Dienstag, 2. April 2019

Learning 4 future

In der Schule für das "Leben zu lernen" genügt heute womöglich bei weitem nicht mehr. Es geht - angesichts der aktuellen Situation - vielmehr darum, zu lernen, wie mensch den kommenden Herausforderungen gewachsen sein könnte! ...

[→] (wichtig!) Prof. Dr. Rainer Mausfeld : Neue Wege des Demokratiemanagements (Video)
youtube.com, 12.02.2019

[→] Joseph Beuys : Wer nicht denken will, fliegt raus!

[→] Die Macher : Ken Jebsen im Gespräch mit Josef Jenni von Jenni Energietechnik (Video)

[→] Chronik des Überwachungsstaates
Seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland erlassen Regierungskoalitionen vielfach Gesetze, die Überwachung ausbauen und Freiheiten einschränken. Die Chronik des Überwachungsstaates dokumentiert diese Entwicklung.
Lennart Mühlenmeier, netzpolitik.org, 20.09.2017

[→] Das Erbe des Sokrates
Wissenschaftler im Dialog über die Befriedung der Welt
Die Eskalation des Wettrüstens und die apokalyptischen Dimensionen eines dritten Weltkriegs werfen Fragen an die Wissenschaften auf: Wie hat es zu dieser drohenden Selbstvernichtung der Menschheit kommen können, wie ist ihr gegenzusteuern? Als vor 2500 Jahren der Athener Sokrates nach dem Guten und Wahren fragte, legte er den Ursprung zur Idee, was Wissenschaft sein könnte. Sokrates ging es nicht um technisch verwertbares Wissen, sondern um eine radikale Ethik des menschlichen Verhaltens als Voraussetzung für ein gewaltfreies, gerechtes und gutes Leben.
Dieses Erbe des Sokrates – Weisheit und Mäßigung als Basis eines friedlichen Lebens – ist der Schlüsselbegriff, unter dem 14 namhafte Wissenschaftler in diesem Buch einen interdisziplinären Dialog führen auf der Suche nach einem Weg, damit Wissenschaft und Friedenssicherung wieder synonyme Begriffe werden können. Grundlage ist die von dem Physiker Hans-Peter Dürr initiierte mehrjährige Veranstaltungsreihe zu diesem Thema an der Universität München. Vertreten sind Naturwissenschaftler, Sozial-, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler sowie Professoren aus Literaturwissenschaft, Psychologie und Theologie.
Rudolf Steinmetz (Hrsg.)
München Wien 1986 (dtv); 284 Seiten; ISBN 3-423-10577-1
→ s.a.: http://www.langelieder.de/literatur.html

[→] https://makerojavagreenagain.org/book

→ s.a. hier im Blog : Lesen / zuhören, verstehen, nachdenken, handeln, Danke!Gute NachrichtenRealitätInteressantesFragen einer Studentine wie EVIL?Wie sich die Regime dieser Welt am Ende doch alle gleichen




[→] 20.12.2019 | https://www.heise.de/tp/features/Krieg-und-Frieden-im-Voelkerrecht-4620334.html

[→] 5.12.2019 | https://www.rubikon.news/artikel/die-termiten-gesellschaft

[→] 24.10.2019 | https://neue-debatte.com/2019/10/24/theodor-w-adorno-aspekte-des-neuen-rechtsradikalismus

