Montag, 14. November 2016

Kapital-ismus [update]

[→] (neu) Tötet uns der Kapitalismus?
Wenn es um Profit geht, zählen Leben nicht mehr.
Dass Glyphosat krebserregend ist, hat unlängst ein US-Gericht bestätigt. Um es aber trotzdem in großem Stil vertreiben zu können, sorgt Monsanto einfach weiterhin für „die richtigenGutachten. Und wenn explosives Algenwachstum - hervorgerufen durch Düngemittel - das Trinkwasser versaut, schränkt man einfach die Überwachung der Wasserqualität ein. Voilà, Problem gelöst! Nach uns die - giftige - Sintflut. Paul Craig Roberts mit kritischen Anmerkungen zur Verantwortungslosigkeit von Konzernen und Politik.
Paul Craig Roberts, rubikon.news, 05. Oktober 2018

[→] (neu) "Nutzerfreundliches" Design und Tracking führen in die digitale Entmündigung
Internet und digitale Technik sind ein "Echtzeitlabor zur Verhaltensmessung" – der Philosoph Rainer Mühlhoff fordert auf der FIfFKon "kollektiven Datenschutz".
Stefan Krempl, heise, 29.09.2018

[→] (neu) Überwachungskapitalismus : Wir steuern auf digitale soziale Kontrolle zu
Die rote Linie ist bei Weitem überschritten: Auf der „Das ist Netzpolitik“-Konferenz zeigte Wolfie Christl, dass IT-Unternehmen nicht nur in unsere Privatsphäre eingreifen, sondern auch in viele andere Lebensbereiche und Grundrechte. Wir brauchen schnell kollektive Lösungsansätze, die nicht bei den großen Plattformen haltmachen. ...
Wiebke Denkena, netzpolitik.org, 28.09.2018

[→] Obszöner Reichtum : Die oberen 1000 haben jetzt über eine Billion Euro
Das Vermögen der Reichsten wächst immer noch schneller als Löhne und Wirtschaft. Ihr Anteil am Kuchen wird immer größer
Die Reichen werden in Deutschland immer reicher. Die Zahl der Millionäre hat in den letzten 15 Jahren um 85.000 zugenommen und liegt jetzt bei 1,4 Millionen, berichtet der Business Insider. Die Zahl der Millionäre steigt also, während die Reallöhne im Durchschnitt eher stagnieren und das Segment der Niedriglöhner wächst und wächst. ...
Wolfgang Pomrehn, telepolis.de, 02. September 2018

[→] Ehe für Alle nur glitzernde Hülle?
Streit um eine eigentlich richtige Erkenntnis von Wagenknecht, die aber so formuliert wurde, dass sie Kritik herausfordertDie Fraktionsvorsitzende der LINKEN steht parteiintern seit Langem in der Kritik. Stichpunkte sind die linke Sammlungsbewegung und die Positionierung zur Forderung nach offenen Grenzen. Nun hat sich auch der Lesben- und Schwulenverband mit der Linkspolitikerin angelegt. In einem Offenen Brief kritisieren sie ihren Gastbeitrag in der konservativen Welt, in dem sie ihren Einsatz für eine Sammlungsbewegung begründet.
Dort geht sie auf den nun nicht besonders neuen Fakt ein, dass sich extrem wirtschaftsliberale Politiker in kulturellen Fragen liberal geben. Die Grünen sind hier Pioniere, aber auch die SPD und die Merkel-Union haben längst erkannt, wie man sich eine gute Presse verschafft, in dem man sich eben kreativ, flexibel und divers gibt, wie die Labels des modernen Kapitalismus heute lauten. ...
Peter Nowak, telepolis.de, 10. Juli 2018

[→] Open Access: Erfolg mit Schattenseiten
Welchen Beitrag leistet Open Access zur Steuerung und Ökonomisierung der Wissenschaft?
Open Access wurde zu Beginn des Jahrtausends als wissenschaftliches Selbstverwaltungsmodell für eine schnellere und gerechtere Wissenschaftskommunikation porträtiert. Heute hingegen scheint er vorrangig ein Ökonomisierungsprojekt kommerzieller Akteure, das sich in Konzepte der Wissenschaftssteuerung einpasst. ...
Ulrich Herb, telepolis.de, 24. Juni 2018

[→] Das sind die Alternativen zum Kapitalismus
von Rolf Maag - Karl Marx' Gegenmodell zum Kapitalismus ist gescheitert. Es gibt aber auch andere Ideen. ...
20min.ch, 19. Mai 2018

[→] 200. Geburtstag von Karl Marx : Der Kapitalismus geht zugrunde
Was kann uns Karl Marx heute noch sagen? Vor allem, dass es sich lohnt, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Denn der Kapitalismus scheint gerade zugrunde zu gehen - ganz ohne Revolution. ...
Eine Kolumne von Henrik Müller, spiegel.de, 29.04.2018

[→] Der schmutzige Kalte Krieg der Finanzwelt
Mechanik auf hohem Niveau: Christian Schwochows ZDF/ARTE-Sechsteiler "Bad Banks" ist zwar nicht brillant, gehört aber zu den besten unter den deutschen Serien ...
Rüdiger Suchsland, telepolis.de, 01. April 2018

[→] Moderne Sklaverei : Hartz IV zielt auf die Unterwerfung aller Lohnabhängigen
Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern sei die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut. Diese Aussage des neu ernannten Gesundheitsministers Jens Spahn schlug tüchtige Wellen in Politik und Medienlandschaft. Unterbelichtet bleibt, dass Hartz IV nicht nur den Betroffenen schadet und mit seinem Worst-Case-Szenario, dem kompletten Entzug der sozialen Leistungen, neben schrecklichem Elend auch eine Drohkulisse schafft, sondern es auch unserem grundgesetzlich verfügten sozialen Rechtsstaat deutlich widerspricht. Hartz IV ist die Antwort auf Armut und zwar die falsche. Etliche Initiativen lassen sich den schleichenden Abbau des demokratischen Rechtsstaates nicht länger gefallen. ...
Diana Aman, rubikon.news, 24.03.2018

[→] Neues aus den Unterklassen: Frauen und Kinder auf der Verliererseite
Nach gesamteuropäischen Messstandards lebten in Deutschland im vorvergangenen Jahr rund 7,3 Millionen Frauen unterhalb der sogenannten Armutsgefährdungsgrenze. Laut dem Paritätischen Gesamtverbandes lebte zuletzt jedes fünfte Kind in der Bundesrepublik unter der Armutsgrenze.
Reiche werden reicher, Arme ärmer, der Konkurrenzkampf härter. Auch in Deutschland und der EU geht die soziale Schere weiter auseinander. Frauen und Kinder stehen auf der Verliererliste ganz oben. Was Statistiken und Befragungen belegen, ignoriert die Politik.
Ob lohnabhängig oder selbstständig: In unserer Gesellschaft gewinnt, wer sich am erfolgreichsten auf dem Markt durchsetzen kann. Am höchsten honoriert wird, was unmittelbaren Profit bringt. Kindererziehung, häusliche Pflege und viele andere gesellschaftliche Aufgaben gehören nicht dazu. Das wirkt sich vor allem auf Frauen und Kinder aus. Aufgrund familiärer Verpflichtungen arbeiten weibliche Beschäftigte häufiger in Teilzeit. Hinzu kommt, dass frauentypische Berufe meist schlechter entlohnt werden. ...
Susan Bonath, deutsch.rt.com, 8.03.2018

[→] Kapitalismus und Faschismus haben mehr gemeinsam als man denkt
Hat sich der Kapitalismus der letzten demokratischen Reste entledigt, gedeihen nicht nur Kleptokratie, Korruption und Militarismus. Auch der Faschismus erhebt wieder sein Haupt — und hat überall dort leichtes Spiel, wo das Leben der Menschen zum Existenzkampf gerät. Pulitzerpreisträger Chris Hedges entdeckt Clara Zetkinsgespenstisch prophetische“ Beobachtungen zur Entstehung des Faschismus neu, die heute so aktuell sind wie einst. ...
Chris Hedges, rubikon.news, 24. Februar 2018



Kommentare:

Joseph Stiglitz hat gesagt…

Amerikas hoher Preis der Ungleichheit. In den USA öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter. Das kann zu wirtschaftlicher Instabilität führen - und untergräbt die Werte und die Identität des Landes. ...(ftd.de, 11.06.2012) weiter

Robert Skidelsky hat gesagt…

Das verlorene Arbeitsparadies. Mehr Freizeit und Wohlstand für alle - so lautete einst die Verheißung neuer Technologien. Doch sie ist nicht eingetroffen. Heute arbeitet ein immer kleiner werdender Teil der Menschen immer länger. Der Rest ist zu unfreiwilliger Freizeit verdammt. ... (ftd.de, 26.06.2012) weiter

Dr. Steffen Rabe hat gesagt…

Die "Ständige Impfkommission" des Robert-Koch-Institutes (RKI) ist als Herausgeber der Impfempfehlungen des RKI eine der mächtigsten medizinischen Kommissionen Deutschlands ...

