Mittwoch, 15. Februar 2017

Postfaktische FakeNews? Informationskrieg? [update]

Desinformation, Ente, Falschmeldung, Halbwahrheit, tendenziöse Berichterstattung, Verschweigen vonInformationen?- Unwissentlich (aus Dummheit, Gutgläubigkeit, Naivität ...)?- Oder mit voller Absicht? ...

→ s.a.: Dummkopf, Verbrecher, etwas Drittes?


[→] (neu) Two Riders were approaching: Der Anfang vom Ende der deutschen Medien
Es gehört zum Komplettversagen der Linken, dass sie sich die Sache mit der Lügenpresse von den Dumpfbacken der Pegida aus der Hand nehmen ließ
Seit dem experimentellen Kosovo-Fake haben sich "unsere" Medien von ihrer grundsätzlichen Funktion verabschiedet und sich schrittweise von ihrer Existenzberechtigung befreit. Wer die "Arbeit" der öffentlich-rechtlichen Sender und der "führenden" Tageszeitungen&Magazine über den Zeitraum 1990- 2018 verfolgen konnte oder musste und noch einen Funken historisches Bewusstsein in sich trägt, weiß ...
Wolf Reiser, telepolis.de, 11. September 2018

[→] Fake News auf allen Kanälen
Syriens Präsident Assad enteignet angeblich Flüchtlinge.
Die Medien inszenieren ein Spektakel bezüglich der Wiederaufbaupläne für Syrien. Durch die Vorwürfe der Enteignung sollen Syrer gegen ihre Regierung aufgebracht werden. ...
Karin Leukefeld, rubikon.news, 02. Mai 2018

[→] Vorsicht, Realität!
Wer die Wahrheit auch nur andeutet, wird unter Feuer genommen.
So schnell kann’s gehen. Da stellt jemand ein paar naheliegende Fragen, meldet milden Zweifel an, zeigt verhaltene Skepsis, formuliert obendrein den Satz „irgendwie scheint da was dran zu sein“ – und schon wird aus einem „Uli“ ein „Hans-Ulrich“, aus einem weithin respektierten und geschätzten ZDF-Korrespondenten ein „Verschwörungstheoretiker“. Ja, Uli Gack, Leiter des ZDF-Studios Kairo, macht dieser Tage Erfahrungen der besonderen Art. ...
Ulrich Teusch, rubikon.news, 25.04.2018

[→] Ein Chemiker zu Chemie-Waffen
Der Westen ist in Syrien eindeutig der Aggressor
Die englischen, französischen und amerikanischen Streitkräfte haben in der Nacht vom 13. auf den 14. April 2018 in Syrien Ziele bombardiert, die angeblich mit der Produktion und der Lagerung von chemischen Waffen zu tun haben. Für den angeblich zweifelsfrei bewiesenen Einsatz des Kampfstoffes Nowichok gegen Herrn Skripal und seine Tochter wurden aus diversen Ländern, auch Deutschland, zu einem sehr frühen Zeitpunkt russische Diplomaten ausgewiesen. Ich habe zu diesen harschen Konsequenzen als Chemiker Fragen, die aus meiner Sicht nicht gestellt, oder nicht beantwortet wurden. Meine Unterstellung: es wird vom Westen gelogen, dass sich die Balken biegen. Ziel: Krieg. Für den Frieden lügt keiner. Ich habe das ebenfalls nicht vor, frage mich aber wohl, warum das so ist. Drei meiner Punkte - es gibt mehr - seien im Folgenden dargestellt.
Dr. rer. nat. Andreas Schell, rationalgalerie.de, 16. April 2018


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Erneuerbare Energien "zu teuer"?