[→] Die Planeten-Zerstörer
Die Erde zu retten, heißt die herrschenden Eliten zu stürzen.
Bei den Themen Umweltzerstörung und globale Erwärmung herrscht mediales Totalversagen in unserem Land: Die Mainstream-Medien plappern zuhauf das niveaulose Geschwätz der tonangebenden Politiker nach, übersehen den Ernst der Lage sowie des Pudels Kern. Gelegentlich schwärmen sie sogar von Geo-Engineering oder einer Kohlendioxidsteuer, die niemandem helfen, sondern die Misere nur weiter verschlimmern werden. Und die alternativen Medien fallen bis auf wenige Ausnahmen immer häufiger auf die lähmende, spaltende und demagogische Propaganda weiter Teile der herrschenden Eliten herein. Sie schließen sich der Einschätzung an, nicht die Zerstörung unser aller Lebensraumes, sondern die Umweltbewegung sei das zu bekämpfende Problem. Wieder einmal bestätigt sich, was Noam Chomsky, einer der bedeutendsten Intellektuellen unserer Zeit, auf den Punkt gebracht hat: „Die Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im Wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem fernzuhalten. Sollen die Leute sich mit etwas anderem beschäftigen, Hauptsache, sie stören uns nicht.“ Doch darauf wollen wir vom Rubikon es nicht beruhen lassen. Dafür ist die Lage zu ernst. Unser Slogan lautet: Wir berichten über das, was in den Massenmedien nicht zu finden ist. Wir widmen daher ab heute dem Thema „Die Öko-Katastrophe“ eine sich über mehrere Tage fortsetzende Sonderausgabe, die die klügsten und kritischsten Stimmen zur Sache in sich vereint. Denn es ist höchste Zeit, der allgemeinen Desinformation und Lethargie ein Ende zu setzen. Zeit, Tacheles zu reden. Zeit für Wahrheit, Klarheit und Journalismus, der diesen Namen auch verdient. Warum dies so ist, erklärt im Folgenden Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke.
rubikon.news, 12. Oktober 2019

[→] Leistet Widerstand!
Gegen die Massensuggestionen der Kriegstreiber hilft nur die Besinnung auf das eigene Gewissen und die eigene Kraft.
Kriegsbegeisterung ist ein Phänomen extremer kollektiver Pathologie. Bei uns kann von einer Massenhysterie noch keine Rede sein, doch die Kriegsskepsis der Deutschen weicht unter dem Druck der Propaganda Stück für Stück auf. Wie kann man sich als Einzelner diesen machtvollen Suggestionen entziehen? Wie kann man sich selbst und seinen auf Humanität basierenden Einsichten treu bleiben — trotz heftigen Gegenwinds? Während des Ersten Weltkriegs befanden sich europäische Künstler und Intellektuelle schon einmal in einer solchen Situation. Der aufrechte Romain Rolland — französischer Literatur-Nobelpreisträger — setzte mit seinen hellsichtigen Schriften ein Zeichen, das uns noch heute inspirieren kann. ...
Rudolf Hänsel, rubikon.news, 13. Juli 2019

[→] Das Diktat der Masse
Wir leben in einer Anpassungsgesellschaft, in der wir statt auf unseren inneren Kompass nur noch auf die Mehrheit hören. ...
Deborah Ryszka, kenfm.de, 13.7.2019

[→] Wissen : Mit Open-Source-Saatgut gegen Monopole und Klimawandel
Aktuell kontrollieren drei internationale Agrar- und Chemiekonzerne mehr als 60 Prozent des weltweiten Saatgutmarktes. Auch als Antwort darauf hat der Verein Agrecol die erste Open-Source-Lizenz für Saatgut entwickelt. Wir haben Johannes Kotschi über das Projekt befragt und was Open Source in der Landwirtschaft für Auswirkungen auf Gesellschaft und Klimawandel haben könnte.
Erik Albers, netzpolitik.org, 11.07.2019

[→] Wie der Kapitalismus Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet (Teil 1)
Die Friedenshoffnung nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Pakts ist im Kampfgeschrei der NATO zerstoben. Auf die Wirtschaftskrise des Jahres 2008 folgte keine Richtungskorrektur, sondern ein noch offensiveres Expansionsstreben. Das Diktum von der „westlichen Wertegemeinschaft“ ist zum Synonym für eine aggressive Weltherrschaft geworden. ...
Ullrich Mies, neue-debatte.com, 07.07.2019
[→] Teil 2Teil 3

