Dienstag, 30. Januar 2018

70. Todestag von Mahatma Gandhi

[→] 70. Todestag von Mahatma Gandhi
Gandhis verschmähtes Erbe : Kaum ein Mensch verkörperte Gewaltfreiheit so wie Gandhi. Eine Rückbesinnung auf seine Ideen könnte Indien heute helfen - gegen religiöse Hetze und als Lebensversicherung für den multikulturellen Staat. ...
Kommentar von Arne Perras, sueddeutsche.de, 30. Januar 2018

[→] Gandhis Enkel Arun erinnert sich : Variationen gewaltfreien Widerstands
Am 30. Januar 2018 jährt sich Mahatma Gandhis Tod zum 70. Mal. Arun Gandhi ist sein Enkel und er mahnt: "Wir alle brauchen – heute mehr denn je – Mahatma Gandhis Lektionen." Den Weg zum Frieden zu finden und diesen zu bewahren - dies habe ihn Mahatma Gandhi gelehrt.
Axel Schröder, deutschlandfunkkultur.de, 30.01.2018

→ s.a. hier im Blog: Mahatma Gandhi


 

Montag, 29. Januar 2018

Ausgewählte Veranstaltungen in Mainz

[→] Do 1. – Mo 5. Feb. 2018 | 20:30 Uhr
Deutschland-weite Premiere / Grundeinkommen im CinéMayence
Free Lunch Society
Dokumentarfilm von Christian Tod, A/D 2017, OmU, 95 Min.
Am 1. Februar Event zur überregionalen Crowd-Premiere mit Online-Verlosung und Podiumsdiskussion mit Daniel Köbler (sozialpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag), Florian Koss (Leiter Marketing Triodos Bank), Nic Schmitt (Mit-Gründerin und Leiterin des Performance Art Depot Theater). Moderation: Carina Schmidt (Allgemeine Zeitung Mainz).
Vom 2. bis 5. Februar nur Film (ohne Diskussion/Verlosung).
Was würden Sie tun, wenn für Ihren Lebensunterhalt gesorgt wäre? Das Bedingungslose Grundeinkommen galt vor wenigen Jahren noch als Hirngespinst. Heute ist diese Utopie denkbarer denn je - intensiv diskutiert in allen politischen und wissenschaftlichen Lagern. FREE LUNCH SOCIETY vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung.


[→] Ein Tag politischer Kunst : “Demokratie in Gefahr!
21. Oktober 2017 im Staatstheater Mainz
Ein Projekt von attac Mainz in Kooperation mit dem Staatstheater Mainz
http://politikum-mainz.de

[→] Das 43. Open Ohr auf der Zitadelle in Mainz fand vom 2. - 5. Juni 2017 unter dem Thema "Wegwerfware Mensch" statt und befaßte sich mit den Erscheinungsformen Moderner Sklaverei. Mit Ursachen, Auswirkungen und Verantwortlichkeiten ... → www.openohr.de



Montag, 15. Januar 2018

Irre! [update]

Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die [vermeintlich] "Normalen" - Eine [gar nicht so] heitere Seelenkunde - Mit einem Vorwort von Eckart von Hirschhausen. Manfred Lütz, Goldmann, 2011




[→] (neu) Implant Files
"Sie fragten nicht einmal nach der Sicherheit unseres lächerlichen Produkts"
Die Journalistin Jet Schouten hat mit einem Mandarinennetz-Experiment die weltweite Implant-Files-Recherche angestoßen. Ein Gespräch über hilflose Patientinnen und ein krankes System. ...
Interview von Daniela Prugger, sueddeutsche.de, 26. November 2018

[→] "In Indien ist alles vergiftet"
Inmitten von hochgiftigem Qualm sammeln Menschen Plastik, um es auf dem freien Markt zu verkaufen.
Indiens Verantwortliche und die Weltwirtschaft schreien nach Wirtschaftswachstum - die Folgen für die indische Bevölkerung und die Umwelt sind katastrophal ...
Gilbert Kolonko, telepolis.de, 24. November 2018