[→] (neu) Toshiba kämpft wegen Atomkraft-Verlusten ums Überleben
Nachdem sich der japanische Konzern im Atomgeschäft verheddert und Milliarden verloren hat, tritt der Konzernpräsident ab
Es war wahrlich keine Überraschung mehr, dass der japanische Elektronikkonzern Toshiba wegen seiner desaströser Atomgeschäfte in den USA einen Milliardenverlust verbuchen würde. Im laufenden Geschäftsjahr wird ein Verlust von 3,2 Milliarden Euro gerechnet, erklärte Toshiba heute. Damit summieren sich die Verluste in nur zwei Jahren auf 7Milliarden Euro, da der Konzern schon im Vorjahr 3,8 Milliarden Euro an Verlusten eingefahren hat. In diesem Jahr kommt es zwar nicht ganz so schlimm, wie mit vier Milliarden Euro prognostiziert wurde. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 15. Februar 2017

[→] (neu) Frankreich fehlen viele Milliarden für den Atomkraft-Rückbau
"Wir haben Atomreaktoren gebaut, ohne uns die Frage nach ihrem Ende zu stellen", wurde nun festgestellt
  Es war längst klar, doch der Bericht der Berichterstatterin Barbara Romagnan zur technischen und finanziellen Durchführbarkeit des Rückbaus von Atomkraftwerken macht es noch einmal deutlich: "Nichts ist so gekommen, wie es vorgesehen war", erklärte die sozialistische Abgeordnete vor der Nationalversammlung vergangene Woche. Und es ist erstaunlich, dass dies in Deutschland praktisch unbeachtet blieb. Allein der Deutschlandfunk bildete dabei eine positive Ausnahme. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 05. Februar 2017

[→] Fukushima: Die Kosten explodieren
Das japanische Wirtschaftsministerium schätzt die Kosten jetzt auf fast 180 Milliarden US-Dollar
  Ende 2013 ging das japanische Wirtschaftsministerium noch von 11 Billionen Yen an Kosten für die Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima 2011 aus. 5,4 Billionen waren vorgesehen als Entschädigung, 2,5 Billionen an Dekontaminierung, 1,1 Billionen für die vorübergehende Lagerung und 2 Billionen für den Abbau der Reaktoren. Drei Jahre später verdoppelt das Ministerium die Kostenschätzung nahezu und rechnet mit 20 Billionen Yen (180 Milliarden US-Dollar).
  Damit dürfte das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht sein, denn der Abbau kommt viel langsamer voran als gedacht, von der Entsorgung und Lagerung ganz zu schweigen. Jetzt werden auch die Entschädigungszahlungen für die Bewohner auf 8 Billionen Yen erhöht. Die Kosten für die Dekontaminierung haben sich mit 4-5 Billionen vervierfacht – und auch die optimistischen Schätzungen für die Zwischenlagerung und den Abbau werden auf einige Billionen mehr veranschlagt.
  Wer zahlt dafür? Offenbar sollen die Kosten an die Stromkunden weitergereicht werden. ...
Florian Rötzer, telepolis.de, 28. November 2016

[→] Neue Schutzhülle über Atomruine Tschernobyl
Tausende Tonnen Stahl gegen lebensbedrohliche Strahlung: Ein neuer Sarkophag soll 100 Jahre vor den Folgen der Atomkatastrophe schützen. Die Ukraine will an dem symbolischen Ort künftig auch auf erneuerbare Energien setzen. ...
faz.net, 29.11.2016

[→] Atomkraft: Uraltreaktoren wird eingeheizt
AKW-Betreiber trauen offensichtlich ihren Anlagen nicht mehr so recht
Nach Recherchen von WDR und Süddeutscher Zeitung wird in mindestens 18 aktiven europäischen Atomreaktoren das Notkühlwasser vorgeheizt. Darüber berichtete am Mittwochabend die ARD. Das Notkühlwasser kommt zum Einsatz, wenn der normale Kühlwasserkreislauf ausfällt. Das Vorheizen deutet daraufhin, dass die Betreiber den Druckbehältern – bei allen betroffenen AKW handelt es sich um Druckwasserreaktoren – nicht mehr so richtig vertrauen. Geübt werde dies Praxis in mindestens 18 Fällen in der tschechischen Republik, Finnland, Frankreich, der Slowakei und Belgien. ...
Wolfgang Pomrehn, telepolis.de, 24. November 2016

