Dienstag, 1. September 2015

Brasilianisierung (update)

Gestern Brasilien, heute die Tigerstaaten und morgen die ganze Welt?

Indien: 68 Millionen leben in Slums. Sind Privatisierungswellen und die Politik der Großkonzerne verantwortlich? telepolis,de, 23.03.2013

Weblinks


[→] (neu) George Soros und der IWF: Ziemlich beste Freunde
Schulden als Massenvernichtungswaffe, die Popper-Mont-Pèlerin-Connection und "Verschwörungstheorie" nach Popper: Soros-Leaks Teil 3
Der IWF ist das finanzpolitische Schlachtschiff des Neoliberalismus. Seine Freunde erklären eine fiskalische Umverteilung von Einkommen von den Reichen zu den Armen zur überkommenen Politik; sozialistische Länder lobt der IWF ungern, auch wenn sie ökonomisch exzellente Entwicklungen vorweisen können, wie das Bolivien des Evo Morales. ...
Thomas Barth, telepolis.de, 02. November 2016

[→] Parlamentsputsch in Brasilien ist nun offiziell
Gewählte Präsidentin Dilma Rousseff ist abgesetzt. Ex-Vizepräsident führt Amt fort, zahlreiche Gegner der Politikerin sind mutmaßlich korrupt
In Brasilien hat eine Allianz aus zentristischen und rechten Parteien die gewählte Präsidentin Dilma Rousseff im Zuge eines in dem südamerikanischen Land und international umstrittenen Verfahren des Amtes enthoben....
Harald Neuber, telepolis.de, 01.09.2016 

[→] Die Staatsverbrecher
Die Bundesregierung will Autobahnen und andere Infrastruktur an private Investoren verscherbeln
Mit an verbohrter Sturheit grenzender Hartnäckigkeit halten alle Bundesregierungen von Gerhard Schröder bis Angela Merkel an ihrem Ziel fest, große Teile der deutschen Infrastruktur, vor allem aber die Autobahnen, zu privatisieren. Dass selbst der Bundesrechnungshof und alle Landesrechnungshöfe dagegen Sturm laufen, ist ihnen völlig egal. ...
Wolfgang J. Koschnick, telepolis.de,  09.07.2016

[→] Brasiliens Pakt der Korrupten
Nach zwölf Tagen ist der erste Minister der brasilianischen Interimsregierung gefallen. Ein abgehörtes Gespräch bringt nicht nur ihn in Erklärungsnot. ...
Tjerk Brühwiller, São Paulo, nzz.ch, 24.5.2016

[→] In Brasilien herrschen jetzt Alte, Reiche, Weiße und Rechte
Nach dem institutionellen Putsch in Brasilien zögern die neuen Machthaber nicht, das politische Ruder brutal herumzureißen
Brasiliens De-facto-Präsident Michel Temer hat nach dem vorläufigen Sturz der gewählten Präsidentin Dilma Rousseff eine "Regierung der nationalen Rettung" ausgerufen. Sein Kabinett lässt eine massive politische Zäsur erkennen. Brasilien wird in den kommenden 180 Tagen - solange ist Rousseff mindestens suspendiert - von alten, reichen, weißen und rechten Männern regiert. Die Massivität des politischen Bruchs erinnert an Argentinien unter Präsident Mauricio Macri. Und sie lässt erahnen, dass sich die neuen Machthaber nicht mit ihrer zeitlich begrenzten Macht zufriedengeben werden. ...
Harald Neuber, telepolis.de, 14.05.2016

[→] Hightech-Sicherheitszäune sind ein boomender Geschäftszweig 
Der Markt soll angeblich wegen zunehmender Gefahren stark wachsen, Israel ist als Pionier des Konzepts einer "gated nation" führend
Sicherheitszäune und Techniken, um ein Gebäude oder ein Gebiet oder gar ein ganzes Land zu schützen, stehen hoch im Kurs ...
Florian Rötzer, telepolis.de, 04.05.2016

[→] Frankreich: "Nuit debout"-Proteste, eine neue Opposition?
Zahlreiche Menschen folgen der Mobilisierung. Seit Tagen häufen sich polizeiliche Provokationen. Die Frage ist, ob sich die Banlieues der Bewegung anschließen ...
Bernard Schmid, telepolis.de, 16.04.2016 

[→] Brasiliens Präsidentin Dilma Rouseff : Hier die Panzerknacker, dort die Kalorienbombe
Immer bizarrere Züge nimmt die Spaltung der brasilianischen Gesellschaft an. Der Hintergrund ist die immer wahrscheinlicher werdende Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Roussef. ...
Wolfgang Kunath, augsburger-allgemeine.de, 15. April 2016

[→] Was uns mit TISA noch blüht
von Christoph Jehle, telepolis.de, 18.07.2014
Weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt, steckt in dem geplanten Vertrag weit mehr Sprengstoff als Chlorhähnchen bei TTIP.
Die USA werden hinsichtlich der dort geltenden Arbeitnehmerrechte häufig mit dem Ausdruck "hire and fire" in Verbindung gebracht. Im Rahmen der zunehmenden Globalisierung hat man dieses investorenfreundliche System weiter ausgebaut. ...