[→] Spanien : Schlechte Zeiten für Gerechtigkeit
Juristen, Politiker und Aktivisten sind sich einig, dass angesichts der Vorgänge in der spanischen Justiz nur die Hoffnung auf Urteile des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte bleiben
"Wenn man uns in einigen Jahren recht geben wird, ist es längst zu spät", hallt es über den Platz in der baskischen Stadt Pamplona. In Iruña, so der baskische Name, haben sich erneut zahllose Menschen versammelt, um gegen die Inhaftierung von sieben jungen Basken zu protestieren, die ebenfalls mit aller Gewalt zu Terroristen gestempelt werden sollen. Ainara Urkijo verliest einen Brief von sieben Freunden aus ihrer Kleinstadt Altsasua, die zum Teil seit zwei Jahren ohne rechtskräftiges Urteil in spanischen Gefängnissen sitzen. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 24. November 2018

[→] Griechenland : Mit der vollen Härte des Gesetzes
Zehn Jahre Zuchthaus für Putzen ohne Schulabschluss. Das "im Namen des Volkes" verhängte Urteil löst bei den politischen Parteien Entsetzen und Wut aus
Eine 53-jährige Griechin wurde in zweiter Instanz vom fünfsitzigen Berufungsgericht in Volos zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Die Strafe musste sofort angetreten werden. In erster Instanz war die Frau zu fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt worden. ...
Wassilis Aswestopoulos, telepolis.de, 23.11.2018

[→] Der Wahnsinn der Milliardäre
Die Tyrannei der globalen Geldeliten zwingt uns eine Entscheidung auf: Wollen wir untergehen oder die Revolution?
Empathielosigkeit, Unverbindlichkeit, Narzissmus, Egoismus, Habgier und vieles mehr. Chris Hedges sieht in der Kombination all dessen eine Pathologie der Super-Reichen, die uns vernichten wird, wenn wir Macht und Moral nicht zurückfordern. ...
Chris Hedges, rubikon.news, 10. November 2018

[→] Das Verelendungsprogramm
AirBnB und andere zerstören das soziale Gefüge der Städte dieser Welt.
Dank AirBnB ist es ein so bekanntes wie bedauerliches Phänomen: In Großstädten wie London, Barcelona oder Amsterdam verdrängt eine Vielzahl privater Ferienwohnungen sukzessive ganz normale Mietwohnungen. Mit absehbaren Folgen für die Menschen, die auf Mietwohnungen angewiesen sind. Craig Murray lebt selbst in einem Haus in Edinburgh, dessen Apartments den Großteil des Jahres leer stehen. Gespenstisch.
Craig Murray, rubikon.news, 08. November 2018

[→] Zur Psychologie des KZ Dachau
Wie ließen sich mit so wenigen Mitteln so viele Menschen beherrschen?
Der folgende Text ist eine überarbeitete Fassung eines Vortrags, den ich im September 2016 auf der Ferienuni Kritische Psychologie an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin hielt. Die Ferienuni ist eine Initiative von Studierenden der Psychologie und Sozialwissenschaften, die sich für eine Woche ihren eigenen Lehrplan zusammenstellen. Dabei kommen Themen auf die Tagesordnung, die im regulären Hochschulbetrieb außen vor bleiben.
Stephan Schleim, telepolis.de, 05. November 2018

[→] Eurofighter : Steuerzahlern droht Milliardenstrafe
Transnationale Managementagentur NETMA soll Verzicht auf Verjährung genehmigt haben
Einem Bericht der Tageszeitung Die Welt nach drohen deutschen, britischen, italienischen und spanischen Steuerzahlern Strafzahlungen in Milliardenhöhe, weil sich die von diesen vier Ländern eingerichtete NATO Eurofighter 2000 and Tornado Management Agency (NETMA) im Dezember 2017 auf eine "Verjährungsverzichtsvereinbarung" zugunsten der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH eingelassen hat, die erst jetzt durch den Bundesanzeiger öffentlich wurde. ...
Peter Mühlbauer, telepolis.de, 05. November 2018

[→] Der Preis der Lohnarbeit
Der zunehmende Zerfall der Gesellschaft gefährdet unsere Zukunft.
Soll die Natur für Arbeitsplätze weiter zerstört werden? Im Hambacher Forst spitzt sich dieser Widerspruch zu. Gewerkschaften und Umweltschützer stehen sich feindlich gegenüber. Deutlich wird: Mit einer am kapitalistischen Lohnarbeitsmodell klammernden Sozialdemokratie sind aktuelle Probleme nicht zu lösen. ...
Susan Bonath, rubikon.news, 01. November 2018