Jede Entscheidung der STIKO hat massive finanzielle Auswirkungen auf Kosten für das Gesundheitswesen (und damit auch auf Verdienstmöglichkeiten der Pharmaindustrie...).

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Foodwatch hat gesagt…

Mit Junkfood lässt sich mehr Geld verdienen

Die Industrie will Kinder so früh wie möglich auf ungesundes Junkfood programmieren. Dafür gibt es einen logischen Grund: Mit Obst und Gemüse lässt sich nur wenig Profit machen – mit Junkfood und Softdrinks schon mehr. Es lohnt sich ganz einfach nicht, gesunde Produkte ans Kind zu bringen. Während die Hersteller mit Obst und Gemüse Margen von weniger als 5 Prozent erzielen, erreichen sie bei Süßwaren, Softdrinks und Snacks Umsatzrenditen von 15 Prozent und mehr. Entgegen dem von vielen Unternehmen formulierten Anspruch, einen Beitrag zur ausgewogenen Ernährung von Kindern zu leisten, haben sie betriebswirtschaftlich größtes Interesse daran, möglichst viele unausgewogene Produkte zu verkaufen.

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Stefan Wehmeier hat gesagt…

So genannte “Experten” sind bekanntlich solche, die von immer weniger immer mehr wissen, bis sie irgendwann von Nichts alles wissen. Die ganz hohe Kunst, von Nichts alles zu wissen, wurde von Priestern entwickelt:

(Lutherbibel 1984 / Genesis_3,6) Und die Frau (Finanzkapital) sah, dass von dem Baum (Geldverleih) gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht (Urzins) und aß und gab ihrem Mann (Sachkapital), der bei ihr war, auch davon und er aß.

Silvio Gesell: Die Übertragung des Urzinses auf das Sachkapital
http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/gesell/nwo/5_4.htm

Alle elementaren volkswirtschaftlichen Zusammenhänge, die mit genialen, archetypischen Bildern und Metaphern in Genesis_1,1-11,9 exakt umschrieben sind, wurden durch die Überdeckung mit gegenständlich-naiven Fehlinterpretationen (so genannte Exegese der Priesterschaft) über Jahrtausende aus dem Begriffsvermögen der halbwegs zivilisierten Menschheit vollständig ausgeblendet.

Da es egal ist, welchen Unsinn die jeweilige Priesterschaft redet, solange die eigentliche, makroökonomische Bedeutung im Verborgenen bleibt, erfüllen die Priester noch heute ihre Aufgabe, auch wenn sie schon lange nicht mehr wissen, was sie tun (etwa seit dem 6. vorchristlichen Jahrhundert). Und weil Priester sich stets in Bescheidenheit üben, wissen sie natürlich nicht, dass sie von Nichts alles wissen, sondern glauben nur daran.

Dieser Glaube wurde im Lauf der Geschichte von studierten “Wirtschaftsexperten” und gewählten “Spitzenpolitikern” übernommen, sodass man heute nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich bei Adam und Eva anfangen muss, um solchen Patienten die Marktwirtschaft zu erklären:

http://opium-des-volkes.blogspot.de/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

Nicola Kuhrt hat gesagt…

Umstrittenes Notfallmittel HES : Pharmakonzern bedrängt Forscher, der eine kritische Studie veröffentlichte

Das gängige Notfallmittel HES 130/0.42 ist gesundheitsschädlich - das ergab eine Studie aus Dänemark. Der Wissenschaftler bekam darauf bedrohliche Post von den Anwälten des deutschen Herstellers Fresenius Kabi. Doch jetzt nehmen auch die Arzneimittelprüfer in der Bundesrepublik das Medikament unter die Lupe.

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Anonym hat gesagt…

„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. Nach dem furchtbaren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammenbruch als Folge einer verbrecherischen Machtpolitik kann nur eine Neuordnung von Grund aus erfolgen. Inhalt und Ziel dieser sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein.“ (Ahlener Parteiprogramm der CDU von 1947)

Anonym hat gesagt…

Krankenkassen wollen Zertifikate-Handel gegen überflüssige Operationen.

Je häufiger Ärzte operieren, desto mehr verdienen sie – dieses System wollen die Kassen ändern. Mit Operationszertifikaten soll die Zahl der Eingriffe reduziert werden. ...

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„Quasi mafiöse Strukturen“ hat gesagt…

Pflege-Mafia betrügt deutsche Krankenkassen um Millionen ...
- weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/versicherungen/quasi-mafioese-strukturen-pflege-mafia-betruegt-deutsche-krankenkassen-um-millionen_aid_877832.html

"Löhne" hat gesagt…

Firmenchefs steigern ihre Gehälter am kräftigsten ...
- weiter lesen auf welt.de: http://www.welt.de/wirtschaft/article111911444/Firmenchefs-steigern-ihre-Gehaelter-am-kraeftigsten.html

WirHabenDieSchnauzeVoll hat gesagt…

Hallo an alle,

laut MONITOR gibt es einen erneuten Anlauf der EU-Kommission die Kommunen zur Privatisierung der Wasserversorgung zu zwingen.
Anlass dafür ist der Sparzwang für die Kommunen durch die Finanz-/Bankenkrise.

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5

"Liberal"? hat gesagt…

Müßten die sog. "Liberalen", wenn es ihnen tatsächlich um die Freiheit ginge, nicht gegen jede Art von Lohnabhängigkeit sein? ...

Soziale Gerechtigkeit hat gesagt…

Die Krise der 99 Prozent

Die Einkommen sind in den USA weit ungleicher verteilt als vor der Krise, zeigen neue Daten. Viele Ökonomen halten das anders als früher für ein Problem.

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Schmerzhafter Tierschutz hat gesagt…

Eine EU-Vereinbarung zur betäubungslosen Ferkelkastration könnte dazu führen, dass sich junge Eber drei Monate lang ihre Penisse zerbeißen.

Die Europäische Vereinbarung über Alternativen zur Kastration von Schweinen sieht vor, dass ab 2017 keine betäubungslosen Kastrationen mehr durchgeführt werden. Kritiker sehen in dieser Regelung allerdings keine Erweiterung des Tierschutzes, sondern eher dessen Einschränkung: Denn die Kastration setzt das Ferkel zwar kurzfristig unter Stress - der jedoch tritt nach Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde (DGfZ) auch dann ein, wenn das Tier aufwendig narkotisiert wird. telepolis.de, 11.03.2013

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Jean Ziegler hat gesagt…

Interview : „Der Zorn treibt mich an.“ Jean Ziegler kämpft wortgewaltig („Ein Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet.") für das Recht auf Nahrung. Der frühere UN-Sonderberichterstatter schildert seine Erlebnisse in den Hungergebieten dieser Welt – und sagt, was zu tun wäre. schrotundkorn.de, 2/2013
 

Störsender hat gesagt…

stoersender.tv, Episode1: Finanzkasinokapitalismus 

Anonym hat gesagt…

"Eine ganze Generation früh gestörter Kinder". telepolis.de, 11.04.2013. Reinhard Jellen spricht mit Günter Buchholz über Gleichberechtigung, die veränderte Rolle der Frau, öffentliche Kinderbetreuung und den Mindestlohn. (Teil 1)

Der emeritierte BWL-Professor Günter Buchholz vertritt die These, dass sich die Frauenbewegung weg von der Idee der Emanzipation für alle Evastöchter hin zu einer Kampagne zur Privilegierung weniger Frauen im Dienste der Eliten umorientiert und sich die Politik für Gleichberechtigung in eine Gleichstellungspolitik gewandelt hat. Außerdem vermag er in der öffentlichen Kinderbetreuung, welche gemäß der von Arbeitsministerin von der Leyen prognostizierte Entwicklung: "Arbeit wird weiblicher, bunter, älter" die Eingliederung der Frauen in den Arbeitsmarkt unterstützen soll, wenig Positives zu erblicken. ...
 
 
Konkurrenz der Netzwerke. telepolis.de, 12.04.2013. Interview mit Günter Buchholz über die Frauenquote, Gender-Mainstreaming und postmoderne Soziologie. (Teil 2)

Die Frauenquote wurde als politischer Kompensationsmechanismus gegen die Unterrepräsentanz weiblicher Arbeitskräfte in bestimmten Bereichen der Wirtschaft konzipiert. Resultat ist jedoch nach Günter Buchholz kein emanzipatorisches Projekt, sondern ein raffinierter Selektionsmodus, der nicht nur von grundlegenderen Konflikten in der Gesellschaft ablenkt, sondern Frauen aus den gehobenen sozialen Segmenten weiter privilegiert und dabei die Männer massiv benachteiligt. ...
 