[→] Arm-Reich-Gefälle : Bettelarm und stinkreich Tür an Tür in Mexiko. In Mexiko-Stadt liegen Arm und Reich nah beieinander. Am besten kann man den Gegensatz aus der Luft betrachten. Der Hubschrauberpilot Oscar Ruiz tut das täglich. Ein Gespräch über unten und oben.
Von Sandra Weiss, welt.de, 10.06.2014

[→] ILO: Jeder vierte EU-Bürger leidet unter Sozialabbau. Soziale Sicherheit gilt als grundlegendes Menschenrecht. In der Europäischen Union steht es um sie immer schlechter. Das beklagt die Internationale Arbeitsorganisation in ihrem Weltbericht zur sozialen Sicherung. dw.de, 03.06.2014
→ s.a.: Düstere Aussichten: Soziale Sicherheit ist eine Utopie. rtl.de, 03.06.2014

[→] Weltarbeitsbericht: Arm trotz Arbeit. Die Mittelklasse wächst weltweit, aber in Entwicklungsländern arbeitet laut Weltarbeitsbericht immer noch mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter prekären Bedingungen. 1,5 Milliarden Menschen haben keine ausreichende soziale Absicherung.
spiegel.de, 27.05.2014

[→] Bericht der Internationalen Arbeitorganisation (ILO). Zwangsarbeit ist ein Milliardengeschäft. Offiziell ist Sklaverei längst abgeschafft. Doch bis heute müssen Millionen Zwangsarbeit verrichten. Unerkannt auf dem Bau, in Frondiensten als Hauspersonal oder - am lukrativsten - im Sexgewerbe. Mit Zwangsarbeit lassen sich Milliarden verdienen. Auch in Deutschland. rp-online.de, 20.05.2014
→ s.a.: Milliardenprofite aus Zwangsarbeit und Prostitution : 150 Milliarden Dollar - so viel Gewinn bringen Zwangsarbeit und Prostitution den Übeltätern. Die Vereinten Nationen sehen Millionen Menschen betroffen.
faz.net, 20.05.2014

[→] http://de.wikipedia.org/wiki/Brasilianisierung

[→] Wenn bestimmte Stadtbewohner unsichtbar werden.
Stadtumstrukturierung in den Großstädten bringt zunehmend die Verdrängung Armer und Großprojekte bis hin zur "Deurbanisierung". Dass Wohnraum in den Innenstädten knapp wird, hatten die großen Parteien bei ihrem letzten Wahlkampf zum Thema gemacht. Natürlich zählte dabei stark der Image-Faktor. Wie viel etwa aus dem SPD-Programm bezüglich Wohnpolitik umgesetzt oder bald verrauchen wird, bleibt offen. Nachdem aber der Kahlschlag mit Privatisierungen passiert ist, darf man sich nur auf kosmetische Veränderungen einstellen.
Birgit v. Criegern, telepolis.de, 01.11.2013. 

[→] Protest in Brasilien : Tränengas, Rauchbomben und Pfefferspray. "Wir sind aufgewacht", rufen Jugendliche auf den Straßen. Die Polizei reagiert mit Gewalt. zeit.de, 20.06.2013

[→] Kapitalismus: Eine Gespenstergeschichte (Teil1) von Arundhati Roy, blaetter.de, 7/2012.
→ s.a. engl. Originalfassung: Capitalism: A Ghost Story. Rockefeller to Mandela, Vedanta to Anna Hazare .... How long can the cardinals of corporate gospel buy up our protests? (Arundhati Roy)

[→] Kollaps, Brasilianisierung oder weltweite ökosoziale Marktwirtschaft. Interview mit dem Zukunftsforscher Franz-Josef Radermacher. telepolis.de, 18.09.2008

[→] Wir sind alle Brasilianer. Ulrich Beck und die Debatte um das Ende der Erwerbsarbeit. zeit.de, 25.03.1999

[→] Über die Brasilianisierung Indiens. telepolis, 15.06.1996

Kommentare:

Lukas Gedziorowski hat gesagt…

Ausbeutung : Keine Operation für Billiglöhner. Ein 37-jähriger bulgarischer Hilfsarbeiter verunglückt während Arbeiten im Industriepark Höchst schwer. Zwei Monate nach dem Arbeitsunfall wartet er immer noch auf Hilfe. Seine Auftraggeber fühlen sich nicht zuständig. ... fr-online.de, 26.03.2013
 

Jakob Schlandt hat gesagt…

Vattenfall : 15 Juristen gegen die Demokratie. fr-online.de, 23.03.2013
 

Tomasz Konicz hat gesagt…

Zyprischer Fallout. Die geopolitischen und wirtschaftlichen Folgen der kompromisslosen Haltung Berlins während der Zypern-Krise zeichnen sich bereits deutlich ab. telepolis, 28.03.2013
 

Morgen? hat gesagt…

Wenn Gesundheit zum Luxus wird.

