Repair-Café

Die Idee stammt aus den Niederlanden. Seit dem 12. April 2013 wird nun auch in Mainz gewerkelt und geschraubt wider "Schmeiß weg, und kauf neu". In der Regel finden an jedem letzten Freitag eines Monats die Treffen statt.

Nächstes Treffen30. November 2018, 18:00 - 20:30 Uhr. (mit Kleidertausch, 3-D-Druck-Vorführung, Fahrrad- und Holzwerkstatt und einem kleinen UmsonstRegal!) Wo: Windmühlenschule (Generaloberst-Beck-Straße) in der Mainzer Oberstadt!
Hier gibt es einen kleinen Lageplan, wo die Räumlichkeiten zu finden sind.

Wir wünschen dem Projekt einen guten Start und eine lange Lebensdauer!


[→] (neu) Repair Cafés gegen die Kultur des Wegwerfens
Sie wollen die Konsumgesellschaft verändern: Das ist eines der Ziele der Aktiven in Repair Cafés. Sigrid Kannengießer zeigt an drei Fallbeispielen, warum Hilfesuchende ihre Alltagsgegenstände in die Repair Cafés bringen und wie dort geholfen wird. Aber kann man schon von einer „Reparaturbewegung“ sprechen?
Sigrid Kannengießer, netzpolitik.org, 03.11.2018

[→] Recht auf Reparatur: der Oktober steht im Zeichen des Reparierens
Mit vielen Veranstaltungen wollen die Repair Cafés im Oktober für Nachhaltigkeit werben. Eine neue Initiative fordert das "Recht auf Reparatur".
Reparieren statt Wegwerfen – um noch mehr Leute für Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung zu begeistern, gibt es im Oktober gleich eine Reihe von Veranstaltungen. Am 13. Oktober startet die dritte Internationale Repair-Café-Woche, die allerdings etwas länger geht, nämlich bis zum 21. Oktober. Dahinter steckt die Repair Café Foundation, zu der mittlerweile rund 1600 Initiativen in 33 Ländern gehören.
Helga Hansen, heise.de, 04.10.2018

[→] Fairphone 2 wird besser und lebt länger
Das zweite Fairphone soll besser werden als sein Vorgänger. Der Hersteller verspricht potente Hardware und ein großes, scharfes Display. Die Produktionskette wird transparenter, das Smartphone ist modular zusammengebaut. Doch der Sprung hat seinen Preis. ...
n-tv.de, 17.06.2015

[→] Mein Müll? Passt jeden Monat in ein Einmachglas
Abfallfrei leben, und das in New York – geht das überhaupt? Lauren Singer hat vor drei Jahren damit angefangen. In ihrem Blog berichtet sie davon – und darüber, was ihr die Bilanz versaut. ...
welt.de, 17.12.14

[→] Der neue Bastelspaß: Selbst ist der Heimwerker.
Wegwerfen war gestern: Die Leute reparieren, was das Zeug hält: Fahrrad, Toaster, Waschmaschine. Und sogar das iPhone. Am meisten Spaß macht das Basteln mit anderen zusammen.
Britta Beeger, faz.net, 17.08.2013

[→] Geräte reparieren als Autodidakt. - Ein zerbrochenes Display-Schutzglas beim Handy, ein Grünstich beim Monitor oder ein kaputtes Bügeleisen sind noch lange kein Grund, die Geräte wegzuschmeißen oder teuer reparieren zu lassen. Hilfe gibt es online wie offline unter Gleichgesinnten.
rhein-zeitung.de, 09.07.2013

[→] Repair-Café in Mainzer Neustadt eröffnet: Bürger können kaputte Geräte kostenlos reparieren lassen. AZ, 15.04.2013

[→] Die Reparatur-Rebellen. Ob Waschmaschine, Flachbildfernseher oder Smartphone – viele Produkte gehen vorzeitig kaputt. Dann heißt es meist: neu kaufen. Doch viele Konsumenten akzeptieren das nicht mehr und helfen sich selbst. Technology Review, 27.03.13

[→] Gegen die Wegwerfmentalität. - REPAIR CAFÉ Evangelische Kirche öffnet Räume in Mainz, in denen Bürger defekte Dinge reparieren / Initiator kommt aus Guntersblum. AZ, 21.02.2013