Gemauschel und Geschacher hat gesagt…

Wie verhindert wird, dass Mieter ihre Wohnungen kaufen können. Die BayernLB verkauft Immobilien zu einem ausgesprochenen Schnäppchenpreis – aber nicht an jeden ..., telepolis.de, 17.04.2013

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Malte Buhse hat gesagt…

Geld ist Glaubenssache. Lange haben Ökonomen den Einfluss von Religion auf das Wirtschaftsleben unterschätzt. Dabei liefert die Forschung erstaunliche Erkenntnisse. zeit.de, 29.04.2013
 

Interview mit Dirk Müller hat gesagt…

Gegen Europa laufen seit 2008 gezielte Angriffe“, focus.de, 14.05.2013
 

Auch über diese Epoche wird die Nachwelt ihr Urteil sprechen hat gesagt…

„Unheimliche Geschäfte“ Ein Krimi, den das wahre Leben schrieb · Mit „Unheimliche Geschäfte - Die Skandale der Deutschen Bank“ zeigt das ZDF einen authentischen Film zur Finanzkriminalität. Er lebt von den Kommentaren vieler Experten. Leider wirkt er manchmal etwas künstlich. faz.net, 21.05.2013

- s.a.: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1903420/Unheimliche-Geschaefte
 

Anonym hat gesagt…

Börsenstrompreise bei Null. Trotzdem hält die EEG-Umlage die eigentlich nicht mehr benötigten Grundlastkraftwerke am Netz ..., telepolis.de, 18.06.2013

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"Geld frißt Hirn" hat gesagt…

Warum der Umgang mit Geld so schwierig ist. Aus viel Geld noch mehr Geld machen und nur nichts abgeben. Nicht nur Börsenmakler gehen für diese Ziele große Risiken ein. Diese unvernünftige Geier scheint im menschlichen Gehirn festgeschrieben zu sein, ... focus.de, 20.06.2013

Werner Ruf hat gesagt…

... der Souverän, also die Völker, können wirkliche Demokratie nur herstellen, wenn sie "den Märkten" die Macht zu entreißen und also die Souveränität zurück zu gewinnen vermögen, die ihnen zuvor von "den Märkten" geraubt worden ist.

Das ist die Voraussetzung dafür, dass sie selbst wieder ihre Geschicke lenken können. Die Ereignisse in Frankfurt haben da hohen Symbolgehalt: Da wollten die Stadt und/oder der Innenminister offenbar mit allen Mitteln verhindern, dass die Demonstration zur Europäischen Zentralbank, dem Symbol von Euro-Krise und Bankenherrschaft, gelangen sollte. Zuerst ist die Stadt Frankfurt mit diesem Anliegen zweimal vor Gericht gescheitert - und dann hat schließlich der brutale Polizeieinsatz die geplante Demonstration verhindert.

Dies ist die geradezu augenfällige Bestätigung der Diagnosen des französischen Friedensforscher Alain Joxe in seinem großartigen Buch "Das Imperium des Chaos" und von Chomsky. Formale Demokratie und verfassungsmäßig garantiertes Demonstrationsrecht: Ja, aber es gilt nicht mehr, wenn es auch nur symbolisch die realen Zentren der Macht tangiert.

gefunden in: Wir beobachten derzeit, dass "die Verdammten dieser Erde" aufstehen und protestieren. Der Friedens- und Konfliktforscher Prof. Werner Ruf über den Zusammenhang zwischen Arabischem Frühling, Istanbul, Brasilien und Blockupy. telepolis.de, 03.07.2013
 

"Fachkräftemangel" hat gesagt…

Handwerkspräsident plädiert für Rente ab 70

faz.net, 03.08.2013 · Schon jetzt bleiben die Beschäftigten in Deutschland so lange im Arbeitsleben wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Wegen des zunehmenden Fachkräftemangels hält Handwerkspräsident Kenztler das nicht für ausreichend. Er fordert einen späteren Renteneintritt. ...

- Auf jeden Fall auch die Kommentare lesen!! ;-))
 

"Wasser marsch" hat gesagt…

Wahre Geschichten aus der wünschenswerten Zukunft (7) Wasser aus der Leitung.

faz.net, 05.08.2013 · Der Kapitalismus treibt die schönsten Blüten: Endlich ist es auch in Berlin möglich, zertifiziertes Trinkwasser aus einem öffentlichen Brunnen zu genießen. Wer auf schnödes Leitungswasser zurück greift, ist selbst schuld. ...
 

Werner Nosko hat gesagt…

Sehr geehrte Damen und Herren,

Bitte Verbreiten Sie die Mail weiter und unterstützen Sie diese wichtige Petition gegen die Machenschaften von "Monsanto".

Es handelt sich um die Petition "Monsanto go home" die von der Europäischen (gegen) Lobbyisten Union kurz EULU gestartet wurde. (http://www.avaaz.org/en/petition/Monsanto_go_home/ [1])

Für Österreicher: Auch die Bürgerinitiative "Saatgutrichtlinie - NEIN DANKE" richtet sich indirekt gegen Monsanto (http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/BI/BI_00068/index.shtml#tab-Uebersicht [2])

Nachdem dieser Konzern entgegen halbseidener Ankündigungen nun von der EU die Genehmigung von Mais "Smartstax" (Er produziert sechs
verschiedene Insektengifte und ist _resistent_ gegenüber zwei Unkrautvernichtungsmitteln (Glyphosat und Glufosinat)) zur Einfuhr erhalten wird, muss gehandelt werden. Monsanto greift weltweit nach den Nahrungsresourcen und setzt auf 100% Gentechnik auf den Äckern dieser Welt.

Monsanto muss gestoppt werden.

Bitte unterzeichnen Sie diese Petition und oder Bürgerinitiativen und helfen Sie bitte mit, diese in Europa und in alle Teile der Welt zu verbreiten. Auf Ihrer Webseite, bei Freunden, Verwandten und Arbeitskollegen. Für eine Zukunft ohne Gentechnik und ohne Monsanto!!!!

Für mehr Informationen zu Monsanto: http://eulu.info/monsanto.htm [3]

Vielen Dank

Mit freundlichen Grüßen
Werner Nosko (mail: campaign@eulu.info)
EUropäische Lobbyisten Union [4]


Links:
------
[1] http://www.avaaz.org/en/petition/Monsanto_go_home/
[2] http://www.parlament.gv.at/PAKT/.../index.shtml
[3] http://eulu.info/monsanto.htm
[4] http://eulu.info
 

Gaby Weber hat gesagt…

Alle gegen Barbara Baumann. (telepolis.de, 30.08.2013)
Das globale Kapital will freien Welthandel ohne Risiko.

Die Regierungen in Washington und Berlin wollen das Freihandelsabkommen besiegeln und die Regeln neu schreiben. Und dafür müssen sie vorher ein Problem aus dem Weg räumen. Es heisst: Barbara Baumann, Mutter eines ermordeten Gewerkschafters von Mercedes-Benz Argentina und Klägerin gegen Daimler vor einem Gericht in Kalifornien. Im April hatte der US Supreme Court entschieden, den Fall Daimler AG v. Baumann anzuhören. Es geht um die geographische Zuständigkeit: Darf das Gericht in San Francisco den Fall der verschwundenen Mercedes-Betriebsräte verhandeln? Die kalifornischen Richter bejahten dies, da der deutsche Autobauer astronomische Gewinne im Sonnenstaat einfahre und laut des "General Distributor Agreement" Mercedes-Benz USA kontrolliere. ...
 

Anonym hat gesagt…

Fünf Jahre nach der Finanzkrise : US-Milliardäre sind reich wie nie zuvor. sueddeutsche.de, 16.09.2013

weiter ...
 

Anonym hat gesagt…

Dokumentarfilm "Alphabet". Alles nur geföhnte Bubies und Barbies.

Der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer prangert unser fehlgeleitetes Bildungssystem an. Damit ergänzt "Alphabet" die Reihe globalisierungskritischer Filme aus Österreich. von Oliver Kaever, zeit.de, 01.11.2013
 

"verraten und verkauft" hat gesagt…

Dirk Müller und Max Otte reden Tacheles: Ihr Geld ist viel weniger wert, als Sie denken. focus.de, 29.11.2013

Die offizielle Inflationsrate stimmt hinten und vorne nicht. Warum Politik, Banken und Wissenschaft Nebelkerzen werfen - und wie sich Anleger schützen: FOCUS Online erklärt die drei größten Irrtümer über Geldentwertung.