Immer mehr Menschen in Spanien können sich nicht einmal mehr Medikamente leisten.

Die Einschnitte ins spanische Gesundheits- und Sozialsystem entfalten angesichts eines lückenhaften sozialen Netzes fatale Wirkungen. Das Land sei auf einem Niveau angekommen, dass man bisher nur aus der sogenannten Dritten Welt kannte, beklagen Hilfsorganisationen, die auch in der Entwicklungshilfe tätig sind. Hunger, Unterernährung greifen um sich und längst können sich viele Menschen nicht einmal mehr Medikamente leisten. ... telepolis.de, 01.04.2013
 

José Luis Sampedro hat gesagt…

Wie Europa zum Casino wurde

faz.net, 06.04.2013 · Der Ökonom und Schriftsteller José Luis Sampedro wurde mit dem Alter immer zorniger. Nun starb er im Alter von 96 Jahren. Kurz zuvor entstand noch dieses Gespräch über Spaniens desolate Lage und Europa.

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Morgen? hat gesagt…

Kanadische Polizei sieht rot. Seit Wochen protestieren Aktivisten in Montreal gegen neue, repressive Polizeigesetze. Die Beamten antworten mit Massenarrest, verhaften einen Pandabären und verheddern sich im Internet. telepolis.de, 11.04.2013

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Morgen? hat gesagt…

In Spanien herrschen heute ähnliche Zustände wie im ausgehenden Mittelalter in England und wie sie Thomas Morus in seiner "Utopia" schildert. ...

→ siehe hier: Alle 15 Minuten wird derzeit in Spanien eine Wohnung geräumt. telepolis.de, 12.04.2013
 

Morgen? hat gesagt…

"Das Rechtsstaatsprinzip bröckelt gewaltig". Jürgen Roth über dubiose Justiz- und Staatspraktiken in Deutschland. In seinem Buch Spinnennetz der Macht beschreibt Jürgen Roth Deutschland als ein Land, das immer mehr in die Fänge einer skrupellosen Machtelite gerät, welche die staatlichen Apparate für ihre eigenen Zwecke einspannt. Reinhard Jellen spricht mit einem der letzten Recken des investigativen Journalismus. telepolis.de, 08.04.2013
 

Morgen? hat gesagt…

Europas neue Großgrundbesitzer

Nicht nur in Lateinamerika kontrollieren Investoren immer mehr Land: Auch Europas Äcker werden aufgekauft (Stw. "Land Grabbing"). Die Konzentration nimmt zu, besagt eine Studie. ... zeit.de, 19.04.2013

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Anonym hat gesagt…

Confed-Cup Brasilien: Brasilianer gegen "WM für Reiche", fr-online.de, 17.06.2013

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"PPP (public-private Partnership)" hat gesagt…

Protest in Brasilien : Die Wütenden von Rio. Lange galt Brasilien als Vorzeigeland, die Wirtschaft wuchs, die Arbeitslosigkeit sank. Doch die Proteste zeigen: Der Aufschwung hat viele Verlierer. zeit.de, 20.06.2013

» ... Die Politik fördere vor allem große Unternehmen, Kleinunternehmer blieben auf der Strecke. Böll-Chef Bartelt formuliert es fast poetisch, aber dafür drastischer: "Nicht wenige Politiker und Stadtregierungen stecken in einer korrupten Liebesbeziehung mit den großen Konzernen der Wirtschaft." Gerade die Baukonzerne, die jetzt die großen Sportstätten hochziehen würden, seien dafür ein gutes Beispiel. Sie schützten ihr Geschäft mit Wahlkampfspenden an sämtliche Parteien.

Es ist diese Korruption, welche die Menschen weiter auf die Straße treibt. Zwar senkten am Mittwoch einige Städte die Buspreise wieder. Und Präsidentin Dilma Rousseff versprach weitere Reformen. Doch für Donnerstag abend sind bereits die nächsten Demonstrationen angekündigt, parallel zum Fußballspiel Spanien gegen Tahiti. Erwartet werden bis zu einer Million Teilnehmer. ...«

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C. Spiller hat gesagt…

Danke, Brasilien!