[→] "Alarmierende Wahrscheinlichkeit" eines Supergaus in belgischen Atomkraftwerken
Der Chef der belgischen Atomaufsicht ist entsetzt über den Betreiber Electrabel, der keine Initiativen zeige, das "Sicherheitsniveau zu verbessern"
Die gefährlichen belgischen Atommeiler kommen nicht aus den Schlagzeilen. Doch nun sind es nicht Atomkraftgegner, die auf die fatale Lage in den Atomkraftwerken aufmerksam machen, sondern niemand anders als der Chef der Atomaufsichtsbehörde (AFCN). Die belgische Zeitung "La Libre" hat über zwei Briefe berichtet, die Jan Bens am 1. Juli und am 2. September an Electrabel und Engie geschickt hat, denn der führende belgische Energiedienstleister ist eine Tochtergesellschaft der französischen GDF Suez, die inzwischen in Engie umbenannt wurde. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 22. November 2016

[→] Fessenheim : Aufatmen in Deutschland, Durchatmen in Frankreich
Die Abschaltung des Atomkraftwerks rückt auf die Tagesordnung, doch das wird teuer für französische Steuerzahler
In den Verhandlungen zwischen dem Atomkraftwerksbetreiber Électricité de France (EDF) und der französischen Regierung ist offenbar der Durchbruch zur baldigen Abschaltung des umstrittenen Atomkraftwerks gelungen. So habe man sich in der Frage der geforderten Entschädigung nun auf die Grundzüge einer Einigung verständigt, hat der EDF-Chef Jean-Bernard Lévy erklärt. Es soll demnach zwei verschiedene Zahlungen an den Konzern geben, an dem der Staat mit 85% beteiligt ist. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 01. August 2016

[→] Atomstrom in Frankreich: 28 Millionen EDF-Kunden müssen nachzahlen
Der französische Atomstrom-Hersteller subventionierte den Strom und wehrt sich gegen die Abschaltung von Fessenheim
Dass in Frankreich die Kosten für den angeblich billigen Atomstrom aufgehübscht werden, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Dazu muss nun nicht einmal mehr auf die massiven Verluste des fast komplett staatlichen Energieerzeugers EDF verwiesen werden, der kürzlich eine Kapitalerhöhung von vier Milliarden Euro brauchte, um das laufende Geschäft in baufälligen Meilern zu finanzieren, welche die Steuerzahler drei Milliarden gekostet hat. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 17. Juni 2016

[→] Portugiesen fürchten spanische Atomkatastrophe
Gemeinsam protestierten Portugiesen und Spanier am Wochenende gegen das Atomkraftwerk Almaraz
Etwa 2000 Spanier und Portugiesen demonstrierten am Samstag in der spanischen Stadt Cáceres gegen das Atomkraftwerk Almaraz, das in der Grenzregion in der Extremadura steht. Eigentlich sollte das Atomkraftwerk, das 1983 ans Netz ging, schon 2010 abgeschaltet werden. Doch in der schweren Wirtschaftskrise verlängerte die damalige sozialistische Regierung nicht nur die Laufzeit des ältesten Atomkraftwerks Santa María de Garoña, das sogar schon 1971 ans Netz ging. Die Laufzeit für Garoña wurde zwar nur um zwei Jahre verlängert, Almaraz erhielt dagegen zehn Jahre als Zuschlag.
Doch die Menschen in der Region bekommen zunehmend Angst vor dem Meiler, weil immer neue Sicherheitsmängel öffentlich werden. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 14. Juni 2016

[→] Französische Atomreaktoren mit fatalen Problemen
Die Probleme, die 2014 Fessenheim außer Kontrolle geraten ließen, bestehen auch in anderen Atomkraftwerken. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 22. April 2016

