Samstag, 14. Februar 2026

Zum Valentinstag [update]

hat Manova die Artikelserie "Wir müssen reden" zum Thema „Frau, Mann, Macht“ veröffentlicht, um das Verhältnis zwischen Frauen und Männern zu untersuchen und zu mehr Verständnis füreinander beizutragen: Es wird auf der Welt keinen Frieden geben, solange in der Liebe Krieg ist. Dieser Satz der Journalistin und Friedensaktivistin Christa Dregger weist darauf hin, dass unsere intimsten Beziehungen zwar nie eine Rolle bei politischen Analysen spielen, aber sehr wohl Einfluss auf unsere Lebensqualität und das gesellschaftliche Zusammenleben haben. ...

Wie wahr! Familienprobleme, Ehe- und Beziehungskriesen sind nie nur "Privatsache"! Sie haben immer auch Auswirkungen auf Andere. Auf die Kinder, Freunde und Bekannte, auf Nachbarn, auf die Gemeinde und schließlich auch auf den Staat und die Gesellschaft. ...

Von den Artikeln zum Thema fand ich besonders den über subtile Aggression von Jana Kerac bemerkenswert, weil er – aus Sicht einer Frau – den Blick richtet, auf etwas, das gewöhnlich nicht sofort unter die Rubrik Aggression und Gewalt gezählt wird. ...

Aber auch dieser Artikel bleibt bei der Beschreibung der Phänomene hängen. Was aber sind die tieferen Ursachen unserer Unfriedfertigkeit?

Laut Auskunft der Bibel steht ganz am Anfang – bei Adam und Eva – der Vorbehalt und Zweifel, ob GOTT wirklich gut und uns Menschen wohlgesonnen ist und das Beste für uns will. Dazu kommt (verführt durch die Schlange) die daraufhin unüberlegte und überstürzte Aktion Evas und die Unaufmerksamkeit, Dämlichkeit und Planlosigkeit Adams, die dazu führt, daß sie GOTTes Gebot übertraten. (Es gab im Paradies nur EIN ganz schlichtes Gebot: "Strebt nicht nach Erkenntnis, die euch nicht gemäß ist!") ...

Anschließend ist vieles geschehen, Sintflut, Anbetung des Goldenen Kalbes, ... Zank und Streit, Mord und Totschlag und Kriege ohne Zahl ... aber auch die Erörterung der Frage nach der Stellung des Menschen im Kosmos etc. pp. ...

Im Zenit der geschichtlichen Entwicklung (nach christlicher Lesart) traten zwei MENSCHEN auf: Johannes der Täufer, der die Menschen zur Sinnesänderung aufrief und sie zur Sündenvergebung taufte; und Jesus von Nazareth, der uns ein "neues Gebot" gab: "Liebt GOTT mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit eurem ganzen Denken und mit eurer ganzen Kraft und euren Nächsten, wie euch selbst." (vgl.: Matthäus 22,37-39 / Markus 12,30-31 / Lukas 10,27 / Johannes 15,12) (Auch wieder nur EIN schlichtes Gebot: "Seid (kindlich) LIEBENDE!") ...

Im Laufe der darauf folgenden Jahrhunderte ging es weitgehend – unter etwas geänderten Vorzeichen – weiter wie bisher: Zank und Streit, Mord und Totschlag und Kriege ohne Zahl ... aber es ging auch um die Frage nach der Erweiterung der Erkenntnismöglichkeiten des Menschen, Fortschritt, Forschung und Technik und generell um Befreiung, etc. pp. ...

Vieles wurde in Philosophie, Psychologie und Medizin über den Menschen und seine Probleme herausgearbeitet und es wurden auch Lösungsvorschläge unterbeitet: Aufklärung (Anerkennung der Bedingtheit und der Grenzen menschlicher Erkenntnis, Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit, einen Menschen niemals (nur) als bloßes Mittel sehen, Abschaffung stehender Heere etc. etc.), "Wille zur Macht", Aufarbeitung von Traumata, Autonomie, Emanzipation und Selbstbestimmung, Erweiterung medizinischer Heilungsmöglichkeiten ...

Aber wirklich glücklich sind die meisten Menschen trotz aller Fortschritte, Erkenntnisse und Erweiterung ihrer Möglichkeiten immer noch nicht (Wie die Frau des Fischers in dem gleichnamigen Märchen?). Vielleicht deshalb, weil alle zwar glücklich sein und geliebt werden wollen, sie aber gleichzeitig die Bedingungen der Möglichkeit für (nachaltiges) Glück und Liebe zurückweisen und ablehnen? Oder kennen sie sie nur nicht?...

Was uns wieder zum Anfang dieser Überlegungen zurückführt: Ohne den Glauben an Gottes Liebe und Wohlwollen zu uns Menschen und wirkliche (kindliche) Gottes- und Nächstenliebe kann und wird es keinen Frieden geben. ...




P.S. Das übermäßige Verlangen nach Macht führte zum Fall der Engel; das übermäßige Verlangen nach Wissen führte zum Fall des Menschen: Aber in der Nächstenliebe gibt es kein Übermaß; weder Engel noch Menschen können dadurch in Gefahr geraten. (Francis Bacon, 1561-1626) ...
[Ich würde "Gottes- UND Nächstenliebe" geschrieben haben!]


[→] 21.2.2026 | https://www.manova.news/artikel/die-seelenrauberDie Seelenräuber. Ereignisse wie der Fall Epstein zeigen, wie eng Sexualität oft mit Machtmissbrauch verzahnt ist — das Schicksal der Opfer erzählt uns viel darüber, wie Machtfunktioniert“. ...«] [→ Irre!]


2 Kommentare:

Johannes hat gesagt…


→ s.a.: https://www.bibleserver.com/EU/Johannes15,12

Lukas hat gesagt…


Vielen Dank für den Hinweis! Ich wußte doch, daß ich noch eine Stelle vergessen hatte! :)