Was Südafrikaner 2010 und Deutsche 2006 nicht wagten, übernehmen nun die Brasilianer. Ein Volk erhebt sich gegen die Fifa. Das wird Folgen haben, ... zeit.de, 21.06.2013

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Morgen? hat gesagt…

Shisha-Süchtige in Griechenland. Unter Griechenlands Junkies verbreitet sich Shisha - eine alles zerstörende Chemie-Droge, die leicht herzustellen und extrem billig ist. Ein starkes Argument in einem Land, dessen Bewohner sich nichts mehr leisten können. Und das genauso grausam vor die Hunde geht wie die Shisha-User. ... sueddeutsche.de, 22.06.2013
 

Anonym hat gesagt…

Deutschlands neue Slums - Das Geschäft mit den Armutseinwanderern. daserste.de, 19.08.2013
 

Thomas Pany hat gesagt…

Kalkotas Polizei verbietet "störende und gefährliche Fahrradfahrten"

In der indischen Millionenstadt sperrt die Polizei 174 Hauptverkehrsstraßen für Fahrradfahrer trotz der enormen Luftverschmutzung durch den Autoverkehr. Gegner des Verbots machen soziale Gründe geltend. (d.h. die "Reichen" wollen von ihren Wohnungen in den Gated Communities ungestört im Auto zur Arbeit fahren. Zitat: "Ich habe den Verdacht, dass die Gleichgültigkeit oder sogar die Verachtung gegenüber den Radfahrern ihre Wurzeln in der wachsenden Trennung der Bessergestellten ('the well-off') vom Rest Indiens hat. Die wohlhabenden Klassen haben sich von der Masse abgesetzt. Sie leben in ihren privaten Blasen und wollen keine Begegnungen auf öffentlichen Plätzen, schon gar nicht mit der Öffentlichkeit." ) ...

http://www.heise.de/tp/blogs/2/155067
 

Thomas Pany hat gesagt…

Ungarische Regierung kriminalisiert Obdachlose

"Sie sollen nicht noch das Leben der Nicht-Obdachlosen erschweren."

Der Blick nach Ungarn ist politisch ein Blick in die Finsternis. Die zwei größten Meldungen des heutigen Tages in der deutschsprachigen Zeitung Pester Lloyd lauten im Untertitel: "Premier Orbán bereitet Ungarn bei Parteitag auf 'Krieg gegen äußere und innere Feinde' vor" und "Lehrer in Ungarn müssen sich Parteilinie unterwerfen". Hierzulande ist es die Nachricht von der Kriminalisierung der Obdachlosen in Ungarn, die die Frage stellt: Wie ist das möglich in einem Land, das in seiner Verfassung die Rolle des Christentums für die Erhaltung der Nation deutlich herausstellt? ...

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40017/1.html
 

Ilija Trojanow hat gesagt…

"Ich möchte mit dieser Bundesregierung nichts zu tun haben"

Das US-Einreiseverbot für Ilija Trojanow sorgt für große Empörung. Im Interview wirft der Autor der Bundesregierung vor, ihre Bürger nicht ausreichend zu schützen. Von Christopher Pramstaller, zeit.de, 02.010.2013

http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-10/Trojanow-Einreise-USA-Verbot
 

Anonym hat gesagt…

Schattenjustiz : Im Namen des Geldes

Es tagt in Washington hinter verschlossenen Türen: Ein geheimnisvolles Gremium aus drei Richtern kann eine Regierung zu Strafen in Milliardenhöhe verurteilen, wenn ein Konzern seine Geschäfte bedroht sieht. Eine Paralleljustiz ist entstanden, die bald noch mächtiger werden könnte. Von Petra Pinzler, Wolfgang Uchatius und Kerstin Kohlenberg, zeit.de, 10.03.2014
weiter ...
 

Armut hat gesagt…

Hightech gegen Flaschensammler.
Meike Fries, zeit.de, 20.05.2014
Pfandflaschen zu sammeln, ist für viele Menschen ein wichtiges Zubrot. In Hamburg machen das Hightech-Mülleimer nun unmöglich. Was heißt das für die Sammler? → weiter ...
 

Anonym hat gesagt…

Der sog. "Krieg gegen den Terror" ist in Wirklichkeit ein Krieg der Besitzstandswahrer und "Gewinner" und deren Helfershelfer, gegen den Rest der (Welt)Bevölkerung ...

Guckst Du hier: Militarisierung der US-Polizei: Dein Freund und Panzerfahrer
spiegel.de, 22.06.2014 Von Frank Patalong
Riskantes Recycling: Die Paramilitarisierung der US-Polizei.
Maschinengewehre, Flugzeuge, Panzer: Nach dem Rückzug aus Afghanistan und Irak gibt die US-Army überzählige Waffen an die Polizei weiter. Sogar in Kleinstädten entstehen paramilitärische Einheiten. Welche Folgen hat das für Amerika?
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/panzer-fuer-us-polizei-militaer-gibt-material-an-polizisten-a-975855.html