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"unentgeltlich" hat gesagt…

Fleißige Insekten: Bienen bringen Landwirtschaft Milliarden ein. spiegel.de, 04.12.2013
Schwindet die Artenvielfalt, hat der Mensch den Schaden. Wie groß dieser ist, lässt sich aber meist schwer beziffern. Jetzt haben Forscher versucht, den Wert der Arbeit von Bienen zu berechnen. Sie kommen auf gigantische Summen.
 

Marc Beise hat gesagt…

Skandale in der Finanzbranche Banker bedrohen das Wirtschaftssystem.
Razzien bei Frankfurter Großbanken, ein Milliardenbußgeld aus Brüssel, Rekordstrafen in den USA - kaum ein Tag vergeht ohne schlechte Nachrichten aus der Finanzwelt. Für die Marktwirtschaft ist Gefahr in Verzug. Noch ein Skandal, und es wird so viel Regulierung kommen, dass man die Banken auch gleich verstaatlichen kann. sueddeutsche.de, 4.12.2013.

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Anonym hat gesagt…

Shareconomy : Der Terror des Teilens · Wenn die Welt flüchtig wird, kommt es nicht mehr darauf an, was man besitzt. Läuft das am Ende auf den Kommunismus hinaus? Oder eher auf sein Gegenteil? Von Harald Staun, faz.net, 22.12.2013 (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/shareconomy-der-terror-des-teilens-12722202.html)

Matthias Naß hat gesagt…

Zuwanderung : Arbeit zu den Armen bringen – und anständig bezahlen!

Die Debatte über eine angebliche Armutswanderung aus Rumänien und Bulgarien lenkt von den wirklichen Problemen ab. zeit.de, 08.01.2014

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Lukas hat gesagt…

zu "'einfach' keine T-Shirts mehr für weniger als 10,- € kaufen und alles wird bzw. ist gut" ... (Matthias Naß, http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/armutsdebatte-arbeit-bezahlung):

Ich hatte schon Shirts für 40,- € und am Ende stand auch nur "Made in China" drauf ...
 

Anonym hat gesagt…

Herr Höfer, wann haben Sie gemerkt, dass der Kapitalismus keinen Spaß mehr macht? Reinhard Jellen, telepolis.de, 04.03.2014

Wie die Finanzkrise für einen ehemaligen Capital-Redakteur und INSM-Geschäftsführer zum Damaskuserlebnis wurde und was er heute denkt. Max Höfer war leitender Redakteur des Wirtschaftsmagazin Capital und Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Von jemanden mit einem Lebenslauf wie dem seinen würde man nicht unbedingt erwarten, dass er sich kritisch mit der Wachstumsmaxime und Selbstoptimierungslogik des Kapitalismus auseinandersetzt. Doch genau das hat er in seinem Buch Vielleicht will der Kapitalismus gar nicht, dass wir glücklich sind? getan.
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Anonym hat gesagt…

"Eine Arbeitswelt inszenieren, in der sich Sklaverei wie Freiheit anfühlt". Reinhard Jellen, telepolis.de, 09.03.2014

Berthold Seliger über Popkultur und "Kreativwirtschaft" als Gentrifizierung. Mit seinem Buch Das Geschäft mit der Musik - Ein Insiderbericht hat der Tourneeveranstalter Berthold Seliger eine umfassende und grundlegende Abrechnung mit dem Musikbusiness vorgelegt. Er nimmt den Leser mit hinter die Kulissen des Kulturbetriebes und zeigt, wie die Musik von einigen wenigen Multis degradiert wird und gleichzeitig als "Staatspop" zum ideologischen Instrument in einer durchökonomisierten Gesellschaft degeneriert.
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Michael Imhof hat gesagt…

Geldgier, Habsucht, Korruption
Das sind die sieben Todsünden der modernen Medizin. Das Patientenwohl steht nicht mehr im Fokus, die Gesundheit verkommt zum Geschäftsmodell.
In der modernen Medizin läuft einiges schief, findet der Chirurg Michael Imhof, doch Geldgier ist ihre größte Sünde. focus.de, 27.03.2014

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Peter Nowak hat gesagt…

Je besser es dem Standort Deutschland geht, desto mehr wächst die Armut
Peter Nowak, telepolis.de, 24.04.2014

Ein Gutachten fasst noch einmal prägnant zusammen, was niemand mehr ignorieren kann. In der Ursachenforschung bleibt das Gutachten aber vage

In diesen Tagen haben verschiedene Meldungen verdeutlicht, wie falsch die weit verbreitete Vorstellung ist, dass es den Menschen besser geht, wenn es der Wirtschaft gut geht. Immer wieder wird gemeldet, dass der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland anhält und die Steuereinnahmen wachsen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland steht also sehr gut da.

Ein am 24. April vorgestelltes Gutachten des Paritätischen Wohlfahrtsverbands zeigt auf, wer den Preis dafür zu zahlen hat. Noch nie war die soziale Ungleichheit in Deutschland so groß wie heute, lautet ein Fazit des Gutachtens.

Auch bei den Erfolgsmeldungen über den Rückgang der Erwerbslosenzahlen in Deutschland benennt das Gutachten diejenigen, die den Preis dafür zahlen müssen. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt es nach Einschätzung des Verbands immer weniger klassische sozialversicherungspflichtige Vollzeit-Jobs: Es habe noch nie so viele Erwerbstätige wie heute gegeben, aber auch noch nie mehr Minijobs.

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"Armutslöhne haben eine wichtige Funktion" hat gesagt…

Reinhard Jellen, telepolis.de 05.01.2014

Arbeits- und Sozialrechtsprofessorin Helga Spindler über den Zusammenhang von Armut und wirtschaftlicher Prosperität. Teil 1
Laut einem unlängst publizierten Bericht des Statistischen Bundesamts war im Jahr 2012 fast jeder Fünfte in Deutschland von Armut betroffen. Das sind rund 16 Millionen Menschen. Gleichwohl wird Deutschland immer wieder für die niedrige Arbeitslosenquote und das relativ positive Wirtschaftswachstum gelobt. Wie geht das zusammen? Telepolis fragte dazu die Sozial- und Arbeitsrechtsprofessorin Helga Spindler.
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Gescheiterte Finanzwetten hat gesagt…

KWL-Prozess: Die Zukunft Leipzigs steht auf dem Spiel

Ab heute wird in London über die finanzielle Zukunft der Stadt Leipzig verhandelt. In dem Prozess vor dem höchsten britischen Zivilgericht - dem "High Court of Justice" - geht es um die gescheiterten Finanzwetten bei den kommunalen Wasserwerken. Die Schweizer Großbank UBS soll von der Stadt mittlerweile bis zu 400 Millionen Euro fordern. Die UBS hatte als erste in London Klage eingereicht, weshalb der Prozess in der britischen Hauptstadt stattfindet.

weiter auf mdr.de ...
 

Einseitig und realitätsfern hat gesagt…

Studenten protestieren gegen ökonomische Lehre. handelsblatt.com, 04.05.2014

Ihnen fehlt intellektuelle Vielfalt an der Universität: Ökonomie-Studenten aus 19 Ländern veröffentlichen ein Manifest, in dem sie die Lehre als zu einseitig anprangern. Renommierte Professoren unterstützen die Kritik.

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"Das ist genau der Weg, um sich gesamtwirtschaftliche Probleme zu schaffen" hat gesagt…

Reinhard Jellen spricht mit Heiner Flassbeck über die gegenwärtige Wirtschaftstheorie, Hartz IV und ihre Auswirkungen auf die Eurokrise, telepolis.de, 04.05.2014

Der keynesianistische Ökonom Heiner Flassbeck war unter dem damaligen Finanzminister Oskar Lafontaine Staatssekretär, dann Chef-Volkswirt bei der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung und hat unlängst die Internet-Plattform Flassbeck- Economics gegründet. In seinem neuen Buch 66 starke Thesen zum Euro, zur Wirtschaftspolitik und zum deutschen Wesen analysiert er kenntnisreich die europäische und globale Finanzkrise sowie das Versagen der angebotsorientierten Wirtschaftswissenschaften.

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Verdienen? hat gesagt…

Die Milliarden-"Verdiener"

faz.net, 06.05.2014 · Die absoluten Spitzenverdiener leiten weder Google noch Goldman Sachs, sondern Hedgefonds: Der erfolgreichste Manager erzielte im vergangenen Jahr rund 10 Millionen Dollar - am Tag. ...