[→] Gesellschaft im Umbruch: Das Humankapital braucht Solidarität
Psyche kaputt, Rückgrat gebrochen: Der Mensch geht als Humankapital in der Verwertungsgesellschaft zugrunde. Solidarität ist eine alte Medizin, mit der er die Krankheit behandeln kann.
Das Benzin heutiger Wichtigkeit ist die Übertreibung. Also hinein mit dem populistischen Brennstoff in das Feuer der gesellschaftspolitischen Debatte. Es geht um das „Links sein“, den optimierten Selbstausbeuter und das kranke System.
Der Idealtyp des modernen westlichen Menschen sucht in der Verwertungsgesellschaft nach der Behaglichkeit einer kaum bezahlbaren Wohnung im Szeneviertel von Berlin, Wien oder Paris. Er träumt vom einem mit Vegan-Food gefüllten Solarkühlschrank und gibt sich zufrieden mit einem prekären Job in einem kreativen Start-up mit freundlichem Chef und miesem Gehalt. ...
Gunther Sosna, kenfm.de, 7. Juni 2019

[→] Evolutionsbiologe Jared Diamond : „Zum ersten Mal gibt es die Möglichkeit eines weltweiten Kollapses“
Pulitzer-Preis-Träger Jared Diamond warnt die Politik, sich nur auf den Klimawandel zu konzentrieren. Das Zusammenspiel mehrerer Krisen sei das Gefährliche. ...
Björn Rosen und Moritz Honert, tagesspiegel.de, 30.05.2019

[→] Political Correctness – Virtue Signalling, Slacktivism und Social Proof
Mit der Etablierung der Political Correctness zu einem geltenden Code für den gesellschaftlichen Diskurs haben sich bestimmte Verhaltensmuster etabliert, die den Stillstand garantieren. ...
Gerhard Mersmann, neue-debatte.com, 19. Mai 2019   

[→] Am Puls der EU : Die Propaganda-Wahl
Die Euphorie anlässlich der Europawahl am 26. Mai 2019 ist unerträglich und kulminiert dieses Jahr in besonderer Weise: Jetzt gelte es, den „bösen“ Populisten und Nationalisten eins vor den Latz zu knallen, weil diese sich anmaßten, vollkommen grundlos gegen das "demokratische Friedensprojekt" EU aufzumucken. Das Narrativ, die EU sei eben ein solches, ist mittlerweile an unzählig vielen Stellen durch die Realität widerlegt. Dennoch halten viele Bürger der gut situierten, jedoch schmelzenden Mittelschichten Europas am Glauben fest, die EU sei die Krone der Demokratie.
Freude schöner Götterfunken! So mancher mag sich bei der EU die Frage stellen: Wie nackt muss der Kaiser eigentlich noch sein, damit selbst der EU-vernarrteste Bürger endlich erkennt, dass das Gewand der Demokratie nicht existiert? Muss der Kaiser erst gehäutet werden, sodass die scheußliche Fratze des neoliberalen, finanzfaschistischen Europas der Banken und Konzerne zum Vorschein tritt? ...
Nicolas Riedl, neue-debatte.com, 18. Mai 2019

[→] Die Demokratur
Der Traum eines geeinten Europas verwirklicht sich mehr und mehr — in der zwischen 1933 und 1945 geträumten Version.
Es war ein schöner Traum, aber eben doch nur ein Traum: ein vereinigtes Europa als Oase des Friedens und der Freiheit. Dieses Europa hat nicht nur das Friedensversprechen jener Generation gebrochen, die sich 1945 aus den Trümmern eines furchtbaren Krieges erhob; es hat nicht nur die soziale Ungleichheit zwischen den Ländern und auch im Inneren der einzelnen Staaten zu seinem Markenzeichen gemacht — dieses Europa ist auch dabei, seine Freiheit zu begraben. Die Freiheit, die es für seinen wichtigsten, immer wieder pathostriefend beschworenen Exportartikel hält. Der Unterschied zwischen den „bösen“ und autoritären Ländern des Ostens und den „guten“ des Westens ist dabei nur marginal. Ob in Ungarn, Polen und Österreich oder in Spanien, Italien und Frankreich; ob zentral in Brüssel und Berlin oder an der „Peripherie“, in Griechenland — überall zündelt die Staatsmacht mit Werkzeugen der Diktatur. Wir befinden uns längst auf dem Marsch in die autoritäre Postdemokratie. ...
Roland Rottenfußer, rubikon.news, 18. Mai 2019

