Montag, 17. März 2014

Gehen 2052 die Lichter aus? (update)

Bericht an den Club of Rome: "Wir werden einen Kollaps erleben"
Die Menschheit wird nicht überleben, wenn sie ihre Verschwendung und Kurzsichtigkeit fortsetzt. So drastisch stellt der Club of Rome die verheerenden Folgen des Klimawandels infolge des ungebremsten Wirtschaftswachstums dar. 40 Jahre nach den "Grenzen des Wachstums" warnt der Think Tank: "Business as usual" sei keine Option mehr, der Klimaschutz müsse endlich profitabel werden. ...
sueddeutsche.de, 08.05.2012.

[→] (neu) Der Exodus der Geldmenschen
Flucht auf den Mars, Upload in die Cloud oder Rückzug in den Atombunker? Wie die Superreichen sich auf die Apokalypse vorbereiten
Der Sozialwissenschaftler und Medientheoretiker Douglas Mark Rushkoff erhielt im vergangenen Jahr ein Angebot, das er kaum ablehnen konnte.
Es sei das mit Abstand höchste Honorar gewesen, das ihm für einen Vortrag vor einem äußerst exklusiven Publikum in einem abgeschotteten Luxusressort für Superreiche angeboten wurde. Für den Gegenwert seines halben Jahresgehalts als Professor für Medientheorie und digitale Wirtschaft an der City University of New York sollte Rushkoff einen Vortrag samt Diskussionsrunde vor dem erlesensten Geldadel des Spätkapitalismus halten, vor einer Gruppe von rund hundert Investmentbankern, die Auskunft über das Thema "Die Zukunft der Technik" wünschten. ...
Tomasz Konicz, telepolis.de, 16. Juli 2018

[→] Das Terrorspiel der Clowns
Eine der berüchtigsten Kunstfiguren der Kulturindustrie erwacht im gegenwärtigen Clownwahn zum Leben
Es lohnt sich, mit den Waren zu beschäftigen, die die spätkapitalistische Kulturindustrie fabriziert. Natürlich nicht ihres konkreten "Unterhaltungswerts" wegen, ... Die Auseinandersetzung mit den Mainstream-Produkten der Medienindustrie lohnt deswegen, weil diese unbewusst, im Subtext auf das "kollektive Unterbewusste" der Gesellschaft verweisen, in der sie hergestellt werden. Sie verweisen auf das, was in der Gesellschaft vor sich geht, aber aufgrund der dominanten Ideologie, des gegebenen Sachzwangsregimes nicht öffentlich artikuliert und debattiert wird. Kulturindustrie hat schon immer eine Art umgekehrter Psychoanalyse praktiziert, bei der öffentlich tabuisierte Widersprüche, Prozesse oder Ereignisse ins Unbewusst-Symbolische verdrängt und zumeist personifiziert wurden.
Es gilt also, diesen unbewusst in die Produkte der Kulturindustrie eingewobenen Subtext freizulegen, zu dechiffrieren, um Einsichten in all die irrationalen Verheerungen des Massenbewusstseins zu erhalten, die von der herrschenden neoliberalen Ideologie mit dem Bannfluch belegt sind. Das, was die spätkapitalistische Gesellschaft von sich selbst nicht wissen will, kommt so zu Vorschein. ...
Tomasz Konicz, telepolis.de, 27.10.2016

[→] Künstliche Intelligenz: Wird sie uns eines Tages töten?
Künstliche Intelligenz wohnt in der großen weiten Welt von Big Data. Nur mit ihrer Hilfe können wir das uferlose Meer an Information nutzen. Ein einzelner Mensch, sogar eine ganze Armee, wäre vollkommen überfordert. KI kann das. Und bald wird sie noch mehr können. Sie wird – so ihre Erfinder – in nächster Zeit tausendmal klüger als die gesamte Menschheit sein. ... willkommen in der Google-Größenordnung. ...
Jay Tuck, pcwelt.de, 05.09.2016

[→] Gescheiterte Staaten und Klimakatastrophe
Nach Satellitenbildern und geologischen Messungen könnte der gescheiterte "arabische Frühling" eine Klimakomponente aufweisen.
Während im amerikanischen Wahlkampf die Kandidaten der Republikaner noch um die Wette streiten, wer am schrillsten die globale Erwärmung abstreiten kann, arbeiten andere, wie die NASA und DLR, an der Messung deren Auswirkungen in der ganzen Welt. ...
Raúl Rojas, telepolis.de, 15.03.2016 

[→] Das absehbare Ende des Internets
Noch ist die digitale Infrastruktur neu, aber auch sie muss in absehbarer Zeit wie Straßen oder Brücken erneuert werden, bei einem Crash des Weltmarkts könnte sie auch zusammenbrechen.
Seit dem Beginn dieses Jahrhunderts ist das Internet ein zentraler Bestandteil unserer Lebenswelt geworden. War das Zwanzigste Jahrhundert noch das Zeitalter der Industrie, so erleben wir jetzt den rasend schnellen Übergang in das Informationszeitalter. Unsere Gesellschaft wird immer öfter als postindustriell, postmateriell oder einfach als Wissensgesellschaft bezeichnet. Der schnelle und ungestörte Fluss von Daten, Zahlen, Fakten, Bilder und Filmen bestimmt unsere Wahrnehmung. Aber zugleich vergessen wir, welche materiellen Grundlagen unsere Lebensweise hat und welcher Aufwand nötig ist, um alles aufrechtzuerhalten. Wenn sich das nicht ändert, dann markiert der Erfolg des Internets den Anfang seines Untergangs. ...
Thomas Grüter, telepolis.de, 11.11.2013



Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Oder vielleicht auch schon früher?