Brasiliens einsame Demonstranten hat gesagt…

Vor der WM ging eine Million Brasilianer auf die Straßen. Jetzt feiert das ganze Land, wenn sein Team spielt, die Demos werden kaum noch wahrgenommen. Woran liegt das? von Christian Spiller, Rio de Janeiro, zeit.de, 23.06.2014

→ weiter: http://www.zeit.de/sport/2014-06/wm-brasilien-proteste-rio/komplettansicht
 

Dietrich Creutzburg hat gesagt…

Öffentlicher Dienst : Der Staat stellt gern befristet ein

Immer wieder kritisieren die Parteien den unverantwortlichen Umgang vieler Unternehmen mit befristeten Verträgen. Doch die Bundesregierung bietet selbst immer mehr Arbeitnehmern nur einen Zeitvertrag an.
faz, 24.06.2014

→ weiter: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/bundesregierung-stellt-mehr-leute-befristet-ein-13005771.html#lesermeinungen
 

Thomas Pany hat gesagt…

Ist es heutzutage noch attraktiv, sozial und fürsorglich zu sein?
telepolis.de, 09.08.2014
"Ellenbogen raus!" - Eine große US-Studie offenbart, was Schüler von ihren Eltern lernen. Für die Zukunft verheißt das eine weitere Abkühlung der Verhältnisse. weiter ...
 

Simone Peter hat gesagt…

Weder frei noch fair
Gastbeitrag Von Simone Peter, fr-online.de, 12.10.2014

Das Freihandelsabkommen TTIP hätte dramatische Folgen auch für die Entwicklungs- und Schwellenländer. Nach einer Studie des Ifo-Instituts würde der Handel zwischen Schwellenländern und der EU bzw. den USA um bis 30 Prozent einbrechen, ...

http://www.fr-online.de/meinung/gastbeitrag-weder-frei-noch-fair,1472602,28713876.html
 

Anonym hat gesagt…

Wahl im Land der WM 2014 : Krieg zwischen zwei Brasilien - Reich gegen Arm
Philipp Lichterbeck, tagesspiegel.de, 24.10.2014
Weiß gegen Schwarz. Süden gegen Norden. Der Kandidat der Wohlhabenden gegen die Präsidentin der Armen. In Brasilien liegen kurz vor der Wahl beide Seiten gleichauf. Nun kämpfen sie um die neue junge Mittelschicht. Doch die träumt von ganz anderem. ...
 

Anonym hat gesagt…

Charter-Schulen
Die neueste Version des amerikanischen Traums
In Amerika ist ein Umsturz von oben im Gang, so radikal, wie man es sich in Deutschland nicht einmal vorstellen kann. Privatleute übernehmen Schulen. Öffentliche Schulen in Problemvierteln.
welt.de, 31.10.2014
 

Geschichte wiederholt sich doch hat gesagt…

"Es gibt vermehrt Armut trotz Arbeit"
Reinhard Jellen spricht mit Christoph Butterwegge über zehn Jahre Hartz IV
Am 1. Januar 2015 wird die Hartz-Reform zehn Jahre alt. Grund genug für Christoph Butterwegge in seinem Buch Hartz IV und die Folgen kritisch Bilanz zu ziehen: Mit Hartz IV wurden die Arbeitslosen in der Bundesrepublik seiner Ansicht nach sozial und rechtlich deklassiert und einer gnadenlosen Armutsspirale ausgesetzt. Der Politikwissenschaftler entdeckt in dem Einsetzen der Arbeitsmarktreform sogar Parallelen zum Ende der Weimarer Republik.
telepolis.de, 21.11.2014
 

"Das blüht uns über kurz oder lang wohl auch" hat gesagt…

USA: Obdachlos im Tal der Superreichen | Weltbilder | NDR (Video)
 

Ein Augenzeugenbericht hat gesagt…

Die Ukraine auf dem Weg in die Barbarei
Die Rufe, "der jungen Ukraine" zu helfen, werden immer lauter im Land. Realistische Einschätzungen der politischen Verhältnisse vor Ort sind dabei spärlich gesät und werden teilweise offenbar gezielt unterdrückt. Zur Frage einer realitätsnahen Einschätzung sprach Jens Wernicke daher mit Reinhard Lauterbach, Autor des soeben erschienenen Buches "Bürgerkrieg in der Ukraine", der sich vor Ort selbst ein Bild gemacht hat. ...
Jens Wernicke, telepolis.de, 14.01.2015
 

"Entwertung der Menschen" hat gesagt…

"Die Reichen sind die wahren Sozialschmarotzer"
Reinhard Jellen im Gespräch mit Kathrin Hartmann über Hartz IV, Super-Gentrifizierung und die Politik der Tafeln
Die zunehmende Rücknahme der zivilisatorischen Elemente in der ausgereiften bürgerlichen Gesellschaft schildert Kathrin Hartmann in ihrem Buch "Wir müssen leider draussen bleiben".
telepolis.de, 02.05.2012
 