[→] Verwanzte Welt
KI und Überwachungstechnologie sind die Hebel zur totalen Kontrolle der Weltbevölkerung.
Hört man unsere Politiker reden, so kommt „die Digitalisierung“ über uns wie eine Sturmflut: nicht kontrollierbar, nicht aufzuhalten. Aufgabe der Regierungen sei es nur noch, sich dem, was ohnehin geschehen wird, auf möglichst smarte Weise — und früher als konkurrierende Staaten — anzupassen. Dies sind faule Ausreden. Die Technik selbst ist nie der Akteur, sie folgt den Zielen derer, die sie entwerfen und programmieren. Und diese Ziele geben Anlass zu großer Besorgnis. Schrittweise wird unsere Intimsphäre zerstört, werden immer mehr Lebensvorgänge vernetzt und damit überwachbar gemacht. Parallel zum Bau von immer menschenähnlicheren Robotern wird von den Herren der Welt eine Robotermenschheit erschaffen, die nur noch innerhalb erwünschter Parameter funktionieren soll. Wir müssen aufwachen und für eine lebenswerte Zukunft kämpfen. ...
Werner Meixner, rubikon.news, 03.05.2019

[→] Klassenkampf 2.0
Die Arbeitnehmerrechte sind in Gefahr, wenn wir annehmen, den Grundwiderspruch zwischen Arbeit und Kapital gebe es nicht mehr.
Digitale Revolution, Jobabbau, soziale Spaltung, ökologische Krisen, korrumpierte Gewerkschaften, Revolte von rechts: Der Spätkapitalismus neoliberaler Ausprägung stellt die lohnabhängige Klasse im 21. Jahrhundert vor gewaltige Herausforderungen. Es ist der Kapitalseite teilweise gelungen, den Eindruck zu erwecken, Klassenkampf sei „out“ oder nicht mehr notwendig. Im Schatten dieser kollektiven Suggestion wurden Arbeitnehmer — unter anderem mit Hilfe von Hartz IV — zunehmend entrechtet und unter Druck gesetzt. Rechtspopulistische Vorschläge — etwa die Abschottung gegen Flüchtlinge — sind dabei keine Lösung, weil sie eine Opfergruppe gegen die andere auszuspielen versuchen. Sozialer Fortschritt ist nur global und solidarisch zu erreichen. ...
Susan Bonath, rubikon.news, 01. Mai 2019

[→] Stephan Schulmeister – Der Weg zur Prosperität
Mehrere Dekaden Neoliberalismus haben tiefe Spuren in Europa und in Deutschland hinterlassen. Stephan Schulmeister zieht in seinem Buch Bilanz, analysiert Fehler und Irrtümer neoliberalen Denkens und weist auf, wie "Der Weg zur Prosperität" gestaltet werden könnte. ...
Gert Ewen Ungar, deutsch.rt.com, 28.04.2019

[→] Der Grund-Konflikt
Enteignungen würden soziales Unrecht bei einer seiner Wurzeln packen: dem Privateigentum an Boden.
In Berlin will ein Volksbegehren die großen Wohnungskonzerne enteignen. Erwartungsgemäß ging ein Aufschrei durch die kapitalfromme Politik- und Medienlandschaft. Sehr unwahrscheinlich, dass Enteignungen tatsächlich stattfinden werden — obwohl das Grundgesetz dies erlauben würde. Das Grundproblem allerdings geht tiefer. Auch 200 Jahre nach Abschaffung der Leibeigenschaft in Europa gilt für das Verhältnis von Bodenbesitzern und Bodennutzern noch immer vielfach: Wer arbeitet, besitzt nicht; wer besitzt, arbeitet nicht. Privatbesitz an Boden muss an legitimem Eigenbedarf und am Gemeinwohl orientiert sein. Ohne sinnvolle Nutzung ist Privatbesitz nichts als eine durch Gewalt, List oder durch die Gnade der reichen Geburt erzwungene gemeinschaftsschädliche Anmaßung. Formen des Missbrauchs von Eigentum wie Raubbau, Bodenspekulation und neofeudalistische Ausbeutung der Landlosen durch Pacht und Mieten müssen durch eine Bodenreform konsequent unterbunden werden. ...
von Roland Rottenfußer, rubikon.news, 27. April 2019