[→] Fessenheim soll nach fatalen Vorgängen abgeschaltet werden
Das Kraftwerk geriet 2014 zeitweise außer Kontrolle und soll nun endlich 2016 abgeschaltet werden. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 07. März 2016

[→] Fessenheim außer Kontrolle
Die französischen Behörden haben einen schweren Störfall verheimlicht, als der Reaktor bei Freiburg außer Kontrolle geriet. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 05. März 2016

[→] Katastrophen-Reaktor Tschernobyl bekommt eine Schutzhülle
Das zerstörte Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine bekommt einen neuen Sarkophag. Die Finanzierung ist vorerst gesichert: Auf einer Geberkonferenz in London kamen 530 Millionen Euro zusammen. ...
faz.net, 29.04.2015

[→] Wikipedia : Nuklearkatastrophe von Tschernobyl#Wirtschaft

[→] Wikipedia : Erneuerbare Energien

Dienstag, 14. Februar 2017

Dummkopf, Verbrecher, etwas Drittes? [update]

„Wer die Wahrheit nicht weiß, und die Unwahrheit sagt, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und trotzdem die Unwahrheit behauptet, der ist ein Verbrecher!“ (vgl.: Bertolt Brecht, Leben des Galilei)

[→] (neu) Versteht der Bundesjustizminister sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz?
Heiko Maas verbreitet Fake News über Gesetz gegen Fake News
Die Große Koalition hat in ihrer Weisheit das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verabschiedet, mit dem Betreiber von Social Media-Plattformen zur Reinigung von Hassrede und Fake News gezwungen werden soll. Ab 1. Oktober müssen soziale Netzwerke mit mehr als zwei Millionen Nutzern auf Zuruf Gedankenverbrechen innerhalb sehr kurzer Fristen löschen.
In der öffentlichen Diskussion hierüber kursieren zum Thema jedoch diverse Fake News. ...
12. September 2017 Markus Kompa

[→] Bundesregierung hat "die Armut stark vergrößert"
Europäische Kommission erhebt schwere Vorwürfe gegen deutsche Politik
"Von 2008 bis 2014 stach Deutschland durch eine Politik hervor, die stark die Armut vergrößerte." Diese Aussage stammt nicht etwa aus dem Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, sondern direkt von hoher politischer Stelle: der Europäischen Kommission. ...
Marcus Klöckner, telepolis.de, 05. April 2017

[→] 50 Jahre "Verschwörungstheoretiker"
1967 verteilte die CIA eine geheime Handreichung zur Diskreditierung von Zweiflern
Ausgerechnet der "1. April" ziert als Datum das CIA-Dokument 1035-960, in welchem die CIA 1967 den Begriff "Conspiracy Theory" - "Verschwörungstheorie" - einführte. Sie reagierte damit auf das verbreitete Unbehagen über die offizielle Interpretation des Kennedy-Attentats. Nach Präsentation des Warren-Reports, der maßgeblich von CIA-Mastermind Allen Dulles geprägt war, erschien eine Welle von Büchern, die bei damals 46% der US-Bürger Zweifel an der Alleintäterschaft Oswalds verursachte. ...
Markus Kompa, telepolis.de, 04. April 2017

[→] Willy Wimmer und Albrecht Müller haben anderthalb Stunden miteinander gesprochen. Das Ergebnis: ein spannendes Video.
In diesem Gespräch zwischen dem früheren CDU-Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretär, Willy Wimmer und dem früheren SPD-Abgeordneten und Planungschef im Kanzleramt, Albrecht Müller, geht es um Fragen, die unser Überleben betreffen und die dennoch in der deutschen Öffentlichkeit nicht besprochen werden. Dass dies so ist, ist ausgesprochen bedrückend. Dies zeugt von einer schwachen demokratischen Gesinnung der heute politisch agierenden Personen. ...
Albrecht Müller, nachdenkseiten.de, 2. April 2017

