"Drohnenkrieg" — Drohnenterror?
"tapfere Drohnenmörder" — "feige Terroristen"?
"Demokratie und Menschenrechte" — billige Rohstoffe und geopolitische Strategie?
"Extralegale Tötungen" — Standgerichte?
"Krieg gegen den Terror" — Staatsterrorismus?
"Friedensnobelpreisträger" — Kriegsverbrecher?
"Neusprech" — Sprachverwirrung, Halbwahrheit und Lüge?
"Verschwörungstheorie" — Verschwörungspraxis / Verschwörung?
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https://abruesten.jetzt
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http://natwiss.de/widerstand-gegen-nato-manoever-defender-20-formiert-sich
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Das bessere Amerika
In
Kanada begehrt eine
wachsende Friedensbewegung gegen die
wahnhafte Politik der NATO auf.
Die USA bezeichnen sich gern verkürzend als „
America“ — als gäbe es auf dem Riesenkontinent keine anderen Länder. Schon ein wenig weiter nördlich, in Kanada, ist die
Mentalität teilweise eine ganz andere. Das ist wohltuend, denn die
Kanadier hören besser zu und wirken
weniger gehirngewaschen. Die Kleinstadt
Regina etwa ist ein „
kleines gallisches Dorf“ innerhalb des NATO-Territoriums, in dem sich die Menschen nicht mehr alles bieten lassen.
André Vltchek reiste im April 2019 dorthin, um an einer
Friedenskonferenz teilzunehmen. Die Erlebnisse dort — die herzliche Aufnahme, die unerschrockene Bereitwilligkeit, sich der eigenen Unzulänglichkeit zu stellen und das
Engagement gegen Krieg und Aufrüstung — beeindruckten ihn sehr.
Andre Vltchek, rubikon.news, 17. Mai 2019
[→] Der "
Permanent War Complex" - Teil 1 :
Privatisierung der amerikanischen Kriege
Als US-Präsident
George W. Bush am 1. Mai 2003 Vollzug meldete und nach nur sechswöchigem Kampf den Sieg der von ihm geschmiedeten "
Koalition der Willigen" im
Irak verkündete, hat er wohl nicht geahnt, dass ihm der eigentliche
Krieg erst noch bevorstehen würde.
Fünf Jahre später präsentierten die Ökonomen
Joseph Stiglitz und
Linda Bilmes eine vorläufige Bilanz des Konflikts, die für die Regierung Bush kaum verheerender hätte ausfallen können. Dies umso mehr, als sich die Autoren vielen zentralen Fragen des Kriegs nur am Rande widmen: so dem
horrenden Blutzoll der irakischen Zivilbevölkerung, den
Millionen Flüchtlingen innerhalb und außerhalb des Landes, der
infrastrukturellen, ökonomischen und sozialen Misere, der
alltäglichen Gewalt oder den
politischen Verwerfungen im Nahen und Mittleren Osten. ...
Ulrich Teusch, heise.de, 02. April 2019
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Der "Permanent War Complex" - Teil 2
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Massenvernichtungswaffe Uranmunition?
Frieder Wagner über ein seiner Meinung nach
ungeahndetes Kriegsverbrechen
Urangeschosse sind
hochgiftig und
radioaktiv strahlend - und werden bei
Kriegszügen der NATO mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Umwelt als
Standardwaffen verwendet. Ein Gespräch mit Frieder Wagner, Filmemacher und Autor des Buches
Todesstaub - made in USA.