[→] Der wahre Grund des Jemen-Kriegs?
Was steckt wirklich hinter diesem Krieg? Zu welchem Sinn und Zweck wird er geführt? Um welche Interessen geht es bei diesem Völkermord? Und um die Interessen von wem?
Einen Kollateralnutzen hat der Kashoggi-Mord immerhin: Auch der Völkermord im Jemen findet nunmehr eine etwas größere Aufmerksamkeit. Sogar die spezielle Art dieses Verbrechens gegen die Menschlichkeit wird nicht länger prinzipiell verschwiegen. Wer sich für diesen Krieg interessiert, der kann sich zum Beispiel anhand zweier breit angelegter Artikel in der NYT vom 20. und 26.10.2018 recht gut informieren. ...
Georg Meggle, telepolis.de, 30. Oktober 2018

[→] Die offene Wunde NSU - Die offene Wunde BRD
RAF-Attentate, Oktoberfestbombe, NSU-Morde und LKW-Anschlag - die deutschen Terrorkomplexe haben einen Zusammenhang
Eine solche Situation hat es in der Geschichte der Bundesrepublik bisher nicht gegeben. Die Mord- und Bombenserie verbunden mit dem Namen "NSU" hat zu über einem Dutzend Untersuchungsausschüsse im Bundestag und in mehreren Landtagen geführt. Der Prozess in München hat mit mehr als fünf Jahren Dauer Justizgeschichte geschrieben. Sieben Jahre halten die politischen Aufklärungsbemühungen seit dem Auffliegen des NSU-Kerntrios im November 2011 an. Und doch sind immer noch mehr Fragen offen als beantwortet. ...
Thomas Moser, telepolis.de, 28. Oktober 2018

[→] Bio ist eine Produktion für die verwöhnten Söhne und Töchter von Wohlstandsgesellschaften
Udo Pollmer, renommierter Lebensmittel-Experte, erklärt im Interview, warum er Fastfood aus Süditalien bevorzugt - statt Neujahrs-Diäten, Veggie-Superfood und Vagina-Gurken
Zum Welternährungstag gab es neue Zahlen: Der Hunger in der Welt nimmt wieder zu. Gleichzeitig verkaufen sich in Deutschland zwischen Oktoberfest und der Adventszeit Diät-Bücher am besten. ...
Marcel Malachowski, telepolis.de, 27. Oktober 2018

[→] Die vertuschte Wahrheit
Wer steckt wirklich hinter dem Angriff auf das amerikanische Überwachungsschiff USS Liberty, das während des Sechs-Tage-Krieges zwischen Israel und den arabischen Staaten Ägypten, Jordanien und Syrien im Jahr 1967 angegriffen wurde? Wer bestimmt die Außenpolitik der USA? Neue Informationen und Zeugenaussagen beleuchten die Geheimniskrämerei, die bis heute unternommen wird, um die Wahrheit zu verbergen.
Elias Davidsson, rubikon.news, 24. Oktober 2018

[→] Kohlekommission : Deeskalation gefordert
Die Energie- und Klimawochenschau: Von verschonten Autokonzernen und Sammelklagen, von rabiaten RWE-Mitarbeitern und vom Strompreis
Über Angela Merkels kreativen Umgang mit der Gesetzgebung, die dem Betrug der Autokonzerne angepasst werden soll, haben wir ja schon berichtet. Aber auch sonst bleiben die Manipulationen der Industrie und deren Folgen weiter ein Dauerbrenner in der Nachrichtenwelt. ...
Wolfgang Pomrehn, telepolis.de, 24. Oktober 2018

[→] Warum es OK ist, dass wir das Leben von Superreichen finanzierenWenn es nicht OK wäre, würden wir uns ja aufregen, oder?
55,2 Milliarden Euro. Das ist die Summe, die ein Netzwerk aus Anwälten, Investment-Bankern und superreichen Investoren den Steuerzahlern in ganz Europa geklaut hat. Das meiste davon kommt vom deutschen Staat, den sie am energischsten geplündert haben: 31,8 Milliarden Euro.
Das sind 31,8 Milliarden Euro, die der deutsche Staat eigentlich in das Gemeinwohl hätte investieren sollen. Stattdessen ist das Geld direkt in der Tasche der Investoren und ihrer Handlanger gelandet.
Um das greifbar zu machen: Das ist genug Geld, um in jede Schule in Deutschland rund eine Million Euro zu investieren. ...
Matern Boeselager, vice.com, 22. Okt. 2018