Der Präsident spricht: "Es geschah am 28. Juni". faz.net, 28.06.2012 · In seiner Rede vor dem Europäischen Rat hat Martin Schulz, der Präsident des Europa-Parlaments, vor einem dramatischen Demokratiedefizit bei den Maßnahmen zur Euro-Rettung gewarnt.

Spaniens Krisenopfer: "Sie ließen nur die Gerippe zurück". Spiegel Online, 28.06.12. In ganz Spanien wächst die Wut auf die Diebe. In Murcia im Osten Spaniens plünderten sie gerade die Felder.

Anatomie einer Hintergehung : faz.net, 21.06.2012 · Das jüngste Karlsruher Urteil ist eine präzise und dichte Beschreibung des Regierungsstils von Angela Merkel in Zeiten der europäischen Staatsschuldenkrise. Wir lesen eine Warnung vor drohender Entdemokratisierung.

Anonym hat gesagt…

Studie der NASA : Die Menschheit ist am Ende. n24.de, 19.03.2014

→ weiter unter: http://www.n24.de/n24/Nachrichten/n24-netzreporter/d/4455836/die-menschheit-ist-am-ende.html
 

Massenaussterben hat gesagt…

Auch Menschheit in Gefahr?: Forscher warnen vor Massenaussterben
Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung und Waldrodung sind die Hauptgründe für das beschleunigte Massensterben auf der Erde. Forscher finden Anzeichen für den Beginn einer sechsten Welle des Aussterbens - diesmal könnte es auch den Menschen treffen. ...
n-tv.de, 20. Juni 2015
 

Wenzel hat gesagt…

Die Flutkarten wurden Anfang dieses Jahres aktualisiert. (z.B. http://flood.firetree.net)
Diese gingen bis vor kurzem noch bis 35m, nach Fertigstellung der antarktischen Eisvermessung wurden die Karten angepasst und zeigen jetzt die vorhergesagten 60 Meter an. ...
 

Wenzel hat gesagt…

Und ein Detail noch: Verantwortung hin oder her, wenn der Phosphatdünger, welcher eine fossile Resource ist und hauptsächlich in Nordafrika abgebaut wird, alle ist, dann wird es hier in Europa richtig ungemütlich werden. […] Die bekannten Lagerstätten werden bei gleichbleibendem Verbrauch (der Verbrauch bleibt nie gleich) laut UNO bis 2050 reichen. Wenn wir dieses Problem bewältigt haben, dann kommt das Wasser. ...
 

"Ökosysteme" hat gesagt…

Das globale Vogelsterben ist ein böses Vorzeichen
Weltweit nimmt die Zahl der Vögel rapide ab, hunderte Arten sind vom Aussterben bedroht. Uns Menschen sollte das eine Warnung sein: Geht es der Vogelwelt nicht gut, bekommen später auch wir Probleme. ...
welt.de, 19.07.2016
 

"@ 'Künstliche Intelligenz: Wird sie uns eines Tages töten?'" hat gesagt…

Künstliche Intelligenz interessiert sich nicht für uns Menschen
Jürgen Schmidhuber gehört zu den KI-Experten, die intelligenten Systemen eine Menge zutrauen. Doch obwohl sie bald weitaus intelligenter sein werden als wir, müssen wir sie nicht fürchten: Sie werden sich für uns nicht interessieren. ...
Jan-Bernd Meyer, Leitender Redakteur der Computerwoche, hat Prof. Dr. Jürgen Schmidhuber dazu interviewt.
pcwelt.de, 05.09.2016
 

"@ 'Künstliche Intelligenz interessiert sich nicht für uns Menschen'" hat gesagt…

Warum beruhigt mich das nicht? Im Gegenteil: Eine KI, die sich nicht für uns Menschen interessiert, ist womöglich noch viel gefährlicher! Sobald es nämlich um Ressourcen geht, auf die Menschen existentiell angewiesen sind und welche die Roboter ab einem gewissen Zeitpunkt vielleicht auch haben wollen / brauchen ...
 

"Ist ZORN der Schlüssel?" hat gesagt…

Georg Schramm: ZORN (YouTube)
 

"@ 'Künstliche Intelligenz interessiert sich nicht für uns Menschen'" hat gesagt…

Roboter schlägt bei "Amoklauf" erstmals auf Menschen ein – Opfer schwer verletzt
Auf einer IT-Messe in China hat ein Roboter - vermutlich bewusst – einen Menschen angegriffen und schwer verletzt. Die Ursache des plötzlichen „Amoklaufs“ ist bislang unklar. In den sozialen Netzwerken spricht man schon vom Anfang einer „Rebellion der Maschinen“. ...

Mehr: https://de.sputniknews.com/technik/20161118313414945-china-erster-roboter-angriff-auf-menschen/
 

Anonym hat gesagt…

Methan : Die verdrängte Klima-Gefahr
Methan ist deutlich klimaschädlicher als CO2, der Gehalt in der Atmosphäre steigt stark. Forscher sagen: Hier liegt die beste Möglichkeit, den Klimawandel schnell abzubremsen. ...
Benjamin von Brackel, fr-online.de, 16. Dezember 2016