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Papiergeld hat gesagt…

Unser Geldsystem ist Sozialismus für Reiche

Das staatliche Papiergeldsystem sorgt für eine systematische Umverteilung von Arm nach Reich. Vermögende werden bevorzugt. Und das Finanzsystem hat mit Marktwirtschaft nicht mehr viel zu tun. Von Philipp Bagus, welt.de, 06.05.2014

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Arbeiten auf Abruf hat gesagt…

Großbritanniens moderne Tagelöhner

faz.de, 07.05.2014 Jobs ohne gesichertes Einkommen werden im Vereinigten Königreich zum Politikum. Mc Donalds, Universitäten und sogar die Queen heuern moderne Tagelöhner an.

weiter ...
 

Medikamente hat gesagt…

Abbaubare Pillen statt Arznei im Wasser, spiegel.de, 10.05.2014
  Gegen fast jedes Leiden hilft die passende Pille, doch in Flüssen werden die Heilmittel zum Problem: Jeden Tag landen tonnenweise Arzneien in der Kanalisation. Wissenschaftler entwickeln jetzt biologisch abbaubare Medikamente.

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Neiddebatte? hat gesagt…

Die Reichen werden immer schneller reicher
Florian Rötzer, telepolis.de 19.05.2014
Nur in einem Jahr konnten die tausend reichsten Briten ihr Vermögen um über 15 Prozent vermehren.
Für die Superreichen wird es darum gehen, welchen Platz sie auf der Liste der tausend reichsten Menschen in Großbritannien und die 250 reichsten in Irland errungen haben, die die Sunday Times erstellt. Manche würden vielleicht auch eher im Geheimen bleiben. → weiter ...
 

Anonym hat gesagt…

Thomas Piketty im Interview : Hat der Kapitalismus abgewirtschaftet?

Thomas Piketty gilt als Rockstar unter den Ökonomen. Im Interview spricht der französische Wirtschaftswissenschaftler über die Kraft im Kapitalismus, die Reiche immer reicher werden lässt – und sein Gegenmittel dazu. tagesspiegel.de, 26.06.2014

→ weiter: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/thomas-piketty-im-interview-hat-der-kapitalismus-abgewirtschaftet/10106526.html
 

Diana Dittmer hat gesagt…

Zu viel Reichtum kostet Wachstum
Die Kritik am Kapitalismus nimmt zu

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Sogar Ökonomen der Wall Street sind jetzt besorgt. Die Konzentration von Geld in den Händen Weniger kostet Wirtschaftswachstum. Ist die Marktwirtschaft noch zu retten? Theoretisch ja. ...
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-Kritik-am-Kapitalismus-nimmt-zu-article13459561.html
 

Anonym hat gesagt…

Gespräch mit Jeremy Rifkin : Schöne, kostenlose Internetwelt

Die Häuser kommen aus dem 3D-Drucker. Autos auch. Der amerikanische Ökonom Jeremy Rifkin beschreibt eine futuristische Wirtschaft des Teilens.
faz.net, 11.09.2014, von Henrike Roßbach und Manfred Schäfers, Berlin

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/oekonom-rifkin-die-zukunft-gehoert-dem-internet-der-dinge-13146666.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
 

Harald Staun hat gesagt…

Ökonom Jeremy Rifkin : Das Ende des Kapitalismus

Der Ökonom Jeremy Rifkin liebt große Thesen, jetzt verkündet er den Niedergang des Kapitalismus und den Beginn einer sozialen Gemeinschaft. Das klingt nach einer naiven Utopie. Aber ist es überhaupt eine? ...
faz.net,13.09.2014
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/jeremy-rifkin-die-null-grenzkosten-gesellschaft-13151899.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
 

Anonym hat gesagt…

Star-Ökonom Piketty im Interview: "Ich möchte den Kapitalismus stabilisieren"
Dass der Auftritt eines Wirtschaftswissenschaftlers für überfüllte Säle sorgt und Studenten wie Senioren vergebens versuchen, noch an eine Karte zu gelangen, kommt nicht häufig vor. Doch bei einem Auftritt des Ökonomen Thomas Piketty in Berlin anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Ausgabe seines Buches "Das Kapital im 21. Jahrhundert" ist genau dies der Fall. Mit dem Ökonomie-Shootingstar sprach n-tv.de über Staatsschulden, Steuern für Reiche und Marxismus. ...
n-tv.de, 10.11.2014
 

Anonym hat gesagt…

"Was tun die Armen dem Kapitalismus an?"

Martín Steinhagen, telepolis.de, 03.12.2014

Ein Gespräch über Thomas Pikettys "Das Kapital im 21. Jahrhundert", seine Thesen zur zunehmenden Ungleichheit und den Ökonomen als "Herrschaftstechniker"

Ein Gespräch mit Wirtschaftsredakteur Stephan Kaufmann über den Hype um Thomas Pikettys "Das Kapital im 21. Jahrhundert", seine Thesen zur zunehmenden Ungleichheit und den Ökonomen als "Herrschaftstechniker". Kaufmann hat gemeinsam mit Ingo Stützle eine Einführung in das jetzt auf Deutsch erschienene Buch geschrieben: "Kapitalismus: Die ersten 200 Jahre Thomas Pikettys 'Das Kapital im 21. Jahrhundert' – Einführung, Debatte, Kritik". Die beiden Autoren sehen den Erfolg des Werks in einer Verunsicherung des ökonomischen Mainstreams durch die Krise begründet. Sie kritisieren vor allem, dass es in der Debatte um Ungleichheit gar nicht darum gehe, was der Kapitalismus den Armen antue. Gefragt werde vielmehr: Was tun die Armen dem Kapitalismus an?

- http://www.heise.de/tp/artikel/43/43477/1.html

Cuvry-Brache in Berlin hat gesagt…

Hat ein Künstler in Berlin zwei seiner großformatigen Bilder (Graffitis) zerstört, um sie einer kommerziellen Nutzung zu entziehen?

Kreuzberger Kult-Graffiti wurden übermalt
Die Brachfläche auf dem Kreuzberger Cuvry-Areal war für ihre Wandkunst berühmt. Nun wurde die Streetart in der Nacht zu Freitag großflächig übermalt - offenbar war der Künstler selbst für die Aktion verantwortlich.
Lars von Törne und Torben Waleczek, tagesspiegel.de, 12.12.2014
 

Gentrifizierung in Berlin hat gesagt…

Das soll ihnen eine Leere sein
Auf der Cuvry-Brache in Kreuzberg sollen Luxuswohnungen entstehen. Aus Protest haben Unbekannte jetzt Berlins berühmteste Graffiti übermalt. ...
Leonie Feuerbach, faz.net, 16.12.2014
 

zdf_kultur hat gesagt…

Volker Pispers: "Bis neulich 2014"
zdf.de, Sendung vom 04.01.2015
 

Globales Schlamassel hat gesagt…

Das amerikanische Jahrhundert ist zu Ende, die Welt befindet sich in Aufruhr. Wir werden Zeugen, wie sich überall multiple Zentren des Kapitalismus herausbilden. Gleichzeitig widersetzen sich terroristische Gruppen den alten und neuen Großmächten. Auch Kriege werden wieder denkbar. ...
Slavoj Žižek, DIE ZEIT Nº 53/2014, 23. Dezember 2014
 

Anonym hat gesagt…

Die Lüge vom "Wohlstand für alle"
Warum die Ära der "Sozialen Marktwirtschaft" unwiderruflich vorbei ist und wie sich der Neoliberalismus entwickeln und uns in die nächste Krise stürzen konnte
Bei jeder Krise des Kapitalismus hören wir Rufe nach der sogenannten "Sozialen Marktwirtschaft". Politiker, Medien und Stammtische beschwören die gute alte Zeit des "Wirtschaftswunders" und fordern einen sozialen Kapitalismus. Bücher der letzten Jahre tragen Titel wie "Zurück zur sozialen Marktwirtschaft! Warum sich Ludwig Erhard im Grabe umdrehen würde" oder "Ehrliche Arbeit: Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier". Die neoliberale, von Wirtschaftsverbänden getragene Denkfabrik Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat die angeblichen Verheißungen sogar in ihren Namen integriert, um unter diesen Tarnmantel ihre knallharte, neoliberale, auf Profit und Privatisierungen getrimmte Propaganda unters Volk zu bringen. ...
Patrick Spät, telepolis.de, 11.01.2015
 

Oxfam-Studie hat gesagt…

Das reichste Prozent hat mehr als der Rest der Welt
Der Unterschied zwischen Arm und Reich nimmt schockierende Ausmaße an, erklärt die Organisation Oxfam. Und nennt eine erstaunliche Zahl über die 80 reichsten Menschen der Welt. ...
faz.net, 19.01.2015
 

"Schweinezyklus am Arbeitsmarkt" hat gesagt…

Günter Wallraff Interview: „Ich kämpfe gegen den Schweinezyklus“ ...
Elena Müller, fr-online.de, 11.04.2015
 