[→] Die Spanner-Diktatur
Wir leben im Zeitalter der totalen Kontrolle. Exklusivabdruck aus „Wenn man weiß, wo der Verstand ist, hat der Tag Struktur“.
Das Ende der Privatsphäre ist keine Bagatelle. Wer sich beobachtet weiß, verändert sein Verhalten – und zwar im Sinne von mehr Konformität. Dies haben zahlreiche Studien mittlerweile bestätigt. Deshalb ist es eine Schande, dass der Widerstand nach Bekanntwerden des NSA-Überwachungsskandals nach zaghaften Anfängen im Sande verlief. Wenn wir das Schnüffel-Regime der Geheimdienste nicht abschütteln, werden wir erleben müssen, wie nicht nur die Gesellschaft als Ganzes, sondern auch die Seele jedes Einzelnen im Interesse der Macht deformiert wird. ...
Alexander Unzicker, rubikon.news, 27. April 2019

[→] 20 Jahre seit NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien (2) : Medienlügen und "eingebettete" Journalisten
In seinen täglichen Briefings fütterte NATO-Sprecher Jamie Shea (r.) Medienvertreter mit Kriegslügen. Daneben: Conrad Freitag vom Obersten Hauptquartier der Alliierten Streitkräfte in Europa (SHAPE).
Nach den westlichen, auf Krieg drängenden Politikern und ihren bezahlten Regierungs- und NATO-Sprechern verdienen jene besondere Beachtung, die sich gerne als "vierte Gewalt" im Staat feiern lassen: Die Mainstream-Medien mit ihren "eingebetteten" Journalisten. ...
Klaus Hartmann, deutsch.rt.com, 27.04.2019

[→] Totaler Blackout
Totaler Zusammenbruch des Stromnetzes. Dunkelheit, kein Google, keine Freund:innen mehr bei Facebook, kein fließendes Wasser, keine Lebensmittelkühlung, keine Sprinkleranlagen und Futteranlagen, keine Zapfsäulen, keine Lieferungen, keine Nachrichten mehr.
Auch Atomkraftwerke brauchen Netzversorgung von außen zur Kühlung, etwa für zwei Wochen gibt es in der Regel Treibstoff für die Notaggregate, danach droht der Supergau. Wie viele Atomkraftwerke gibt es in Europa?
Viele Spezialist:innen halten einen Blackout für möglich bis wahrscheinlich, da die Netze immer komplexer werden und immer abhängiger voneinander ...
neue-debatte.com, 26. April 2019

[→] Mut zum Leben
Durch Hingabe lernen wir, Kontrolle loszulassen — und gewinnen Vertrauen, Lebendigkeit und eine bessere Welt.
„Hingabe“ zählt nicht zum üblichen Vokabular politisch bewusster Menschen. Dem Begriff wird in der Liebe noch eine Existenzberechtigung zugestanden; auf anderen Feldern gilt er aber als höchst suspekt, weil er nach Passivität und Fatalismus riecht. Der Mensch — so behaupten „weltliche“ wie auch viele spirituelle Menschen einhellig — sei Ursache allen Geschehens und somit auch voll verantwortlich. Doch ist er das wirklich? Hingabe-Spiritualität sieht den Menschen nicht als Sucher, sondern als Gefundenen; nicht als Sprecher, sondern als Angesprochenen; nicht als Macher, sondern als denjenigen, mit dem etwas geschieht. Ob dabei nun eine „himmlische Macht“ die Initiatorin von allem ist, ist Glaubenssache. Sicher ist jedoch, dass einer im Kontrollieren-Wollen und Tun-Müssen verkrampften Menschheit ein wenig mehr Hingabe gut täte. ...
Roland Rottenfußer, rubikon.news, 20. April 2019

