleim, telepolis.de, 16. Dezember 2017