"Kollateralschaden" hat gesagt…

Frankreich : 3,8 Millionen nur "notdürftig untergebracht"
Der Bericht der Fondation Abbé Pierre macht auf prekäre Lebenssituationen aufmerksam
Jedes Jahr zur Winterszeit bringt die Fondation Abbé Pierre einen Bericht heraus, der Unbehagen weckt. Es geht darin um die Wohnsituation der Nicht-Privilegierten. Die Zahlen bewegen sich stets in alarmierenden Größen. ...
Thomas Pany, telepolis.de, 18.12.2015
 

"Kollateralschaden" hat gesagt…

Boomender Wirtschaftsstandort Deutschland mit einer wachsenden Schicht von Armen
Alle Jahre wieder erscheint der neueste Armutsbericht und man geht zur Tagungsordnung über
"Je besser es dem Standort Deutschland geht, desto mehr wächst die Armut“, lautete die Überschrift eines Artikels zur Warnung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands vor der wachsenden Verarmung großer Teile der Bevölkerung in Deutschland. Der Artikel stammt vom April 2014, ist aber ganz aktuell, wie der gestern veröffentlichte Armutsbericht 2016 deutlich macht. In der Bundesrepublik setzt sich die Verarmung großer Teile der Bevölkerung fort, konstatiert er: "Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau". ...
Peter Nowak, telepolis.de, 24.02.2016
 

Anonym hat gesagt…

Die Armen in Deutschland - dem Tod so nah
Marcus Klöckner, telepolis.de, 24.04.2016
Über den Umgang mit den Besitzlosen in unserer Gesellschaft
Politik und Gesellschaft begegnen den Gestrauchelten oft voller Abscheu. Jeden Tag frisst sich die Armut ein Stück weiter und tiefer in die Armen und Ärmsten, bis von ihrem Menschsein nur noch ein Stück Elend übrig ist (Selber schuld: Arm, kränker und früher Tod). Und an diesem Stück Elend ergötzen sich dann Teile der Gesellschaft. Sie schütteln und rütteln die Armen und setzen sie einer symbolischen Gewalt aus, die in ihrer Brutalität der Gewalt des Straßenschlägers, der seinem wehrlosen Opfer noch an den Kopf tritt, kaum nachsteht. Seit vielen Jahren findet eine geradezu schizophrene Politik Anwendung, die, bei Lichte betrachtet, Armut zu bekämpfen versucht, indem sie Armut noch weiter verstärkt. ...
 

"DER FEHLENDE PART" hat gesagt…

Geld ist alles – Wie Finanzgiganten die Welt mit Schulden regieren [S2 - E77] (YouTube-Video)
* Der globale Schuldenberg wird immer größer. Allein seit der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008 ist er um 17 Prozent gestiegen. EZB-Chef Mario Draghi will dieser Entwicklung mit Niedrigzinsen und bald auch mit Negativzinsen entgegenwirken. Doch kann das den nächsten großen Finanzcrash, den nicht wenige Finanzexperten prognostizieren, wirklich aufhalten? Wohl kaum, solange sich nicht Grundlegendes am Finanzsystem und seiner Akteure ändert.
* Eines der weltweit einflussreichsten Unternehmen ist der Konzern BlackRock, der wichtigste Vermögensverwalter der Welt. Larry Fink, Gründer und Firmenchef von BlackRock, wird auch der König der Wall Street genannt. Mit 4 Billionen US Dollar verwaltet der Finanzgigant das 10-fache Volumen des deutschen Bundeshaushaltes.
* Max Keiser, früher selbst Börsenmakler in New York, wurde mit der RT-Sendung Keiser Report längst zum Kult. Im Interview mit RT-Reporter Stefan Dyck zählt er JP Morgan und Goldman Sachs als wahre Finanzmonster auf. Nach der Staatspleite in Griechenland sollen diese angeblich Deutschland als nächstes Ziel im Visier haben. Keisers Tipp an Kanzlerin Merkel: Schnell rauf mit den Zinsen.
* Dr. Wolfgang Schultheiss war von 2005 bis 2010 deutscher Botschafter in Griechenland. Nun besuchte er das Land erneut um dort sein neues Buch Die Krise in Griechenland: Ursprünge, Verlauf, Folgen vorzustellen. Zurück in Deutschland berichtet der Botschafter a.D. gegenüber RT von möglichen Lösungen für Griechenlands Schuldenproblem.
deutsch.rt.com, 6.05.2016
 

"Panama Papers" hat gesagt…

Panama Papers - das Manifest von John Doe
Razzien, Demos, Rücktritte: Die Panama Papers haben weltweit enorme Reaktionen ausgelöst. Nun meldet sich "John Doe", die anonyme Quelle der Dokumente, in der SZ erstmals öffentlich zu Wort. Sein Manifest lässt sich als Erklärung seines Tuns lesen - und als Aufruf zum Handeln. ...
 