[→] Psychologie : Glücklich durch Zuversicht
Die Weltlage ist trübe? Umso wichtiger sind positive Beispiele. Warum es sich lohnt, für seine Ziele zu kämpfen und welche innere Haltung dabei hilft.
Ulrich Schnabel, spiegel.de, 19.04.2019

[→] Aus Liebe zum Leben
Widerstand gegen destruktive Kräfte erwächst aus der Sympathie für das, was zerstört werden soll.
Der Umweltaktivist Bruno Manser hat es uns vorgemacht: Unser Engagement gegen die Umweltzerstörung muss aus Liebe radikal sein. Gedanken des Dichters und Essayisten Peter Fahr über seinen verschollenen Freund und das Überleben der Menschheit.
Peter Fahr, rubikon.news, 18. April 2019

[→] Der Macht-Wahn
Wie in Syrien geht es auch in Venezuela nicht nur um Öl, sondern um die Sucht, andere zu beherrschen.
Nicht das Erdöl, sondern die Besessenheit des Westens, andere zu beherrschen, ist laut Andre Vltchek der eigentliche Grund für die Gewalt und den Terror, den der Westen über die ganze Welt bringt. Diese Besessenheit findet in den neokolonialen Kriegen ebenso ihren Ausdruck wie in den Regime-Change-Bestrebungen in Venezuela und Syrien. Und wer sich wie Venezuela und Syrien gegen die Vereinnahmung durch den Westen wehrt, kämpft gleichzeitig für die ganze unterdrückte Welt. ...
Andre Vltchek, rubikon.news, 17. April 2019

[→] Lasst sie nicht gewinnen!
Mit der Verhaftung von Julian Assange sind wir an einem Wendepunkt angekommen und unser Handeln wird wichtiger denn je.
Werden wir warten, bis sie kommen, um uns zu holen, weil unsere Häuser auf Ressourcen gebaut wurden, die sie plündern möchten; weil wir online Informationen ausgetauscht haben, die sie als störend empfanden; weil wir zu fragen gewagt haben, warum Verrückte unser Land und weite Teile der Welt beherrschen? Das fragt Whitney Webb in ihrem Artikel zur Verhaftung des Mannes, dem die Welt das Wissen über routinemäßige Kriegsverbrechen der USA verdankt.
Whitney Webb, rubikon.news, 12. April 2019

[→] Eigentum ist antastbar
Mieten : Reich ist nicht, wer ein Haus hat, sondern wer das Haus eines anderen besitzt. Was der aktuelle Streit über unsere Wirtschaft lehrt ...
Stephan Kaufmann, freitag.de, 12.04.2019, Ausgabe 15/2019

[→] OECD : Die Mittelklasse ist in der Klemme
Stagnation der Einkommen, Überschuldung, hohe Mieten, Angst vor der Zukunft, ruinöses Konsumvorbild "Reiche" - eine Studie der Organisation malt ein düsteres Entwicklungsbild
Der Mittelklasse geht es in vielen Länder nicht gut. Das große, nicht leicht einzugrenzende gesellschaftliche Ensemble, oft als Garant des sozialen Friedens herausgestellt, lebt seit dem Boom der späten Nachkriegsjahren vom Versprechen des Wohlstands und von Aufwärtsbewegungen. Seit einigen Jahren aber stagniert die Mittelklasse und geht sogar zurück, in der Mitte wachsen die Zukunftssorgen und die Verschuldung, stellt eine OECD-Studie fest. ...
Thomas Pany, heise.de, 11. April 2019