[→] Die USA, der IS und Saudi-Arabien
Wie sein Vorgänger Obama hat auch US-Präsident Trump die Vernichtung des Islamischen Staates (IS) zu einer seiner vordringlichsten Aufgaben erklärt. Die Mitglieder der Terrororganisation müssten "ausradiert werden und von der Oberfläche der Erde verschwinden". Ihre Verbrechen seien so schwerwiegend, dass auch der Einsatz von Folter gegen sie gerechtfertigt sei.
  Wie sein Vorgänger Obama hat Präsident Trump weder im Wahlkampf, noch seit seiner Amtseinführung auch nur ein einziges Wort gegen das Herrscherhaus in Saudi-Arabien gerichtet, obwohl dessen systematische Menschenrechtsverletzungen denen des IS in nichts nachstehen. Unter dem Regime des Hauses von Saud sind die Amputation von Gliedmaßen, das Köpfen, das Erhängen und die Steinigung als Strafe für Vergehen gegen die fundamentalistisch ausgelegten Vorschriften der Scharia an der Tagesordnung ...
Ernst Wolff, telepolis.de, 02. Februar 2017

[→] Die Fakes des neuen Bundespräsidenten und seiner Mitstreiter bei der Agenda 2010 und der Ukraine Krise
nachdenkseiten.de,  14.02.2017

[→] Etwas Drittes : HEUCHELEI ! - d.i. die WAHRHEIT verschweigen bzw. unter Ausnutzung einer vorteilhaften Position die Erörterung dessen, was der Fall ist, unterbinden. → siehe : Offener Brief: Über Wahrheit, Lüge und dröhnendes Schweigen
Statt einer Gratulation: Ein offener Brief an den zukünftigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier
Heiner Flassbeck, telepolis.de, 01. Februar 2017
→ Dem Staat ist es nie an der WAHRHEIT gelegen, sondern immer nur an der ihm nützlichen Wahrheit, noch genauer gesagt, überhaupt an allem ihm Nützlichen, sei dies nun Wahrheit, Halbwahrheit oder Irrtum. (Friedrich Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen) ...
(neu) Und auch das ist HEUCHELEI: Das eine sagen, aber etwas anderes tun! : Wie die syrische Zivilbevölkerung unter den EU-Sanktionen leidet
Vor sechs Jahren verhängte die EU die ersten Strafmaßnahmen gegen Syriens Mächtige. Heute betreffen die Sanktionen jeden Teil des syrischen Lebens ...
Fabian Köhler, telepolis.de, 01. Mai 2017

[→] "Alternative Fakten": Keine Macht der Lüge
Die Methoden der neuen US-Regierung ähneln jenen aus der UdSSR. Wir dürfen uns nicht auf sie einlassen.
... Die Wahrheit ist aber, dass hinter den sowjetischen Lügen von damals, wie auch hinter den Lügen Trumps von heute, System steckt. Ein funktionierendes System. Ich spreche hier nicht von den üblichen Täuschungen, die jede Regierung verbreitet, indem sie die Wahrheit zumindest schönt. Ich spreche nicht von Kriegsrechtfertigungen, die nur mit geheimen Dokumenten zu widerlegen wären. Die besondere Qualität dieser Lüge à la Trump besteht darin, dass sie ohne jede Vorbildung, nur mit der Kraft der eigenen Wahrnehmung, von jedem durchschaut werden kann. Es ist gewissermaßen ihr Zweck, der Wahrnehmung zu widersprechen. ...
Marina Weisband, 28. Januar 2017, DIE ZEIT Nr. 5/2

[→] Whistleblower : Der Verrat
Whistleblower werden meist als Helden verehrt, erleiden aber auch die Seelenqualen des Verrats. Fand sich deshalb bei VW niemand, der den Dieselskandal aufdecken wollte?
Rainer Hank, faz.net, 28.01.2017



→ vgl. auch: Postfaktische FakeNews? Informationskrieg?