"Regierungsstudie" hat gesagt…

Maschinen bedrohen jeden achten Job in Deutschland
Der deutsche Arbeitsmarkt steht vor einem radikalen Wandel: Zwölf Prozent der Arbeitsplätze sind laut einer Regierungsstudie durch Automatisierung bedroht.
spiegel.de, 02.06.2015
 

Anonym hat gesagt…

Kleine Finanzblasenkunde für Einsteiger
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die gegenwärtige Liquiditätsblase platzt, in der die Weltfinanzmärkte verfangen sind
Wir alle kennen und lieben unseren Road Runner den pfeilschnellen Laufvogel, der in den gleichnamigen Cartoons von Warner Bros. immer wieder den Fallen und Nachstellungen seines Fressfeindes, des Kojoten Wile E. Coyote, entkommt. Die allerwenigsten Liebhaber dieser Zeichentrickserie sind sich aber dessen bewusst, dass eine immer wiederkehrende Schlüsselszene der Road Runner Cartoons - der zentrale "Running Gag" der Serie - eigentlich die perfekte allegorische Darstellung des bisherigen Krisenverlaufs darstellt. ...
Tomasz Konicz, telepolis.de, 17.06.2015
 

"Gipfel der Brics-Staaten" hat gesagt…

Der Süden schließt die Reihen
Die fünf führenden Schwellenstaaten wenden sich deutlich gegen das neoliberale Wirtschaftsmodell und streben eine neue Entwicklungspolitik an ...
Harald Neuber, telepolis.de, 09.07.2015
 

"Der Frankfurter Ökonom Wolfram Engels" hat gesagt…

Eine radikale Geldreform: Das Aktiengeld
Es gibt mehrere Vorschläge, wie unser Geldsystem radikal verändert werden könnte. Beispiele sind die Rückkehr zum Edelmetallgeld oder die Beschränkung der Geldschöpfung („Vollgeld“). Wir holen eine völlig andere, äußerst originelle Idee aus der Versenkung: Das Aktiengeld des Frankfurter Ökonomen Wolfram Engels. Und damit schaffen wir unter anderem den Zins ab. ...
Gerald Braunberger, blogs.faz.net, 8. Juli 2015
 

"System (Selbst)Ausbeutung" hat gesagt…

Amazon : Labor der Ausbeutung
Expandieren um jeden Preis, am besten ohne große Steuerlast.
Amazon-Chef Jeff Bezos aber auch etliche andere US-Manager treiben Mitarbeiter gnadenlos bis in die totale Erschöpfung. Sie tun das, weil es sich lohnt. ...
Ein Kommentar von Kathrin Werner, sz.de, 17. August 2015
 

"Konkursverschleppung und Schneeballprinzip" hat gesagt…

"Unser Geldsystem als ein kolossales Betrugs- und Irrtumssystem"
Der Schweizer Journalist und Verleger Christoph Pfluger über den systemischen Wahnsinn des Geldsystems ...
telepolis.de, Jens Wernicke 13.10.2015
 

"Kurssturz in China" hat gesagt…

Tektonische Erschütterungen im globalen Finanz-Tsunami
Die Schließung der Shanghaier Börse am 3. Januar 2016 erfolgte aufgrund einer erst seit Jahresbeginn geltenden Verfügung, den Börsentag zu beenden, sobald die Aktienkurse um mehr als 7 Prozent nachgeben. Sie folgt aber auch auf eine Periode von Eingriffen in den Aktienmarkt durch die Regierung und die Zentralbank, die weltweit nicht ohne Parallelen sind. ...
Ernst Wolff, telepolis.de, 06.01.2016
 

Anonym hat gesagt…

Kapitalismus: Weg mit dem ganzen Ballast
Wie Menschen in Deutschland versuchen, sich aus dem großen kapitalistischen Wirtschaftskreislauf zu befreien.
Annabel Wahba, 8. Dezember 2011, DIE ZEIT Nr. 50/2011
 

"Überwachungskapitalismus" hat gesagt…

Wie wir Googles Sklaven wurden
Staatliche Kontrolle ist harmlos im Vergleich zu dem, was Google macht: Der Konzern schafft einen beispiellosen Überwachungskapitalismus. Ist dagegen denn gar kein Kraut gewachsen? Ein Gastbeitrag. ...
von Shoshana Zuboff, faz.net, 05.03.2016
 

Anonym hat gesagt…

Sahra Wagenknecht im Interview mit Albrecht Müller
Sahra Wagenknecht, die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei hat ein neues Buch veröffentlicht. Reichtum ohne Gier. Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten, so der Titel. Das reizte mich, ihr einige Fragen zu stellen. ...
Albrecht Müller, nachdenkseiten.de, 29. März 2016
 

"DER FEHLENDE PART" hat gesagt…

Geld ist alles – Wie Finanzgiganten die Welt mit Schulden regieren [S2 - E77] (YouTube-Video)
* Der globale Schuldenberg wird immer größer. Allein seit der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 ist er um 17 Prozent gestiegen. EZB-Chef Mario Draghi will dieser Entwicklung mit Niedrigzinsen und bald auch mit Negativzinsen entgegenwirken. Doch kann das den nächsten großen Finanzcrash, den nicht wenige Finanzexperten prognostizieren, wirklich aufhalten? Wohl kaum, solange sich nicht Grundlegendes am Finanzsystem und seiner Akteure ändert.
* Eines der weltweit einflussreichsten Unternehmen ist der Konzern BlackRock, der wichtigste Vermögensverwalter der Welt. Larry Fink, Gründer und Firmenchef von BlackRock, wird auch der König der Wall Street genannt. Mit 4 Billionen US Dollar verwaltet der Finanzgigant das 10-fache Volumen des deutschen Bundeshaushaltes.
* Max Keiser, früher selbst Börsenmakler in New York, wurde mit der RT-Sendung Keiser Report längst zum Kult. Im Interview mit RT-Reporter Stefan Dyck zählt er JP Morgan und Goldman Sachs als wahre Finanzmonster auf. Nach der Staatspleite in Griechenland sollen diese angeblich Deutschland als nächstes Ziel im Visier haben. Keisers Tipp an Kanzlerin Merkel: Schnell rauf mit den Zinsen.
* Dr. Wolfgang Schultheiss war von 2005 bis 2010 deutscher Botschafter in Griechenland. Nun besuchte er das Land erneut um dort sein neues Buch Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen vorzustellen. Zurück in Deutschland berichtet der Botschafter a.D. gegenüber RT von möglichen Lösungen für Griechenlands Schuldenproblem.
deutsch.rt.com, 6.05.2016
 

"Panama Papers" hat gesagt…

Panama Papers - das Manifest von John Doe
Razzien, Demos, Rücktritte: Die Panama Papers haben weltweit enorme Reaktionen ausgelöst. Nun meldet sich "John Doe", die anonyme Quelle der Dokumente, in der SZ erstmals öffentlich zu Wort. Sein Manifest lässt sich als Erklärung seines Tuns lesen - und als Aufruf zum Handeln. ...
 

Anonym hat gesagt…

"Ich bin mir sicher, dass es wieder einen Crash geben wird"
Sahra Wagenknecht über den Abschied vom Ordoliberalismus unter Rot-Grün und philosophische Einwände von Homer Simpson
In ihrem neuen Buch Reichtum ohne Gier untersucht Sahra Wagenknecht unter anderem, wie die Bundesrepublik den Weg weg vom Ordoliberalismus und hin zu einem spekulativen Finanzkapitalismus ging, der auf kurzfristige Profite ausgerichtet ist. Reinhard Jellen hat sie dazu befragt.
telepolis.de, 22.05.2016
 

"Paul Mason" hat gesagt…

„Wir werden das Ende des Kapitalismus erleben“
Frei zugängliche Information zerstört Eigentum und Märkte, sagt der Publizist Paul Mason. Ein Gespräch über den Weg in eine neue Welt und die möglichen Hindernisse. ...
Michael Hesse, fr-online.de, 17. Juni 2016
 

Anonym hat gesagt…

Zerstörte Ordnung am Arbeitsmarkt (1): Privatisierungen und Liberalisierungen seit den 1980ern
Ein Blick auf Frankreich, Griechenland, Italien oder die jüngsten Brüsseler Papiere zeigt: Europa ist drauf und dran, mit noch mehr Liberalisierung und Flexibilisierung seine Ordnung am Arbeitsmarkt zu zerstören. In manchen Ländern lässt sich mit Fug und Recht von den letzten Resten sprechen, die derzeit kaputtgemacht werden. Nicht zu Unrecht wird – von Befürwortern und Gegnern dieser Politik – die rot-grüne „Agenda 2010“ als Beispiel und Vorbild dieser Politik angeführt. Die Wurzeln neoliberalen Denkens und Handelns in der deutschen Arbeitsmarktpolitik sind aber älter. In dieser kleinen Artikelreihe gibt Patrick Schreiner einen Überblick über 35 Jahre Neoliberalismus in Deutschland. Teil 1 widmet sich insbesondere den Privatisierungen und Liberalisierungen seit den 1980er Jahren – ein Thema, das heute viel zu oft vergessen wird, wenn von Sozialabbau und Prekarisierung die Rede ist. ...
Patrick Schreiner, nachdenkseiten.de, 15. September 2016
 