[→] Feindbild Jugend
Die Reaktionen von Älteren auf die Schülerstreiks offenbaren tiefer gehende Ressentiments.
Sie werden gefürchtet und verachtet, beneidet und schamlos ausgenutzt: Jugendliche sind für Erwachsene noch immer weitgehend unverstandene, fremdartige Wesen. Generationenkonflikte gab es schon immer. Angestachelt durch medial aufbereitete Gewalttaten, hat sich in den letzten Jahren allerdings eine regelrechte Jugendphobie herausgebildet, die diskriminierende Züge annimmt. Dies ist kein Widerspruch zum allgegenwärtigen „Jugendwahn“. Beide sind nur zwei Seiten ein- und derselben Medaille. Nun haben sich junge Menschen selbst zu Wort gemeldet und eine Schülerstreik-Bewegung gegründet, die die politische Landschaft in vielen Ländern aufmischt. Der Hauptvorwurf: Die Altvorderen hätten in der Klimafrage ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Da wird so mancher „Spitzenpolitiker“ nervös und drängt die Lausebengel und Gören mit altväterlicher Gebärde, husch wieder an die Schulbänke zurückzugehen. Zu spät, die Jugend ist erwacht und wird sich viele Zumutungen nicht länger bieten lassen. ...
Roland Rottenfußer, rubikon.news, 11. April 2019

[→] Umweltgutachten : Digitalisierung ist heute Brandbeschleuniger für Ressourcen-Raubbau und Ungleichheit
Die Digitalisierung, wie wir sie heute kennen, untergräbt den Klimaschutz und Grundrechte. Der Umweltbeirat der Bundesregierung macht Vorschläge, das zu ändern – vor allem auf der internationalen Ebene. Aber wie glaubwürdig wäre die Bundesregierung, wenn sie bei EU und UN nachhaltige Digitalisierung fordert, aber zu Hause wenig Fortschritte macht? ...
Leon Kaiser, netzpolitik.org, 11.04.2019

[→] Smart City und Smarter Shit – Alles nur zu Deinem Wohle
Die Smart City, die „intelligenteStadt entsteht – in Berlin und an vielen weiteren Orten, weltweit. Was bedeutet Smart City eigentlich, wer treibt diese Entwicklungen voran, wem nützen sie und was könnten die Folgen sein? Wo finden sich Konfliktfelder und Angriffspunkte? ...neue-debatte.com, 7. April 2019

[→] „Diese schleichenden Entwicklungen sind schlimmer als mancher Skandal“
Sehen, denken und handeln: Darauf wird es ankommen, wenn wir als Bürger nicht Opfer einer Medienberichterstattung werden wollen, die nach zweierlei Maß misst. Sehen, denken und handeln: Darauf kommt es an, wenn wir als Bürger verstehen wollen, was sich um uns herum wirklich an politischen Entwicklungen vollzieht. Das findet Alexander Unzicker, Physiker und Jurist, der sich Gedanken darüber gemacht hat, wie es uns gelingen kann, von der Flut an Informationen, die sich jeden Tag ihren Weg durch die Medien bahnt, nur das wirklich Relevante aufzunehmen. Im Interview mit den NachDenkSeiten verweist auf Unzicker auf die Gefahr, dass wir als Bürger die „langsamen Verschiebungen des Wertessystems“ nicht wahrnehmen stellt einen „besorgniserregenden Zustand“ im Hinblick auf die Irrationalität im Denken fest. Beschreibung für Suchmaschinen
Marcus Klöckner, nachdenkseiten.de, 07. April 2019