"VerschwörungsMinister" hat gesagt…

Brasiliens Regierung am Abgrund
Nach dem neuen Planungsminister musste nun ausgerechnet der Minister abtreten, der für Transparenz gegen die verbreitete Korruption sorgen sollte
Es zeigt sich immer klarer, dass es in der Übergangsregierung in Brasilien seltsam zugeht. Nach dem Planungsminister Romero Jucá musste nur eine Woche später der für die Korruptionsbekämpfung zuständige Minister Fabiano Silveira seinen Hut nehmen. Auch er stolperte über Aufnahmen, in denen er sich eher in der Rolle zeigt, Korruption zu befördern und zu decken, statt sie zu bekämpfen. ...
Ralf Streck, telepolis.de, 31.05.2016
 

"Teilzeit-Tricks" hat gesagt…

Die bittere Wahrheit über das deutsche "Jobwunder"
Deutsche Arbeitgeber haben schon 1,5 Millionen Mitarbeitern Teilzeitverträge mit flexiblen Einsatzzeiten aufgedrückt. Ministerin Andrea Nahles schaut dem Vormarsch der "Arbeit auf Abruf" tatenlos zu. ...
welt.de, 30.05.16
 

"Soziale Ungleichheit" hat gesagt…

In der Abstiegsgesellschaft
Aus der Gesellschaft des sozialen Aufstiegs ist eine Gesellschaft des Abstiegs, der Prekarität und Polarisierung geworden. Wie konnte das passieren?
Oliver Nachtwey, faz.net, 15.06.2016
 

Anonym hat gesagt…

Steueroasen – oder warum Steuern etwas für Arme sind
Ein Gastbeitrag zum aktuellen Fall Apple
Das Thema Steuergerechtigkeit ist nach wie vor brandaktuell. Der Fall Apple verdeutlicht, dass es selbst in der EU Steueroasen gibt. Während der Normalbürger vom Staat geschröpft wird, können internationale Konzerne ihre Abgabenlast immens reduzieren und ihr zusammengerafftes Geld völlig straffrei in Steueroasen bunkern. ...
Matthias Weik und Marc Friedrich, telepolis.de, 03.09.2016
 

"Ist ZORN der Schlüssel?" hat gesagt…

Georg Schramm: ZORN (YouTube)
 

"Zensierter Armutsbericht" hat gesagt…

[l] Was stand eigentlich in diesem Armutsbericht drin, dessen Bekanntwerden unbedingt verhindert werden musste?

Ein indirekter Revolutionsaufruf, wie sich rausstellt. Und zwar geht es da um eine Studie der Uni Osnabrück zur Frage, ob eigentlich die Interessen der Armen und der Reichen gleich berücksichtigt werden in unserem System, ob eine Stimme von einem Hartz-IV-Opfer gleich viel wert ist wie die eines Zahnarztes.

Das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, dass das Parlament etwas beschließt, was die Besserverdienenden wollen, ist hoch - während der in Umfragen geäußert Willen der Geringverdiener eine besonders niedrige Wahrscheinlichkeit hat, vom Bundestag umgesetzt zu werden.

Das haben sie aber nicht komplett rauszensiert. Vielmehr haben sie die daraus folgenden Überlegungen rauszensiert, und die gingen in diese Richtung:

Gestrichen wurden aber die ausführlichen Überlegungen darüber,

* wo die Gründe für dieses politische Ungleichgewicht liegen könnten,
* wie es wieder ausgeglichen werden könnte, und
* weshalb die Dominanz der Besserverdienenden die Legitimation des gesamten politischen Systems in Frage stellt.

A-Ha! Und da wird plötzlich sonnenklar, wieso die Regierung das keinesfalls veröffentlichen wollte. Die sägen sich doch nicht ihr eigenes illegitimes Machtsystem weg! (Danke, James)

blog.fefe.de, 19.12.2016
 

Anonym hat gesagt…

Die neoliberale Invasion
Wieso ist der Neoliberalismus seit fast 50 Jahren so wirkmächtig? Eine mögliche Antwort auf diese Frage hat Edward L. Bernays bereits vor fast einem Jahrhundert formuliert: „Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land. Wir werden von Personen regiert, deren Namen wir noch nie gehört haben. Sie beeinflussen unsere Meinungen, unseren Geschmack, unsere Gedanken. Doch das ist nicht überraschend, dieser Zustand ist nur eine logische Folge der Struktur unserer Demokratie.“ Lässt sich mit dieser Sicht aus der Perspektive der PR die Wirkweise des Neoliberalismus und seines Netzwerkes erklären? Welche Ziele hat der Neoliberalismus, wer unterstützt ihn und wie wurde die politische Landschaft geprägt? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit Sebastian Müller, Herausgeber des Mehrautorenblogs le Bohémien, der die neoliberale Invasion seit Langem kritisch begleitet und analytisch seziert. ...
nachdenkseiten.de, 16. Dezember 2016
 