"Distributismus" hat gesagt…

Katholische Intellektuelle : Rigides Denken und frommes Lenken
Eugen Kogon, der spätere Autor des „SS-Staates“ und einflussreiche linkskatholische Publizist, sprach vom „kapitalistischen Sklavenstaat“ und beurteilte die Ideen einer körperschaftlich organisierten Wirtschaft positiv. ...
Peter Hoeres, faz.net, 10.10.2016
 

"Gastbeitrag" hat gesagt…

Degrowth, eine Alternative zum Wachstum
Manche Ökonomen haben eingesehen: Die Wirtschaft kann nicht immer weiter wachsen. Ihre Schlagworte sind Degrowth und Postwachstumsgesellschaft. Eine Gegenrede zu Rainer Hank. ...
Matthias Schmelzer, faz.net, 25.10.2016
 

"Papst Franziskus" hat gesagt…

„Entweder man dient Gott oder man dient dem Geld“
Frühmesse mit Papst Franziskus in der Domus Sanctae Marthae
Papst Franziskus wandte sich in der heutigen Frühmesse in der Domus Sanctae Marthae der Frage zu, was uns hindere, dem Herrn in Freiheit zu dienen. Es gebe viele Hindernisse, gab der Papst zu Bedenken, eines sei der Wille nach Macht.
  Jesus jedoch habe uns gelehrt, dass zum Sklaven werde, wer befehlen wolle, ebenso werde zum Diener, wer Herr sein wolle. Der Wille nach Macht, erklärte Papst Franziskus, sei ein Hindernis, um ein Diener des Herrn zu werden.
  Danach wandte sich der Papst einem weiteren Hindernis zu, der mangelnden Loyalität, dem Willen, zwei Herren gleichzeitig dienen zu wollen. Das ereigne sich auch im Kirchenleben, so der Papst. Doch niemand könne zwei Herren gleichzeitig dienen. Zwei Herren dienen zu wollen bedeute, ein doppeltes Spiel zu betreiben. „Entweder man dient Gott oder man dient dem Geld.“ ...
zenit.org, 8. November 2016
 

Anonym hat gesagt…

Frankreich : Die Armut wächst
Der Caritas-Bericht lässt die Regierungspolitik des PS nicht gut aussehen. Die Zeichen stehen auf einen Rechtsrutsch bei den Präsidentschaftswahlen
Man kann sich auf die nächste Erschütterung vorbereiten, ist zu lesen und zu hören. Es sind nur noch ein paar Monate, dann steht die nächste Präsidentenwahl in einem wichtigen westlichen Land an. ...
Thomas Pany, telepolis.de, 17. November 2016
 

"Ist ZORN der Schlüssel?" hat gesagt…

Georg Schramm: ZORN (YouTube)
 

"Ich weiß alles über dich" hat gesagt…

Recherche: Wenn die Hotline eines Baumarktes deinen vollen Namen kennt
Der Journalist Jürgen Vielmeier staunt nicht schlecht, als er bei der Hotline des Hagebaumarktes anruft und dort mit vollem Namen begrüßt wird:
»Einige Minuten sitze ich sprachlos da. Woher haben die meine Nummer, meinen Namen, mein Geburtsdatum und weiß ich was noch? Ich grase noch einmal meine E-Mail-Konten, Rechnungen, sozialen Profile ab. Aber es ist sicher: Bei Hagebau.de habe ich noch nie etwas bestellt. Ich rufe also irgendwo an und man weiß schon, wer ich bin, wo ich wohne und wie alt ich bin, will mir aber nicht sagen, woher man das alles weiß.« ...
Markus Reuter, netzpolitik.org, 16. November 2016
 

"Armut in D" hat gesagt…

Zahl der Obdachlosen in Hamburg hat sich verdoppelt
Im Winternotprogramm fehlen Plätze, kritisieren Sozialarbeiter und Institutionen. Die Sozialbehörde weist die Vorwürfe zurück.
Hamburg. Nachts liegen sie reihenweise in den Eingängen der Kaufhäuser. Tagsüber schlagen sie ihre Lager an Mönckebergbrunnen und Hauptbahnhof auf, manche suchen zwischen den Buden der Weihnachtsmärkte Schutz vor Wind und Wetter. Die Zahl der Obdachlosen stellt die Stadt schon vor dem Beginn des Winters vor große Herausforderungen. ...
Von Friederike Ulrich und Christoph Heinemann, abendblatt.de, 21.11.16
 

Anonym hat gesagt…

Trump als verlängerter Arm von Goldman Sachs?
Der angebliche Außenseiter und Wall-Street-Kritiker zeigt allmählich seine Verflochtenheit in Kapital und Macht, allerdings auf spezifische Weise
  Hillary Clinton galt ganz zu Recht als Politikerin, die eng mit Großkonzernen und der Wall Street verbunden war und ist (Die Präsidentschaftskandidatin der Wall Street). Davon hat Donald Trump profitiert, der sich als amerikanischer Oligarch seltsamerweise als Außenseiter verkaufen konnte. Das konnte er vornehmlich durch sein provozierendes Verhalten und seine anstößigen Äußerungen, was offenbar vielen Menschen auch aus den unteren Schichten gefiel. Aber auch parallel etwa zu Poroschenko in der Ukraine, weil unterstellt wird, dass Reichtum nicht mehr zur Korruption verlocke und eine Garantie dafür sei, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. ...
Florian Rötzer, telepolis.de, 30. November 2016
 

"Sicherheitspolitik" hat gesagt…

Europa plant den Überwachungsstaat
Die EU-Regierungen machen die Kontrolle der Außengrenzen zum zentralen Projekt. Das Journalisten-Kollektiv "Investigate Europe" enthüllt: Das kostet Milliarden - doch nur Rüstungs- und Elektronikindustrie profitieren. ...
Harald Schumann und Elisa Simantke, tagesspiegel.de, 10.12.2016

→ s.a.: Tagesspiegel-Recherche: „Europa plant den Überwachungsstaat“
Eine umfangreiche Recherche zur Grenz- und Sicherheitspolitik der EU zeigt: Mitgliedsstaaten und Kommission pumpen Milliarden in die technologische Aufrüstung. Das wachsende Überwachungssystem zahlt sich vor allem für beteiligte Unternehmen aus. ...
Ingo Dachwitz, netzpolitik.org, 12. Dezember 2016
 

"Zensierter Armutsbericht" hat gesagt…

[l] Was stand eigentlich in diesem Armutsbericht drin, dessen Bekanntwerden unbedingt verhindert werden musste?

Ein indirekter Revolutionsaufruf, wie sich rausstellt. Und zwar geht es da um eine Studie der Uni Osnabrück zur Frage, ob eigentlich die Interessen der Armen und der Reichen gleich berücksichtigt werden in unserem System, ob eine Stimme von einem Hartz-IV-Opfer gleich viel wert ist wie die eines Zahnarztes.

Das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Parlament etwas beschließt, was die Besserverdienenden wollen, ist hoch - während der in Umfragen geäußert Willen der Geringverdiener eine besonders niedrige Wahrscheinlichkeit hat, vom Bundestag umgesetzt zu werden.

Das haben sie aber nicht komplett rauszensiert. Vielmehr haben sie die daraus folgenden Überlegungen rauszensiert, und die gingen in diese Richtung:

Gestrichen wurden aber die ausführlichen Überlegungen darüber,

* wo die Gründe für dieses politische Ungleichgewicht liegen könnten,
* wie es wieder ausgeglichen werden könnte, und
* weshalb die Dominanz der Besserverdienenden die Legitimation des gesamten politischen Systems in Frage stellt.

A-Ha! Und da wird plötzlich sonnenklar, wieso die Regierung das keinesfalls veröffentlichen wollte. Die sägen sich doch nicht ihr eigenes illegitimes Machtsystem weg! (Danke, James)

blog.fefe.de, 19.12.2016
 

Anonym hat gesagt…

[l] Ach du Kacke. Erinnert ihr euch an die Meldung Ende letzten Jahres über Flint, Michigan? Die mit dem Blei im Trinkwasser? Wo Michael Moore dann die ganze ganz ekeligen Aspekte auspackte? Wo dann die Klägerin in ihrem Haus erschossen wurde? Und wo dann rauskam, dass das Geld dagewesen wäre, aber der Bürgermeister hatte es lieber an eine Wahlkampf-Organisation gespendet?