Reinhard Jellen, heise.de, 01. April 2019
→
Deadly Dust :
https://www.youtube.com/watch?v=GTRaf23TCUI
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Legal, illegal, scheißegal
Dies ist der
Modus Operandi des angeblichen „Leuchtturms der Freiheit und der Demokratie“ jenseits des Atlantiks. In früheren Jahren haben die
Oligarchen in Washington allerdings noch versucht, ihre
verbrecherischen Interventionen, ihre
einseitigen Sanktionen und
Wirtschaftskriege und gewaltsame
Regierungsumstürze auf internationaler Ebene als gute Taten zu verkaufen. Mit Hilfe von
Medienoffensiven konnten sie ihre „
guten Kriege“ gegen die „
neuen Hitlers“ von Jugoslawien über Afghanistan und Irak, über Libyen, Syrien und Jemen in der Regel mit Unterstützung ihrer europäischen
NATO-Vasallen führen. Schließlich wurden die Kriege und Umstürze ja zum
Schutz der Menschenrechte, der
Demokratie und vor allem der
freien Märkte und damit zum Wohl der
westlichen „
Un-Wertegemeinschaft“ geführt. ...
Rainer Rupp, kenfm.de, 15.3.2019
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Die Verschwörungspraxis der Machteliten
Wer in den
1980er Jahren für
Abrüstung und Frieden auf die Straße ging, dürfte bei der
Renaissance des Feindbildes Russland und der erneuten
Aufrüstung ein Déjà-vu erleben.
Geschichte wiederholt sich in diesem Kontext offensichtlich als Tragödie. Allen ab etwa 1980 Geborenen wird dieser Zusammenhang nicht bewusst sein.
Ullrich Mies bespricht im Interview mit
Nicolas Riedl von der Jugendredaktion des Rubikon einige Aspekte des soeben erschienenen Sammelwerks
„Der Tiefe Staat schlägt zu – Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet“, an dem 16 Autoren mitgearbeitet haben.
neue-debatte.com, 15. März 2019
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Die Welt-Eroberer
Im Namen scheinheiliger Werte mordet und brandschatzt der Westen weltweit. Exklusivabdruck aus
„Die große Heuchelei“.
Die Politik eines
George W. Bush oder
Donald Trump erntete viel Kritik. Gern wiegen wir uns aber in der Illusion, dass es ursprüngliche westliche Werte gab, die lediglich in jüngerer Zeit verwässert wurden.
Tatsächlich gab es eine derart glorreiche Vergangenheit nie. Der Fisch stinkt von seinem Kopf her — den USA, und der
Keim des momentanen Übels ist schon in seinen Anfängen zu finden. Der amerikanische Kontinent wurde von christlichen Weißen
mittels Völkermord „
erschlossen“; der ökonomische Wohlstand des Nordens verdankt sich der
Sklaverei und dem
Imperialismus, und die einmal proklamierten, vielleicht gut gemeinten Werte galten ursprünglich nur für privilegierte, weiße Männer.
Edle Motive waren und sind die Maske jeder Grausamkeit, die begangen wird. Zeit, sie den Tätern vom Gesicht zu reißen. ...
Frédéric u. Jürgen Todenhöfer, rubikon.news, 14. März 2019
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Der Krieg hat begonnen (Original: „US Already at War with China and Russia: The Rest of Us Are Collateral Damage“)
Die
USA wollen ihren
Niedergang durch einen
Wirtschaftskrieg gegen China und Russland aufhalten.
Sanktionen,
Zollbeschränkungen,
Wirtschaftssabotage — all diese von den USA gegenüber China und Russland angewandten
Methoden sind, wie
James O’Neill argumentiert,
Formen der Kriegsführung. Die USA sehen ihre
Vormachtstellung durch das
rasante Wirtschaftswachstum in China sowie durch die
militärischen Fortschritte Chinas und Russlands bedroht. Letzteres Land stellte kürzlich eine neue Serie von
Hyperschallwaffen vor, denen die USA
trotz ihrer horrenden Militärausgaben nichts entgegenzusetzen haben. Die USA reagieren auf ihre
zunehmende Konkurrenzunfähigkeit auf der Weltbühne mit bereits kriegerischen Maßnahmen. Dabei entgehen ihnen sowohl die
ungewollte Ironie ihrer Anschuldigungen gegenüber „den Feinden“ als auch die
negativen Auswirkungen, die ihr Vorgehen
auf das eigene Land hat. ...