[→] http://www.repaircafemainz.de

[→] http://repaircafe.de

[→] https://www.reparatur-initiativen.de


→ s.a.: "Geplante Obsoleszenz"

[→] Kommen Rührgeräte in den Himmel?
Ein neuer Film über langlebige VEB-Produkte aus der ehem. DDR - garniert mit einem klein bißchen Ostalgie.
→ CinéMayence, Schillerplatz 11 (im Institut français), So 27.11. - Di 29.11.2016, 20:30 Uhr

[→] Anmerkung zu einem zähen Diskurs
Wir brauchen Lebensdauer-Informationen
Sie ist eher ziemlich zäh und konsequenzlos, die Diskussion um den "Geplanten Verschleiß", also dem Vorwurf, die Konsumgüterindustrie gestalte die Lebensdauer ihrer Produkte aus Absatzinteresse weitaus kürzer als möglich. Tatsächlich wäre es ein wesentlicher Beitrag zur Umwelt- und Klimapolitik, gäbe es mehr langlebige Güter. Dazu ein Vorschlag. ...
Karl Kollmann, telepolis.de, 09.11.2015

[→]  Geplante Obsoleszenz als Betrugsdelikt
Frankreich bestraft künftig die absichtliche Verringerung der Lebensdauer von Produkten Künftig ist es in Frankreich möglich, Produkthersteller oder -importeure wegen "geplanter Obsoleszenz" vor Gericht zu bringen. Ein entsprechendes Gesetz, das zum Energiewende-Gesetzespaket gehört (vgl. auch → Das langsame Ende der Plastiktüten), wurde am Dienstag in der Nationalversammlung verabschiedet. Es sieht vor, die "obsolescence programmée" als Betrugsdelikt zu behandeln und zu bestrafen - mit bis zu zwei Jahren Gefängnis und einer Geldbuße von bis zu 300.000 Euro. ...
Thomas Pany, telepolis.de, 16.10.2014

[→] Kaufen für die Müllhalde. Reinhard Jellen spricht mit Jürgen Reuß über künstlich erzeugten Verschleiß von Industrieprodukten.
telepolis.de, 12.05.2013

[→] Elektrogeräte und ihre Garantiezeit : Garantiert schnell kaputt? ·  Laptop, Kühlschrank und Handy machen nach dem Eindruck von Verbrauchern immer schneller schlapp. Viele vermuten, dahinter steckt System. Ein Unternehmen aus Bensheim will mit einem Gütesiegel gegensteuern.
faz.net, 20.03.2013

[→] Eingebautes Verfallsdatum, Schrott-Bauteile: Kaum gekauft, schon kaputt: Hersteller bauen bewusst minderwertige Geräte.
focus.de, 20.03.2013 

[→] Studie zu Elektrogeräten : "Geplanter Verschleiß ist ein Massenphänomen".
sz, 20.03.2013

[→] Geplante Obsoleszenz. Stefan Schridde will Unternehmen zum Herstellen langlebigerer Produkte bewegen. In den letzten Jahren äußern immer mehr Verbraucher in Foren und anderswo den Eindruck, dass Produkte sehr viel schneller kaputt gehen, als es den Käufern recht ist. Auch teure Marken sind von diesem Phänomen namens "Obsoleszenz" nicht ausgenommen. Der Berliner Betriebswirt Stefan Schridde will sich des Problems mit seinem Portal Murks? Nein danke! annehmen, in dem Verbraucher demnächst ihre Erfahrungen mit Produkten melden können, die nicht lange halten. In einem dynamischen Balkendiagramm sollen dort dann die Namen der Hersteller gezeigt werden, zu denen die meisten Obsoleszenzmeldungen vorliegen.
telepolis.de, 27.02.2012
http://www.murks-nein-danke.de


Weblinks

[→] http://c2c-ev.de (cradle to cradle)

[→] http://www.handy-faq.de

[→] http://www.faq4mobiles.de

[→] http://www.ifixit.com

[→] http://forum.teamhack.de

[→] http://www.offene-werkstaetten.org

[→] http://www.vz-nrw.de/home

[→] http://www.ipod-forum.de


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