[→] Hitlers Torten
CIA stellt Geheimbericht von 1942 über den großen Diktator online
Falls Guido Knopp Material über seinen bewährten Evergreen sucht, kann er sich nunmehr auch aus dem Online-Archiv des US-Auslandsgeheimdienstes bedienen. Vergangene Woche stellte die CIA, welche das Archiv ihres Vorgängers OSS verwahrt, ein Psychogramm über Adolf Hitler von 1942 ins Netz. Einige Medien berichteten über die Veröffentlichung, streiften allerdings vorwiegend die Boulevardthemen. Offenbar ausgelassen wurde die Frage, warum die CIA das Material überhaupt zurück gehalten hatte, obwohl darin ernsthafte Staatsgeheimnisse gar nicht enthalten sind. Historikern war das Material offenbar bereits seit 2000 zugänglich.
Markus Kompa, telepolis.de, 22. Oktober 2018

[→] Kirchen halfen Kriegsverbrechern : Barmherzigkeit für Massenmörder
Sie trugen Schuld an Massakern und Deportationen - und fanden Beistand bei Bischöfen. Irritierend energisch verlangten christliche Würdenträger die Freilassung von Nazitätern.
Es sind etwa 30 vergilbte Briefe, handgeschrieben in blauer Tinte, verfasst zwischen 1951 und 1961. Sie liegen in einem römischen Kirchenarchiv und sind adressiert an Bischof Alois Hudal, seinerzeit Rektor von Santa Maria dell'Anima, der deutschen Pilgerkirche in der Ewigen Stadt. Autor der Zeilen: Herbert Kappler, ein rechtskräftig verurteilter NS-Kriegsverbrecher. ...
Felix Bohr, spiegel.de, 18.10.2018

[→] Bittere Armut und unmenschliche Minijobs
Der Schattenbericht der Nationalen Armutskonferenz zeigt offenkundige und versteckte Miseren auf
Dieses Erbe der letzten Regierung unter einem SPD-Kanzler bleibt präsent: Der Niedriglohnbereich, ausgebaut unter Gerhard Schröder, nimmt einen zentralen Platz im sogenannten Schattenbericht der Nationalen Armutskonferenz ein.
Dort wird aufgezeigt, dass sich nicht nur Arbeitslose, sondern auch eine stetig wachsende Zahl von Menschen, die einem Erwerb nachgehen, selbst in Deutschland mit bitteren Phänomenen der Armut herumschlagen müssen. Dass dies aus unterschiedlichen Gründen versteckt wird, passt zum Namen des Berichts.
Thomas Pany, telepolis.de, 17. Oktober 2018

[→] Indien : Kleiner Mann - was nun?
Das Wirtschaftswachstum läuft am kleinen Mann vorbei - was nun?
Viele der einfachen Menschen Indiens haben vor vier Jahren große Hoffnungen in Narendra Modi gesetzt - der hat jetzt auch noch die Bankenkrise nach Indien geholt. Eine Lösung hat er auch dafür parat: Noch mehr Privatisierung. Unterstützt wird er dabei von der Weltbank. ...
Gilbert Kolonko, telepolis.de, 17. Oktober 2018

[→] Die neuen Leibeigenen
Die Elite der USA etabliert ein neues Feudalsystem, in dem die Arbeitenden erneut die Hölle des Industriezeitalters durchleben.
In den USA zerfällt das kapitalistische System von innen. Die superreiche Elite hat das Volk entmachtet. Trumps Steuergeschenk an sie ist ein verrückter Exzess, der an Frankreichs Könige vor der Revolution erinnert. Die Elite hat jeden Bezug zur Realität verloren und ist dabei, ein neues Feudalsystem zu errichten, in dem große Teile des Volks erneut die Hölle der Industriearbeiter des ausgehenden 19. Jahrhunderts erleben. Gibt es noch einen Ausweg, bevor der gänzliche Zusammenbruch eintritt? Chris Hedges hat mit dem Ökonomen Richard Wolff gesprochen.
Chris Hedges, rubikon.news, 16. Oktober 2018

[→] Welthunger-Index 2018 : Wo die Menschen hungern müssen
spiegel.de, 11.10.2018