James O'Neill, rubikon.news, 13. März 2019
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Waffenhandel und die Signaturen der Barbarei
Der neue Bericht von
SIPRI liegt jetzt vor. Von jenem schwedischen Institut, das sich mit dem
Waffenhandel in der Welt beschäftigt. Die Zahlen, die jetzt von dort aus veröffentlicht werden, sind keine Fake News. Sie liegen kalt und gefühllos auf dem Tisch der Betrachtung und veranschaulichen,
wer am meisten mit Rüstung verdient und
wer andererseits selbst hochrüstet. Demnach sind die
USA mit Abstand die größten Waffenexporteure auf der Welt und
Saudi Arabien mit Abstand der größte Importeur der todbringenden Werkzeuge.
Im Gegensatz dazu steht die
Erzählung von Frieden und Freiheit und der
Wertegemeinschaft. Irgendwie, so stellt sich die Frage,
kann da etwas nicht stimmen. ...
Gerhard Mersmann, neue-debatte.com, 12.03.2019
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Der Scheinheilige
Der
Friedensnobelpreisträger Obama ist
ein Kriegstreiber.
Im Vergleich zum unberechenbaren
Donald Trump erinnert man sich an seinen Vorgänger Barack Obama oftmals als besonnenen und friedensstiftenden Politiker. Wie
Carl Boggs aufzeigt, ist dieses Bild falsch: Kaum ein anderer US-Präsident weist eine derart
verheerende kriegerische Bilanz auf wie Obama. Er befahl mehr Bombenangriffe als George W. Bush, orchestrierte vernichtende Regimewechsel in Libyen und der Ukraine und legte ein Atomwaffenprogramm auf, das die Basis für die zugespitzte Konfrontation mit Russland bildet. Höchste Zeit also für eine Neubewertung der Präsidentschaft Obamas.
Carl Boggs, rubikon.news, 04. Oktober 2018
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Einladung zum Friedenssommer 2016 auf Schloß Weitersroda (Thüringen) vom 09.09. bis 11.09.2016
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"Stopp-Ramstein":
Tausende protestieren rund um US-Airbase gegen Drohnenkrieg
Trotz regnerischen Wetters haben
Tausende Friedensaktivisten in der Pfalz um die
US-Airbase Ramstein gegen den Kriegseinsatz von Drohnen demonstriert. Sie bildeten am Samstag eine
Menschenkette von der Ortsgemeinde Kindsbach im Kreis Kaiserslautern über Landstuhl an der Airbase bis nach Ramstein-Miesenbach. Die Organisatoren sprachen von etwa 5000 Teilnehmern aus ganz Deutschland, die Polizei in Landstuhl zählte bis zum Nachmittag rund 2000 Demonstranten. ...
volksfreund.de, 11.06.2016
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Demonstration in Ramstein :
Anhaltender Protest gegen US-Drohnenkrieg
Unter dem Motto
"Stopp Ramstein" möchten Demonstranten eine Menschenkette zwischen Kaiserslautern und der
Air Base Ramstein bilden. So wollen sie auf die
Drohneneinsätze der USA aufmerksam machen, an denen der pfälzische Stützpunkt indirekt mit beteiligt sei. ...
Anke Petermann, deutschlandradiokultur.de, 11.06.2016
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Videohinweise-Special:
„Stopp Ramstein!“
Anlässlich der vom 10. bis 12. Juni stattfindenden
Proteste und Aktionen gegen die Militärbasis Ramstein präsentieren wir Ihnen zur Mobilisierung zum Widerstand und zur Hintergrundaufklärung zur Sache dieses „Special“ unserer „Videohinweise der Woche“ (JW/JB)
nachdenkseiten.de, 6. Juni 2016.
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http://www.ramstein-kampagne.eu
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http://www.no-to-nato.org/de/stopp-ramstein
→ s.a. hier im Blog u.a.:
Stell dir vor es ist Krieg ... ,
Demokratie und Menschenrechte im 21. Jh. u.
Legal - illegal? Scheißegal! ...