Anonym hat gesagt…

Frankreich: Die Wohnungsnot wächst
Fondation Abbé Pierre: 12,1 Millionen Personen leben in kritischen oder notdürftigen Wohnverhältnissen
Regelmäßig zum Jahresende oder Jahresbeginn erscheint der Bericht der Fondation Abbé Pierre. Seit vielen Jahren beschreibt er eine Abwärtskurve: Die Wohnungsverhältnisse für die Ärmeren in Frankreich werden immer miserabler, lautet verlässlich die Kernbotschaft. So auch im diesjährigen Bericht: 12,1 Millionen Personen sind in Frankreich erheblich von der Wohnungskrise betroffen, sei es, weil sie auf zu engem Platz in schlechten Behausungen untergebracht sind, von Räumung bedroht werden, oder weil sie selbst von billigen Mieten finanziell überfordert sind und sich auch keine Heizung leisten können.
  Zähle man alle zusammen, die nicht in einer kritischen Lage sind, sondern in einer schwierigen, komme man sogar auf 15 Millionen Personen "en difficulté", heißt es in der zusammengefassten Bilanz, bei welcher der am schlimmsten betroffenen Personenkreis auf 4 Millionen geschätzt wird. Sie haben entweder gar kein Obdach, sind nur notdürftig untergebracht oder ohne einen persönlichen Raum. ...
Thomas Pany, telepolis.de, 01. Februar 2017
 

Anonym hat gesagt…

Brasilien – Wie “post-faktische” Hetze die Ehefrau des Ex-Präsidenten Lula tötete
Am 5. Februar erlag Marisa Letícia Lula da Silva, die 66jährige Ehefrau des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luis Inácio Lula da Silva, den Folgen einer Gehirnblutung, nachdem sie am vorausgegangenen 24. Januar in ein Krankenhaus São Paulos mit einem Schlaganfall eingeliefert worden war. Frederico Füllgraf hat sich für die NachDenkSeiten Gedanken über den Tod Lula da Silvas gemacht und übt dabei scharfe Kritik an den Medien. ...
nachdenkseiten.de, 13. Februar 2017
 

Anonym hat gesagt…

Atlas Network, die Internationale des neoliberalen hate speech und des Putsch-Kapitalismus
Teil 1: Wie US-amerikanische think-tanks und Rechtsextreme die lateinamerikanische Politik umbauen
Frederico Füllgraf, nachdenkseiten.de, 29. August 2017
 

F.F. hat gesagt…

[→] Atlas Network, die Internationale des neoliberalen hate speech und des Putsch-Kapitalismus
Teil 1: Wie US-amerikanische think-tanks und Rechtsextreme die lateinamerikanische Politik umbauen
Vor etwas mehr als einem Jahr debütierte ich in den Nachdenkseiten mit einer Chronik über die gespenstischen Zustände in Brasilien, die seit 2014 mit Anpöbelei, Denunziantentum und Bullying auf der Straße, in Restaurants, auf Flügen, der bedrohlichen Umstellung von Wohnungen und der Gewaltanwendung faschistischer Gruppen das alltägliche Leben der Mehrheit der Brasilianer zur Hölle machen und die historische Legende vom brasilianischen „Homo Cordialis” zerstört hatten. ...
Frederico Füllgraf, nachdenkseiten.de, 29. August 2017

[→] Atlas Network, Teil 2: Das neoliberale Spinnennetz in Europa
Als Mitte der 1970er Jahre in nahezu allen westdeutschen Universitätsstädten die Studenten auf der Straße gegen die Verbrechen der chilenischen Militärjunta unter Augusto Pinochet demonstrierten, beobachtete ein wenige Jahre zuvor emeritierter Senior-Professor des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg das Geschehen im fernen Andenland mit verstohlenem Interesse, ja, mit einer gewissen Genugtuung. Im Gegensatz […]
Frederico Füllgraf, nachdenkseiten.de, 11. September 2017
 

"Propaganda-Matrix" hat gesagt…

Die Propaganda-Matrix

Ob Russland, Syrien oder Donald Trump: Um die geopolitische Bericht­erstattung westlicher Medien zu verstehen, muss man die Schlüssel­rolle des amerikanischen Council on Foreign Relations (CFR) kennen.

Im folgenden Beitrag wird erstmals dargestellt, wie das Netzwerk des Councils einen in sich weit­ge­hend geschlossenen, trans­atlantischen Informations­­kreislauf schuf, in dem nahezu alle relevanten Quellen und Bezugs­punkte von Mitgliedern des CFR und seiner Partner­­organisationen kontrolliert werden. ...

→ s. dazu auch: Rainer Mausfeld : Die Wahrhei über die Demokratie