[→] Insect Allies : Das Pentagon scheint biologische Waffen zu entwickeln
Biologische Waffen können gefährlicher als Atomwaffen sein, die Biowaffenkonvention muss gestärkt werden
Die Gefahr, die von Atomwaffen, richtiger Kernwaffen genannt, entsteht, ist sicher jedem bewusst. Daher gibt es viele Sicherheitsmaßnahmen und ein globales Bewusstsein der Gefährlichkeit dieser Waffen. Aber letztlich müssen Kernwaffen durch Menschen zum Einsatz gebracht werden und haben immer eine lokale, wenn auch furchtbare Wirkung. Biologische Waffen dagegen können nicht nur irrtümlich, sondern auch durch Unfälle, Tests oder einfach Unachtsamkeit zu einem globalen Risiko werden, dessen wir uns bisher überhaupt nicht bewusst sind. ...
Jochen Mitschka, telepolis.de, 11. Oktober 2018

[→] Die Propaganda-Fabrik
27.000 Menschen arbeiten im Auftrag des Pentagons daran, die öffentliche Meinung im Sinne der US-Eliten zu manipulieren.
Wenn jemand glaubt, dass die Mainstream-Medien unabhängig über militärische Konflikte der USA – wie aktuell etwa in Syrien – berichten, dann sollten Sie ihm diesen Beitrag zu lesen geben. Tatsächlich beschäftigte das Pentagon schon 2009 sage und schreibe 27.000 Mitarbeiter, die ausschließlich für das mediale Aufpolieren der US-Kriege zuständig waren. Und nein, das ist keine Verschwörungstheorie, die Tatsachen sind belegt, geraten jedoch erstaunlich schnell in Vergessenheit. ...
Thomas Röper, rubikon.news, 10. Oktober 2018

[→] Artgerechte Kindheit
Unser Nachwuchs wird auf dem Altar der Ökonomie geopfert.
Kinder sind sehr lebendig — bevor ihnen ihre Vitalität im Namen von Ideologie und Effizienz ausgetrieben wird. Längst bekannte Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie werden einfach ignoriert. Die Folgen sind auch gesamtgesellschaftlich verheerend. Der Autor, Historiker und Kindheitsforscher Michael Hüter hat die historische Dimension der gesellschaftlichen Verhältnisse von Kindheit, Familie, Entwicklung und Bildung umfassend recherchiert. Hans-Joachim Maaz ist nach der Lektüre empört und betroffen. Eine emotionale Buchrezension von Kindheit 6.7.
Hans-Joachim Maaz, rubikon.news, 09. Oktober 2018

[→] Tötet uns der Kapitalismus?
Wenn es um Profit geht, zählen Leben nicht mehr.
Dass Glyphosat krebserregend ist, hat unlängst ein US-Gericht bestätigt. Um es aber trotzdem in großem Stil vertreiben zu können, sorgt Monsanto einfach weiterhin für „die richtigenGutachten. Und wenn explosives Algenwachstum - hervorgerufen durch Düngemittel - das Trinkwasser versaut, schränkt man einfach die Überwachung der Wasserqualität ein. Voilà, Problem gelöst! Nach uns die - giftige - Sintflut. Paul Craig Roberts mit kritischen Anmerkungen zur Verantwortungslosigkeit von Konzernen und Politik.
Paul Craig Roberts, rubikon.news, 05. Oktober 2018

[→] „All the lonely people“
Einsamkeit macht krank — und ist politisch gewollt.
Das Wort kennt jeder, das Gefühl auch. Dennoch ist Einsamkeit als Gegenstand der Gesundheitsfürsorge unerschlossenes Terrain. Im Gegensatz zu Depressionen, Alkoholsucht und Übergewicht hat niemand es auf dem Schirm, wenn es darum geht, die drängendsten Probleme unserer Zeit zu benennen. Zu Unrecht, denn Einsamkeit breitet sich aus, macht krank und erhöht die Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben. Politik und Wirtschaft sollten endlich etwas dagegen tun. Tun sie aber nicht, denn einsame Menschen halten still und sind die besseren Konsumenten. ...
Roland Rottenfußer, rubikon.news, 04. Oktober 2018

[→] Die ignorierte Katastrophe
Individuelle Freiheit ist gerade uns modernen Menschen wichtig. Wichtiger selbst als das Überleben unseres Ökosystems und damit unser eigenes? Auf die Einsicht der Umweltzerstörer und auf Freiwilligkeit zu bauen hat unseren Planeten an den Rand des Abgrunds geführt. So unbequem es auch klingen mag: vielleicht kann nur der Zwang zu vernünftigem Handeln das Schlimmste abwenden. Diesen Vortrag hielt der Autor schon 1995 an den Universitäten Innsbruck, Bonn und Hamburg. Obwohl das nun schon 23 Jahre her ist, hat er nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil. ...
Dirk C. Fleck, rubikon.news, 02. Oktober 2018