[→] Durchgreifende Korrekturen als Frage des Überlebens
Unsere Zivilisation befindet sich in einer kollektiven Hyperventilation - regiert von einer veralteten Politikerkaste, die von der revoltierenden Schülergeneration hoffentlich bald abgewählt wird
Vor knapp 250 Jahren konnte der Dichter Matthias Claudius (1740-1850) seine Leserschaft noch dazu ermuntern, täglich die Freude am eigenen Menschsein zu besingen: "Ich danke Gott, und freue mich / Wie ’s Kind zur Weihnachtsgabe, / Dass ich bin, bin! Und dass ich dich, / Schön menschlich Antlitz! habe." An die Schönheit der Gattung Mensch vermag heute ein Großteil des Publikums nicht mehr zu glauben. Zu offenkundig ist die Übermacht der zerstörerischen und selbstmörderischen Potenzen unserer Spezies geworden. ...
Peter Bürger, heise.de, 07. April 2019
[→ Anm.: Der Mensch hat sich nicht aus freien Stücken für das Böse entschieden, sondern sich aus freien Stücken von Gott abgewandt, bzw. hat sich verleiten lassen, sein gut- und besorgt sein in Zweifel zu ziehen! Ein feiner aber bedeutender Unterschied, wie ich meine. ...]

[→] Noam Chomsky zur aktuellen Lage von Demokratie & Menschenrechten
In diesem von Forces of Renewal Southeast Asia (FORSEA) produzierten und von acTVism Munich ins Deutsche übersetzten und synchronisierten Video spricht Prof. Noam Chomsky über die aktuelle Lage von Demokratie und Menschenrechten weltweit. Chomsky spricht auch eine Reihe von Themen an, darunter die Revolution in den Vereinigten Staaten im 18. Jahrhundert und die Ausarbeitung ihrer Verfassung, den Aufstieg der extremistischen Rechten in Europa heute und die globale Flüchtlingskrise in den westlichen Staaten.
Zain Raza, actvism.org, 4. April 2019

[→] Design für die Gesellschaft : So retten wir die Welt
Menschen, Abgase und Müll werden mehr, die Ressourcen weniger. Gefragt sind Lösungen, die Spaß bringen - aber auch Lebensqualität. Eine Ausstellung in Hamburg zeigt Projekte, die das leisten sollen.
Philipp Löwe, spiegel.de, 04.04.2019
→ s.a.: https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/aktuell/social-design.html

[→] George Monbiot : Entfremdung, Umweltkollaps und die Suche nach einem neuen Narrativ (Video)
Fabian Scheidler im Gespräch mit George Monbiot, Kolumnist beim Guardian und Buchautor (United People: Manifest für eine neue Weltordnung, Hitze, Out of the Wreckage. A New Politics for an Age of Crisis).
Jahrzehnte neoliberaler Politik und Ideologie haben weltweit den Zusammenhalt von Gesellschaften ausgehöhlt und die Grundlagen für den Aufstieg rechter Demagogen und Faschisten geschaffen, so George Monbiot. Aus Wut und Mangel an politischen Alternativen hätten die Briten mit dem EU-Referendum dem Establishment einen Denkzettel verpassen wollen. Doch die Konsequenzen könnten für die Mehrheit der Bevölkerung verheerend sein. Die Milliardärsklasse einschließlich der Medienoligarchen wolle mit einem harten Brexit ein regulatorisches Vakuum schaffen, um Großbritannien näher an die deregulierte US-Wirtschaft zu rücken. ...
Zain Raza, actvism.org, 3. April 2019

[→] Interview : „Tyrannei, die sich von Menschen ernährt“
Shoshana Zuboff könnte sich eine digitale Welt auch ohne Überwachungskapitalismus vorstellen
Willkommen im Zeitalter des Überwachungskapitalismus! Noch ist nicht ausgemacht, wie die digitale Revolution unser Leben verändern wird, wir stehen ja noch ganz am Anfang. Der Zustand der Debatte darüber gleicht deswegen oft jener „informierten Verwunderung“, die Manuel Castells diagnostiziert. Shoshana Zuboff aber hat dazu nun ein scharfsinniges Buch veröffentlicht: einen Versuch, unsere Zeit auf den Begriff zu bringen.
John Naughton, freitag.de, 02.04.2019, Ausgabe 13/2019

[→] BPK : "Scientists for Future" zu den Protesten für mehr Klimaschutz
youtube.com, 12. März 2019



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