Die Story? Nun… das war nur die Spitze des Eisbergs:

Flint is no aberration. In fact, it doesn’t even rank among the most dangerous lead hotspots in America. In all, Reuters found nearly 3,000 areas with recently recorded lead poisoning rates at least double those in Flint during the peak of that city’s contamination crisis. And more than 1,100 of these communities had a rate of elevated blood tests at least four times higher. ...

blog.fefe.de, 23.12.2016
 

Anonym hat gesagt…

Der Albtraum vom Kapitalismus ist wahr geworden
Acht Milliardäre sind so reich wie die Hälfte der Weltbevölkerung
Das Bekannte ist nicht erkannt. So sprach Hegel. Es ist nicht erkannt, weil wir es, dank der Massenablenkung, die auf allen Breitengraden vorherrscht, für selbstverständlich halten oder weil wir aufgeben, ruhig darüber nachzudenken. Wir wissen dies seit Jahren. Noch bevor Thomas Piketty uns in seiner Studie über den Kapitalismus im 21. Jahrhundert daran erinnert hat.
  Die Welt nach 1989 ist nicht die Welt der Freiheit, wie ihre dithyrambischen Lobsänger immer wieder behaupten: Es sei denn, man versteht unter Freiheit, die des Kapitals und seiner Agenten. Für 99% der Weltbevölkerung ist und bleibt die Zeit nach dem Jahr 1989 ein Alptraum: ein Alptraum von Ungleichheit und Armut. ...
Diego Fusaro, telepolis.de, 27. Januar 2017
 

Frank110839 hat gesagt…

Re: ...richtige Antwort ist: Die Bürger, Wähler und Menschen die das zulassen

Ich war in meinem ganzen Leben noch nie auf einer Demonstration.
aber: seit ca. 5 Jahren demonstriere ich auf meine Weise gegen diese asolziale Politik:

Ich habe zuerst meinen Lebensstandard sukzessive heruntergefahren, z.B. kleineres Auto. Statt eines völlig überdimensionierten Gefährts (überflüssig wie ein Kropf aber es hat halt ein Mercedes sein müssen (war ich blöd!!!)) einen Kleinstwagen.

Ich habe sehr viele geplante Investitionen in der Wohnung (z.B. geplante neue Küche, Bad renovieren u.s.w.) abgeblasen.

Im Gegenzug hab ich meine Arbeitszeit von der 5-Tagewoche auf inzwischen 1,5 Tagewoche (jeden Mittwoch, jeden 2. Donnerstag) drastisch reduziert so dass meine Einkommensteuer statt ca. 9000 p.a. auf nahe Null reduziert wurde.

Man sollte das aber vorher mit einem Rentenberater alles durchsprechen wegen des reduzierten Rentenanspruchs!

Wenn das ein relevanter Anteil der Leute aus der Mittelschicht ebenso durchexerzieren würde (vielleich nicht so krass wie ich, evtl. erst mal mit einem freien Freitag anfangen) dann würden die Staatsfinanzen in eine gewaltige Schieflage kommen.

Man sollte dem Politikerpack nicht drohen: "Macht eine soziale Politik - oder wir demonstrieren!"

SONDERN:

"Macht eine soziale Politik - oder wir arbeiten nicht mehr!"

Geldhahn zudrehen ist die einzige Sprache, die die verstehen!
 

MajorGriffon hat gesagt…

Der "freie markt"

...ist nur eine Rechtfertigungskrücke des Kapitalismus. So wie die europäischen Könige immer zu Gott gezeigt haben um ihre Macht zu legitimieren zeigen die Kapitalisten auf den "freien Markt".

Genau wie "Gott" ist auch "freier Markt" nur eine theologische These ohne jeden Bezug zur Realität.
 

Harry Tuttle hat gesagt…

Für andere ist es der Traum vom leistungslosen Einkommen.

Deutschland ist ein Steuerparadies für die Bezieher von Kapitaleinkommen mit einem Spitzensteuersatz von 25% und der Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen für Kapitaleinkünfte.

Das Finanzamt bietet dazu sogar noch die Günstigerprüfung als Service an.

Wer zum Beispiel monatlich einen Lohn von 1000 Euro aus pflichtversicherter Beschäftigung bezieht und dazu Kapitaleinkünfte von 9000 Euro zahlt 25% Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer und Sozialabgaben für 1000 Euro.

Damit kommt man bei einem monatlichen Bruttoeinkommen von 10000 Euro auf maximal 2500 Euro Einkommensteuer und ca. 200 Euro Sozialabgaben. Und da sind noch keinerlei steuermindernden Tricks enthalten. Von dieser Abgabenlast können Mindestlohnempfänger nur träumen.

Und dann ratet mal, wer die schönen Kapitaleinkünfte erwirtschaften darf.

Und da regen sich Vollpfosten über das bischen Geld für ein paar Arbeitslose und Hartz-IV Empfänger auf.

Das beste daran es wie in obigen Beispiel zu machen ist, daß man dann als Leistungsträger gilt, im Gegensatz zur gesetzlichen Rente das Kapital weitervererbt wird statt zu verfallen und die nächste Generation damit ein bedingungsloses Grundeinkommen hat.
 

seyinphyin hat gesagt…

Das ist nicht einfach nur Geld

Das ist Macht, Einfluss, Kontrolle.

Geld spielt dabei überhaupt keine Rolle, Geld kann morgen überhaupt nichts mehr wert sein und ist es per se heute schon nicht.

Geld ist lediglich ein Verteilungsschlüssel. Wer hat wie viel Anteil an der realen Welt. An den realen Gütern und vor allem an den Produktionsmittel, der Infrastruktur, dem gesamten Netzwerk.

Wer das kontrolliert, der kontrolliert Millionen bis Milliarden von Menschenleben.

Und das ist letztlich Despotie und verstößt gegen alles, wofür UN und Co angeblich stehen mit ihrem linksradikalen Werk der allgemeinen Menschenrechte an das sich keiner hält.

Der Punkt ist nicht allein, dass es auf alle Menschen verteilt nicht mehr so sonderlich viel ist. Der springende Punkt ist, dass sich diese Leute durch dieses gigantische Kontrollnetzwerk dafür bezahle lassen können.

Verteilt man das Lehnsgut des Lehnsherren auf alle, die dieses bewirtschaften, bleibt für den einzelnen wenig Besitz über. Doch worum es tatsächlich geht is nicht, ob den einzelnen viel gehört, sondern dass es dem Lehnsherren nicht mehr gehört. Dadurch verliert er seine Macht über die Leibeigenen.
 

Anonym hat gesagt…

Globalisierung und Entwurzelung
Die Wirtschaft nimmt uns alles weg
Deleuze und Guattari sagen, dass "multinationale Unternehmen eine Art glatten, deterritorialisierten Raum herstellen" (Mille Plateaux), was wir in der Regel "Globalisierung" nennen.
Als unübertroffene Modelle der "unverantwortlichen Firma" (Luciano Gallino), sind die multinationalen und delokalisierten Unternehmen überall und nirgendwo. Sie sind überall, wenn es darum geht, in jeder Ecke des Planeten billig auszubeutende Arbeitskraft zu finden und Produkte zu verkaufen (gemäß der beiden Hebel der Verlagerung der Produktion und der Masseneinwanderung, sprich der neuen Massendeportation von Arbeitern, die ad libitum ausgebeutet werden können). Und sie sind nirgendwo, wenn es darum geht, die Gewinne aus dem Verkauf zu erklären, Steuern zu zahlen und die Würde der menschlichen Arbeit sowie die Umwelt zu achten. ...
Diego Fusaro, telepolis.de, 07. April 2017
 

"Wachsamkeit ist eine notwendige Bedingung für Freiheit" hat gesagt…

Naomi Kleins Sckock-Strategie erweist sich immer mehr als wichtiges Buch zur Erklärung des mörderischen Geschehens (1)
Dieses Buch mit dem Untertitel „Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“ erschien 2007, also schon vor zehn Jahren. Bei der ersten Lektüre fand ich vor allem die Erklärung des Putsches von Pinochet in Chile 1973 interessant und wichtig. Jetzt habe ich andere Kapitel nachgelesen und kann NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern nur empfehlen, sich dieses Buch anzuschauen. Es ist ein richtiger Augenöffner; Naomi Kleins Analysen öffnen die Augen zum Verständnis früherer und vor allem aktueller Vorgänge. ...
Albrecht Müller, nachdenkseiten.de, 7. September 2017