[→] "Wir leben in einer Zeit der Gegenaufklärung"
Der Psychologe Rainer Mausfeld über die Illusion des Informiertseins, eine "Verachtung des Volkes" und Journalisten und Intellektuelle, "die sich wie Eisenspäne in den Kraftfeldern der Macht ausrichten" ...
Paul Schreyer, telepolis.de, 02. Oktober 2018


 ... mehr auf der Seite: Irre!

→ s.a. hier im blog : Postfaktische FakeNews? Informationskrieg?
Erneuerbare Energien "zu teuer"?
Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten von Amerika 2016
Verschwörungstheorie, Verschwörungsanalyse, Verschwörung, (geopolitische) Strategie, Kampagne, konzertierte Aktion?
Jetzt reichts! Winkt hier wer mit dem Zaunpfahl?



Samstag, 6. Januar 2018

Umsonst-Überlegungen

Ein paar Anmerkungen, Gedanken, Fragen, und Überlegungen zum Thema "Gerechtigkeit und Frieden"

[+] Was wir dringend bräuchten: Eine Art "Umsonst-Menschheits-Archiv-Laden-Bibliothek-der-Ideen-Dinge-und-Kunst-etc.-Museum"! Ein universelles Archiv für alles, von allen, für alle! ...
→ vgl.: Karsten Bott: "Von Jedem Eins", http://karstenbott.de

[+] Glaube ich an die "Macht des Geldes" und daß mit "genug" Geld alle Probleme gelöst wären etc.? ...
Oder glaube ich an eine Macht die "jenseits" ist? Eine Macht, die alle immanenten Kräfte und Mächte übersteigt? ...
Anders gewendet: Was würde passieren, wenn alle plötzlich aufhören würden dem Mammon zu dienen (dem Geld hinterherzulaufen) und stattdessen einfach das Notwendige / das Naheliegende tun würden? ...
→ vgl.: In Insektenkolonien ist die Hälfte der Bevölkerung "arbeitslos"
Offenbar unterhalten Insektenvölker eine große "Reservearmee", die bei Krisen einspringt, um das Überleben des Staates sicherzustellen
Soziale Insekten wie Ameisen oder Bienen gelten gerne als fleißig. Sie sind kollektive, durch Selbstorganisation geleitete, offenbar höchst effiziente Organismen, in der die Individuen arbeitsteilig organisiert sind. Biologen von der University of Arizona haben nun aber festgestellt, dass ein großer Teil der Ameisen in einer Kolonie faulenzt und keiner Tätigkeit nachgeht. Gibt es also in Insektenkolonien eine Schmarotzerklasse, die im "anstrengungslosen Wohlstand" lebt und es sich auf Kosten der Arbeitenden gut gehen lässt?
Florian Rötzer, telepolis.de, 05. Juni 2018

[+]  Drei Fragen, die sich jeder Mensch stellen sollte:
1. In welch einer Gesellschaft und Welt will ich leben?
2. Bin ich auf dem Weg dorthin eher Teil des Problems, oder bin ich Teil der Lösung?
3. Will ich Teil des Problems sein, oder Teil der Lösung?
→ vgl.: "Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt." (Mahatma Gandhi)

[+] Wie wäre es, wenn sich die Menschheit darauf einigen könnte, daß alle Ressourcen der Erde (und sofern erreichbar, darüber hinaus) Gemeingüter sind? Die Erträge aus der Nutzung dieser Gemeingüter würden damit allen Menschen gleichermaßen - als Grundeinkommen - zustehen. Und jeder Mensch fängt sofort damit an, entschieden, verantwortungsvoll und im Rahmen seiner Möglichkeiten, gemäß dieser Prämisse zu denken, zu handeln und zu leben. ...

[+] In einer extensiven gemeinwohlorientierten Schenk- und Umsonst-Ökonomie bräuchte es keine Verteilungskämpfe, wenn jeder Mensch nachhaltig wirtschaftet und einen Blick für das Ganze hat. Es gäbe mehr als genug für alle und alle könnten viel entspannter leben und arbeiten und sich um die wirklich wichtigen Fragen kümmern. ...

[+] ...